some digits

average 01-07
IN
100,09 lohn/geh
236,06 rente
499,35 sozi
67,30 fahrgeld
30,05 sonst.
—-
932,85

OUT/fix
347,50 miete
42,86 strom
44,72 fon/DSL
13,31 prov.
10,28 vers.
13,91 kto
10,22 verlag
74,27 fahrgeld
—-
557,07

OUT/var
109,57 food
148,22 tabak
28,75 beer
42,85 essentials
53,35 nonsense
0 bekl_uw_schuhe
6,45 spenden
—-
389,19

932,85 IN
-946,26 OUT
—-
-13,41 sum/diff

some rhyme time

book

book


half an hour hell
a ring at the doorbell
love and fear
nowhere near
let’ s dance naked
rolls are baked
write a letter to mom
brainstuff and drugs ? some
we were together
please don’ t bother
dad is here
and now another beer
brothers and sisters in mind
let’ s do our best and be kind
time’ s a friend
around the bend
sing a song, not loud
praise god, be proud
rhythm and rhyme
they say it’ s time
—-
https://www.minds.com/blog/view/471731355470802944/some-rhyme-time
https://minds.com/ewing

some socalled comic art

mistake

femdom


“Das Versohlen des Hinterns ist weder Nötigung oder gar Vergewaltigung.
Derjenige, der das Versohlen dazu benutzt, jemanden zu züchtigen oder zu etwas zu zwingen,
versteht nichts von dieser Kunst.”
(Jean Pierre Enard)
—-
who of us is me ?

some neuronal parallel world

neuro

neuronal net ?


In den Tiefen des Bewußtseins schlummert eine andere Welt. Eine Welt ohne Krieg und Gewalt und eine Welt ohne all the Alltags-struggle. Peace on Earth heißt das utopische Ziel, aber die Rechnung scheint aufgrund der menschlichen Natur nicht aufzugehen. Woher kommt also der human Fehlerfaktor ? Ist nicht in allen von uns diese tiefe Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit eingepflanzt ? Erinnern wir uns. Einst im Garten Eden scheinen wir uns in einer post-religiösen Welt wiederzufinden. Der Friedensschluß durch Jesus wird Tag für Tag durch Satan, also Drogen und Lüge torpediert. Nein, er ist nicht direkt personifiziert, aber das wirklich durch und durch Böse existiert.

Aber nein, denken wir in eine konstruktive Richtung. Also an Einzelne, die helfen, unsere Welt ein Stückchen lebenswerter zu gestalten. An den Plan der Initiative „One“ zum Beispiel, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Armut von unserem Planeten zu verbannen. An Kennedy, Gandhi und Martin Luther King statt an Hitler, Mussolini und Stalin. Der Motor läuft und ist nicht zu stoppen. Aufgrund persönlicher Unzulänglichkeit bleibt die Zeit stehen, wenn ich Dub höre. So sicher, wie der Kater nach einer durchzechten Nacht kommt, so sicher werde ich meinen letzten Atemzug im Bewußtsein inhalieren, alles getan zu haben, den Rückweg aus dem Grasdschungel in ein Leben angetreten zu haben, das es Wert ist. Rückfälle gehören zu *jeder* Drogenkarriere.

Als ich mich in dieser, unserer vermaledeiten Realität wiederfand, kam es mir so vor, als sei das Universum durch mich hindurchgeflossen. Zeit für eine Abstraktionsebene. Zuviel Ernst und zuwenig Worte mit „L“ gehören wohl leider zu einem Leben als Gefangener seiner Verfehlungen. Nein, ich habe keine Spieltheorie studiert, aber den Film über den schizophrenen Mathematiker Johnny Nash konnte ich nicht konsumieren wie eine Simpsonsfolge. Bleistift gespitzt verbreiten wir also Hoffnung, wo sie nicht sichtbar scheint. Zutiefst dualistisch, wie ich nun einmal bin, empfehle ich den alten, längst vergriffenen Science-Fiction-Autor Kilgore Trout. Und ein paar Psalme.

Getrieben vom alten Engeraner Monster gab es doch auch Momente in den heiligen Hallen, die es Wert waren, erlebt zu werden. Ihr wisst, was ich meine. Tragödie und Komödie liegen wie immer nah beieinander, möchte ich dieses Pamphlet jedoch nicht beenden, ohne den Blick ein weiteres Mal in die Zukunft zu werfen. Ein Festival, ein Praktikum und einige Java-Programme erscheinen vor meinem geistigen Auge. Wer versteht heute noch etwas von der Schönheit des Quicksort-Algorithmus ? Wer kann sich an den Apple II erinnern, an Olympic Decathlon, Mask of the Sun und Lode Runner ? Doch halt, temporäre Verschiebungen sind eingetreten. Zug um Zug entsteht das bisher Ungedachte. Wir kriegen das hin, zumindest geben wir unser Bestes, nichts unversucht zu lassen. Zur Entspannung darf dann auch zur Not halt Tee geraucht werden. Man gebe mir Feuer.
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https://www.minds.com/blog/view/470717721374367744/some-neuronal-parallel-world
https://minds.com/ewing

some stuff

cassette

magnetism


Festzustellen, daß der Ist-Zustand nicht zufriedenstellend ist, ist eine Sache, einen Plan für tragfähige Verbesserungen zu entwerfen, eine andere. Offensichtlich ist das Kapital nicht nur in unserem Land ungerecht verteilt. Mit Zahlen bin ich vorsichtig, aber geschätzte zwei Prozent der Bevölkerungen verfügen über neunzig Prozent des Kapitals. Wenn ehrliche Arbeit nicht mehr be- und entlohnt wird, lohnt es sich, zu schauen, warum die Mächtigen nicht an diesem System rütteln wollen. Nur damit Sie mich richtig verstehen, dies ist nicht das dreizehnte Weltrevolutionspapier sondern eine Analyse aus den Tiefen des Proletariats. Musik hören können wir am Wochenende.

Wenn wir das sogenannte System ändern wollen, müssen wir es durchschauen. Black Rock ist die wahre Macht. Gegenentwürfe gibt es durchaus. Die vielzitierte Inklusion scheint ein professoraler Begriff zu sein und ist in weiten Teilen unserer Gesellschaft nicht einmal ansatzweise umgesetzt. Aber ich bin sprunghaft und ideenflüchtig.

Was also hat Geld, die wahre Macht, also das Kapital mit psychischen Erkrankungen zu tun ? Weite Teile der Bevölkerung sind von Arbeit, und damit von Struktur, Sinnhaftigkeit und gerechter Bezahlung abgeschnitten. Sie werden verwaltet. Es gibt keinen wahren Kern der Gesellschaft mehr, sondern eine mediale Parallelwelt. Die Währung, die Änderungen hervorrufen könnte, heißt Information. Also klassische Aufklärung über die Strukturen, die Machterhalt sichern wollen.

Kommunikation und Mobilität haben unsere Welt zu einem globalen Dorf gemacht. Den jahrzehntealten Grundsatz „Think global, act local“ gilt es sich ins Gedächtnis zu rufen. Damit nun nicht einige Intellektuelle einfach ein weiteres Papier entwerfen und darüber diskutieren, muss eine [Gegen-]Öffentlichkeit geschaffen werden. Lassen Sie uns einige Punkte sammeln, um zu einer ordnenden Struktur zu gelangen.

– Arbeit schafft Bestätigung
– Kontrolle ist eine Illusion
– Kapital bedeutet Macht
– Änderungen sind nur schrittweise realisierbar
– Information muss ein Menschenrecht werden

Stoff zum Reden.
Weitere Entwürfe werden folgen.
Auf nach Beelen !
Noch ein letzter Tip: Benutzt Klarnamen.

Ewing aka Matthias Evering
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https://www.minds.com/blog/view/470316569499545600/some-stuff
http://minds.com/ewing

some catchwords

8

last ball


– keine Gewalt (physical, psychological, spiritual, emotional, environmental)
– Papier und Bleistift bereithalten
– rauchen erlauben
– Absprachefähigkeit überprüfen
– Perspektiven erarbeiten
– Spaziergänge durchführen
– Reflektion
– Arbeit vermitteln
– Kontrolle
– Kontakte pflegen
– zero.zero policy bei drug & alc abuse (this point I am still working at)
– lachen
– Autonomie fördern
– Schlafqualität und -quantität
– Holders of Hope einsetzen
– Feedback geben
– gesunde Ernährung
– Körperpflege
– Sport
– Entspannung
– Glaube
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https://www.minds.com/blog/view/469870461379948544/some-catchwords
https://www.minds.com/ewing

some ideas

burke

the Burke series from vachss


Können ausgerechnet jene unter uns ein Umdenken und Umsteuern anstoßen und fördern – hin zu höherer Lebenszufriedenheit und mehr Sinnstiftung im Miteinander -, bei denen in der Vergangenheit psychische Erkrankungen diagnostiziert wurden ? Die Befürworter von EX-IN (1) sind davon überzeugt und haben sich genau dies auf die Fahnen geschrieben. Menschen, die eine existenzielle Sinn- und Lebenskrise bewältigen und reflektieren konnten – so ihre Logik – besitzen wertvolles Erfahrungswissen, von dem wir alle profitieren könnten.

(1) – EX-IN ist das englische Kürzel für Experienced Involvement und bedeutet übersetzt : Einbeziehung Psychiatrie-Erfahrener
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aus : Bettina Jahnke, EX-IN Kulturlandschaften, ISBN 978-3-940636-31-7, (http://www.librarything.de/work/15352837)
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ctrl-c/ctrl-v’ed from new headquarter https://www.minds.com/blog/view/469481892899467264/some-ideas
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https://www.minds.com/ewing

anhang zum IBRP (reflektion)

Leitfrage: Wofür brauche ich das Betreute Wohnen ?

Seit vier Jahren wohne ich hier und seit drei Jahren führe ich die Vollzeittätigkeit im ISR aus. Ich habe eine deutliche Stabilisierung erlebt. Ob die Wohnform noch angemessen ist, ist sicher nicht einfach zu entscheiden. Ein Wohnungswechsel wäre mit erheblichem organisatorischen und finanziellen Aufwand verbunden. Betrachten wir also einige Vor- und Nachteile und versuchen uns dann an einem vorsichtigen Resumee.

Vorteile

– größere Einkäufe können mit dem PKW erledigt werden
– während der Kernzeiten ist ein Ansprechpartner erreichbar
– die Wohngruppe ist solidarisch untereinander
– da nur wenige (aber dafür gute) soziale Kontakte zu Freunden vorhanden sind, ist die Einsamkeit leichter zu ertragen
– gemeinsam mit den MA wird das Leben und der Krankheitsverlauf reflektiert und in einen Gesamtzusammenhang eingeordnet
– es gibt gezielte Freizeitaktivitäten und gemeinsame Mahlzeiten, die das sogenannte ‘normale’ Leben erreichbar erscheinen lassen
– es gibt immer wieder Denkanstöße, Ideen zur Optimierung des Alltags und Alternativen zu schwermütigen Gedankenkreisen und Aggressionen gegen Dinge
– das drogenfreie und nüchterne Leben wird lebenswert und der Arbeitsalltag sowie Freizeit erhalten eine ausgewogene Balance
– nicht zuletzt ist das gemeinsame Leben ein gesellschaftlicher Gegenentwurf zu Leistungsdenken und Egoismus

Nachteile

– beim Vergleich mit gesunden Altersgenossen ist man auf Hilfe angewiesen und kommt sich abhängig vor
– oft stehen Konflikte und Probleme im Vordergrund, so dass Lösungsmöglichkeiten schwer zu erarbeiten sind
– irgenwann sind alle nach Hause gegangen und ich sitze in meinem Sessel und sitze und sitze und sitze (der PC hilft dann)
– es ist schwer, an eine Anschlußperspektive zu denken und sich ein autonomes, selbstbestimmtes Leben ohne psychosoziale Hilfe vorzustellen, wenn alle Betreuer sich selbst erfolgreich überflüssig gemacht haben

Resumee

gewiss möchte ich irgendwann wieder allein leben. Dies wird nur bei einem Job möglich sein, der genug für Miete abwirft. Über Praktika wird an dieser Perspektive gearbeitet. Die Abnabelung vom Bewo und der WfbM muss jedoch gut geplant werden und wohlüberlegt sein, damit das post-betreute Leben Hand und Fuss hat und alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um Rückfalle zu vermeiden und in eine gesunde Balance zu geraten. Hier ist gewiss in Jahren zu rechnen. Auch wenn immer mal wieder an Alternativen gedacht wird, scheinen die Vorteile des Betreuten Wohnens die Wohnform zu rechtfertigen. Es gibt Feedback und nicht zuletzt hat das gemeinsame Leben uns zusammengeschweißt, so dass man vermutlich das BeWo erst richtig zu schätzen wüsste, wenn man es *nicht* mehr hat.