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ganz grundsätzlich haben Journalist*innen ja auch ein Wochenende. Nur eben dann nicht, wenn was passiert. Samstagmorgen, den 28. Februar, griffen Israel, und, wie schnell deutlich wurde, auch die USA den Iran an.

Es bedarf an solchen Tagen gar keiner Bitte oder Aufforderung – bei Ereignissen, die geeignet sind, die Welt ein Stück zu verrücken, treffen sich Fachredakteur*innen, Planer*innen und Führungskräfte auch an eigentlich freien, frühlingshaften Vormittagen zur Video-Konferenz und sortieren: Was ist unser, was ist der taz-Zugang? Wer kommentiert in welche Richtung und welchen Aspekt? Welche Korrespondentin ist wo - ach, Serena in Jordanien, aber wo steckt Felix? Manche Kolleg*innen haben schon seit morgens früh die Nachrichten durchgekämmt und den „Live-Ticker“ auf die taz-Website gestellt. Andere müssen die Wucht der Ereignisse noch verarbeiten und gönnen sich zwei nachdenkliche oder erschütterte Sätze, bevor sie einen
Vorschlag machen.

Die Redaktion weiß, dass dieser Krieg gegen das Mullah-Regime im Iran seit vielen Jahren denkbar war, und zuletzt kreuzten die US-Flugzeugträger ja schon vor Ort. Und doch ist es zu jedem konkreten Zeitpunkt unabsehbar, was ein Angriff auslöst – zumal US-Präsident Donald Trump sich keinerlei Mühe gibt, konsistente Ziele zu nennen.

Seit dem Wochenende wissen wir, dass Bundeskanzler Friedrich Merz das Völkerrecht noch nicht einmal anführen will, um diesen Krieg zu bewerten. Das Öl wird rasant teurer, was übrigens Russland nützen und so einen anderen Krieg verlängern wird.

Sich die Details dieses Kriegs und seine potenziellen Folgen auszumalen, muss jede*n verstören. In der taz finden wir in solchen Momenten: Aufklärung hilft. Es gibt gar keine Alternative dazu. In der Redaktionskonferenz ist es so oft erleichternd, dass ein Kollege ausspricht, was uns beschäftigt, dass eine Kollegin die Frage stellt, die wir auch haben – und jemand antwortet.

So wollen wir auch die taz machen, diese Form der Erleichterung möchten wir auch unseren Leser*innen schaffen. Entscheidend ist dabei die Auswahl dessen, was wir beschreiben, und seine Einordnung, denn die Masse an Informationen und Gerüchten ist dank des Internets unüberschaubar groß. Unser Job: eine Schneise hindurch zu schlagen. Für die tägliche ePaper-Ausgabe und für die wochentaz suchen wir die Texte aus, die auch morgen und mit Glück auch übermorgen noch „haltbar“ sind.

https://taz.de/

2018, I think it was the first or second day I was on Solid, Tim wrote in a chat to someone:

as you can see on your phone, I am in a plane atm and as I can see on my phone, you are at a supermarket atm.

now we have 2026, age of LLMs.

can imagine ?

I keep hearing:

love, arschloch, genau-genau, trotzdem, medikamente, hate, racism, struktur, verwaltung, geld, and so on.

fast hätte ich gesagt: I don’t care.

hier kommt Melvin’s config.

it’s public.

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@prefix rdfs: <http://www.w3.org/2000/01/rdf-schema#>.
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<https://melvin.me/public/data/> a ldp:Container, ldp:BasicContainer, ldp:Resource;
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excerpt: das radiergummi-experiment

Sternzeit 1293,1

‘Juchhu – es fällt nach unten !’ schrie er und drehte sich im Kreis. Die Mannschaft hatte begonnen, den neuen Planeten, den sie Target getauft hatten, zu erforschen. Auf dem lebte offenbar eine sehr seltsame Spezies. Sie beobachteten einen Mann, der etwas nachlässig gekleidet war und ein Radiergummi fallenliess. Er schrie unablässig, vollführte Luftsprünge, drehte sich dann wieder im Kreis und hörte nicht auf zu schreien. ‘Eso es! Es fällt. Die Gravitation. Newton. Juchhu!’ schrie er. ‘Niemand weiss es, aber es stimmt!’. Das war für unsere zwölf Freunde natürlich ein alter Hut, aber anscheinend war das erste Individuum, das sie beobachteten ein Forscher und er hatte soeben die Gravitation durch ein Experiment nachgewiesen. ‘Ich fasse es nicht. Seit Jahrhunderten ist das bekannt!’, schrie der Mann. Unsere Freunde zogen sich zurück und überließen den Mann, die Spezies und den Planeten ihrem Schicksal. Als sie wieder in der Dark Shadow ankamen, überlegten sie die Sinnhaftigkeit der Nicht-Einmischungsdirektive. Zunächst jedoch verzeichneten sie alles genauestens im Logbuch. Ob es wohl weitere Individuen gab, die ähnlich spannende Dinge unternahmen ? Es schien eine Art Vorhof zu sein, in dem sie gelandet waren. Seltsame Bebauungsformen waren aneinandergereiht. Ein Zentrum war nicht auszumachen. Manche schirmten sich von der Aussenwelt ab. Auf den Wegen, die zwischen den Hütten umherführten war ihnen niemand begegnet. Wohl hatte der Planet zwar zwei Monde, aber es schien vollkommen unsicher, ob die Spezies diese erstens bereits beobachtete oder gar zweitens Schritte ins All unternommen hatte. Wir werden eine weitere Expedition starten. Es muss weitere Behausungen geben. Wer weiss, wie sie kommunizieren ? Zunächst werden wir Abendbrot essen und uns morgen direkt auf einen neuen Erforschungsspaziergang begeben. Immerhin forschten sie, immerhin. Good Night everyone and have a fine day tomorrow. Mission in progress, schrieben wir auf. Der Frosch klappte das Logbuch zu und rauchte eine.

Das Buch gibt es hier: https://buchshop.bod.de/bernie-the-rat-matthias-evering-9783735774002

silbermond-song

Sei wie der Fluss, der eisern ins Meer fließt
Der sich nicht abbringen lässt, egal wie schwer’s ist
Selbst den größten Stein fürchtet er nicht
Auch wenn es Jahre dauert, bis er ihn bricht
Und wenn dein Wille schläft, dann weck ihn wieder
Denn in jedem von uns steckt dieser Krieger
Dessen Mut ist wie ein Schwert
Doch die größte Waffe ist sein Herz

Lasst uns aufsteh’n
Macht euch auf den Weg
An alle Krieger des Lichts
An alle Krieger des Lichts
Wo seid Ihr?
Ihr seid gebraucht hier
Macht euch auf den Weg
An alle Krieger des Lichts
An alle Krieger des Lichts
Das hier geht an alle Krieger des Lichts

Hab keine Angst vor deinen Schwächen
Fürchte nie deine Fehler aufzudecken
Sei bedacht, beruhigt und befreit
Sei auch verrückt von Zeit zu Zeit
Lass dich nicht täuschen, auch wenn’s aus Gold ist
Lass dich nicht blenden, erst recht von falschem Stolz nicht
Lerne vergeben und verzeihen
Lerne zu fesseln und zu befreien

Lasst uns aufsteh’n
Macht euch auf den Weg
An alle Krieger des Lichts
An alle Krieger des Lichts
Wo seid Ihr?
Ihr seid gebraucht hier
Macht euch auf den Weg
An alle Krieger des Lichts
An alle Krieger des Lichts
Das hier geht an alle Krieger des Lichts

Und er kennt seine Grenzen und geht trotzdem zu weit
Kein Glück in der Ferne nachdem er nicht greift
Seine Macht ist sein Glaube
Um nichts kämpft er mehr
Und das immer und immer wieder
Deswegen ist er ein Krieger

Das ist ein Aufruf
Und das hier geht
An alle Krieger
An alle Krieger
Das ist ein Aufruf
Und dieser Aufruf geht
An alle Krieger des Lichts
An alle Krieger des Lichts
Das hier geht an alle Krieger des Lichts