I’m sorry. Ein Hippie-Rastafari entschuldigt sich.

Verzeihung da draussen. Ich entschuldige mich. Bei der Stadt und dem Erftkreis.

Ein lebender Hund ist besser als ein toter Löwe.

Ich bin in einer gesunden Familie aufgewachsen, aber in einer Subgruppe einer Subgruppe, als ich adolescent begann, ich selbst zu werden.

Ich habe provoziert, möglicherweise Berufsgruppen, Klempner, Volksgruppen, Gläubige, Buddhas, Muslime, Hindus, Christen, Süchtige, Leute die auf Ehre abfahren. Politiker bin ich nicht.

Jesus hat mich zurückgeführt in die Familie der Lebenden, nachdem ich Suchtpsychosen und Naziparanoia hatte und das psychiatrische System auf Fehler untersuchte und Vergleichbarkeiten mit dem Knast, dem Nationalsozialismus, Scientology, weiss der Henker was feststellte.

ich komme hier ohne Namen aus.

verloren haben wir schon viele an den alten Gevatter Sensenmann aber das Schöne an der Liebe ist, dass sie nie aufgibt und jedem zuhört.

Entschuldigung ohne KIs, ohne Metaphern, ohne Bücher, ohne Sucht, wer weiss das so genau. Man fängt von vorne an, jeden Morgen, Gebete und Gedanken mögen kreisen, Ostern ist im Anmarsch.

wie soll ich das ausdrücken, ohne jemanden noch mehr zu verletzen ?
Respekt zu zeigen und mich an die richtige Person oder die richtige Gruppe wenden ?
ich habe mein Leben in einigen Jahren soweit stabilisiert, dass ich nüchterne Gedanken vom Suchtdruck und Paranoia von Büchern, Glauben, Respekt und gesundem Überlebenswillen unterscheiden kann.

Da draußen ist es hoffnungslos genug.
Sorry an das Viertel und den Netto. Lacht. Egal. Ich lerne noch immer von der Physik, der Biologie und dem Leben selbst.

Entschuldigung.

prime time news today

Tagesschau 2026-03-17 20:00

tags: ìggy
  1. Sondervermögen zweckentfremdet
  2. Schufa transparenter
  3. Laridschani (iranischer Sicherheitschef) getötet (nicht bestätigt)
  4. Trump kritisiert NATO wg. Hormus
  5. Trump will Kuba übernehmen
  6. Russischer Tanker der Schattenflotte treibt im Mittelmeer
  7. 400+ Menschen in afghanischer Einrichtung getötet
  8. Rechte von Katholiken gestärkt (Kündigungsschutz)
  9. Fischerdorf (Claude Monet) wird in Frankfurt ausgestellt
    • klare Nacht
    • morgenlicher Nebel
    • tags: Sonne
    • 10 bis 17°
    • folgende Tage unbeständig und kälter
  10. Tagesthemen 22:15 Uhr

(subjektiv)

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ganz grundsätzlich haben Journalist*innen ja auch ein Wochenende. Nur eben dann nicht, wenn was passiert. Samstagmorgen, den 28. Februar, griffen Israel, und, wie schnell deutlich wurde, auch die USA den Iran an.

Es bedarf an solchen Tagen gar keiner Bitte oder Aufforderung – bei Ereignissen, die geeignet sind, die Welt ein Stück zu verrücken, treffen sich Fachredakteur*innen, Planer*innen und Führungskräfte auch an eigentlich freien, frühlingshaften Vormittagen zur Video-Konferenz und sortieren: Was ist unser, was ist der taz-Zugang? Wer kommentiert in welche Richtung und welchen Aspekt? Welche Korrespondentin ist wo - ach, Serena in Jordanien, aber wo steckt Felix? Manche Kolleg*innen haben schon seit morgens früh die Nachrichten durchgekämmt und den „Live-Ticker“ auf die taz-Website gestellt. Andere müssen die Wucht der Ereignisse noch verarbeiten und gönnen sich zwei nachdenkliche oder erschütterte Sätze, bevor sie einen
Vorschlag machen.

Die Redaktion weiß, dass dieser Krieg gegen das Mullah-Regime im Iran seit vielen Jahren denkbar war, und zuletzt kreuzten die US-Flugzeugträger ja schon vor Ort. Und doch ist es zu jedem konkreten Zeitpunkt unabsehbar, was ein Angriff auslöst – zumal US-Präsident Donald Trump sich keinerlei Mühe gibt, konsistente Ziele zu nennen.

Seit dem Wochenende wissen wir, dass Bundeskanzler Friedrich Merz das Völkerrecht noch nicht einmal anführen will, um diesen Krieg zu bewerten. Das Öl wird rasant teurer, was übrigens Russland nützen und so einen anderen Krieg verlängern wird.

Sich die Details dieses Kriegs und seine potenziellen Folgen auszumalen, muss jede*n verstören. In der taz finden wir in solchen Momenten: Aufklärung hilft. Es gibt gar keine Alternative dazu. In der Redaktionskonferenz ist es so oft erleichternd, dass ein Kollege ausspricht, was uns beschäftigt, dass eine Kollegin die Frage stellt, die wir auch haben – und jemand antwortet.

So wollen wir auch die taz machen, diese Form der Erleichterung möchten wir auch unseren Leser*innen schaffen. Entscheidend ist dabei die Auswahl dessen, was wir beschreiben, und seine Einordnung, denn die Masse an Informationen und Gerüchten ist dank des Internets unüberschaubar groß. Unser Job: eine Schneise hindurch zu schlagen. Für die tägliche ePaper-Ausgabe und für die wochentaz suchen wir die Texte aus, die auch morgen und mit Glück auch übermorgen noch „haltbar“ sind.

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