some info

http://evkb.de/ueber-das-evkb/kliniken-institute-zentren/nervensystem/psychiatrie-und-psychotherapie/startseite-klinik-fuer-psychiatrie-und-psychotherapie.html

http://www.klinikum-herford.de/kliniken/klinik-für-psychiatrie-psychotherapie-und-psychosomatik/willkommen/

http://www.fuellenbruch-betrieb.de/lh/werkstaetten/isr.php

http://neuesforumenger.de/Neues_Forum_Enger

http://forum-bielefeld.com/wir.html

http://www.ex-in-owl.de/

http://serverproject.de/exin/

http://www.jha.de/jha/layout_jha/layout_jha_div.html

http://www.schmidt-dach.de/kontakt.htm

http://bfw-hamburg.de/bfw-hamburg/ueber-uns/netzwerk/

http://www.dieklinke-herford.de/html/ambulante_hilfen.html

https://plus.google.com/113994980493917916787/about

und keine eile – Stimmenrausch 2014-09-12

Friderika Baldinger, zum 275sten; Iwan Kotljarewskyj, zum 265sten; Svend Grundtvig, zum 190sten; Louis Rossel, zum 170sten; Brassaï, zum 115ten; Miroslav Kárný, zum 95sten; Jalal Al-e Ahmad, 45ster Todestag; Lily Hildebrandt, 40ster Todestag; Yilmaz Güney, 30ster Todestag; Meta Merz, 25ster Todestag (9. September)
Charles Sanders Peirce, zum 175sten; Oleksandr Dowschenko, zum 120sten; Émilie du Châtelet, 265ste Todestag; Georges de Beauregard, 30ster Todestag; Max Morlock, 20ster Todestag (10. September)

WIE ENTSTEHT EIN GEDICHT?

Der Dichter Peter Rühmkorf,
nachdem er sich ein Ziel aufgebaut hat,
nimmt einige Meter davor Aufstellung
und läuft hindurch: Applaus.

Gleich stellt er sich wieder auf, kommt
zurück, zerreißt das neu gespannte
Zielband, kehrt jubelnd um.

Auf dem Wege zum Parkplatz hören wir wieder
das Klatschen des Publikums im Stadion.

Reinhard Lettau, zum 85sten
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Das Auftauchen an einem anderen Ort – Stimmenrausch 2014-09-09

Moses Mendelssohn, zum 285sten; Bruno Bauer, zum 205ten; Luise Nordmann aka Harfenjule, zum 185sten; Felix Salten, zum 145sten; Max Schreck, zum 135sten; Carl Grossberg, zum 120sten; Emídio Guerreiro, zum 115ten; Trudi Gerster, zum 95sten; Cyrus Atabay, zum 85sten; Brigid Berlin, zum 75sten;
Klaus Eschen, zum 75sten; Arthur Friedenreich, 45ster Todestag; Erwin Scharf, 20ster Todestag (6. September)
Ludwig Kalisch, zum 200sten; Gala Éluard Dalí, zum 120sten; Michael Guttenbrunner, zum 95sten; Liam O’Flaherty, 30ster Todestag (7. September)
Eduard Mörike, zum 210ten; Alan Dundes, zum 70sten; Alexandra David-Néel, 45ster Todestag; Jean Seberg, 35ster Todestag; Moondog, 15ter Todestag
(8. September)

Doch sicher ist’s zugleich, daß stark und fest
Mit angeborner Heitre er behauptet
Die Festung unbesiegt, daß freudig stark
Der wonnereichen Mus er stets gefolgt.
Denn kein versteckter Pfad, der zu den Schatten
Gepriesner Haine des Parnassus führt,
Blieb unentdeckt von ihm. Kein Bach war dort,
Entsprungen aus dem Quell der Hippocrene,
Dem er nicht nachgespürt bis zu dem Sprudel

Levin Schücking, zum 200sten; aus dem Gedicht “Ein grabloses Epitaphium”

“Wer sich zum Forscher ausbilden will, muß die Originalwerke der Reisenden studiren; so gründlich, daß er nicht nur zwischen den Zeilen zu lesen, sondern die selbst da nicht zum Ausdruck gebrachten Gedanken zu errathen vermag. Er muß den Pfaden der Pfadfinder folgen; auf jede Fußspur, auf jeden geknickten Zweig, auf jedes gefallene Blatt muß er achten.”

August Kekulé, zum 185sten; z.n.w.

“…das Geheimnis der Welt ist nicht hinter den Objekten, sondern hinter den Subjekten zu suchen.”

Jakob Johann von Uexküll, zum 150sten; z.n.w.

“Wenn ich nämlich nichts Neues mehr finde, hör ich sowieso auf. Das ist einmal sicher… Und schreiben möchte ich auch können.”

Maria Lassnig, zum 95sten; aus einem Interview (2000)

“Der Herzschlag symbolisiert unsere Unruhe, die Zerbrechlichkeit, er ist gleichzeitig Selbstporträt und Spiegel unserer Endlichkeit.”

Christian Boltanski, zum 70sten; z.n.w.

“Vom Schlaf zum Tode ist ein kleiner Weg.”

Ludovico Ariosto, zum 540sten; z.n.w.
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lauter heimspiel – Stimmenrausch 2014-09-06

Anton Bruckner, zum 190sten; Gualtiero Jacopetti, zum 95sten; Joan Aiken, zum 90sten; Karl Markus Michel, zum 85sten; Hans-Jürgen Steinmann, zum 85sten; Jan Svankmajer, zum 80sten; Werner Bergengruen, 50ster Todestag; Georges Simenon, 25ster Todestag; Richard Hey, 10ter Todestag (4. September)
Urban Gwerder, zum 70sten (5. September)

“Die Pfaffen mit ihren verschiedenen Trachten und Kutten, die Bischöfe und Äbte mit ihren Spitzkappen, goldenen Rauchmänteln und Krummstäben kommen mir vor, als ragten sie von einer ausgestorbenen Tierwelt in die Gegenwart, auf die sie kein Recht mehr haben sollen.”

Adolf Pichler, zum 195sten; zit. n. wiki.

Ein halbes Jahrhundert
War die Poesie
Ein Paradies für feierliche Trottel.
Dann bin ich gekommen
Mit meiner Achterbahn.
Steigen Sie ein,
wenn Sie Lust haben.
Allerdings: ich hafte nicht, wenn Sie am Ende
Aus Mund und Nase bluten.

Nicanor Parra, zum 100sten; z.n.w.

nicht jede glosse spielt in triple a.
nicht alle blühenden landschaften werden von bonn oder berlin aus gewässert.
und wer in unserer republik erinnert denn laborschule & oberstufenkolleg?
das forum wird vierzig und wir bräuchten nicht John Peel zu bemühen…
weil wir wissen es selbst, das war der aufregendste live club, und der entwickelt
weiterhin seine besten kräfte, vorneoben mitzurudern. stimmenrausch gratuliert!

800 Jahre Bielefeld
40 Jahre Forum
15 Jahre Forum Bielefeld
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bis der vorhang reißt – Stimmenrausch 2014-09-03

Roger Casement, zum 150sten; (1. September)
Hans Jæger, zum 160sten; Bryher, zum 120sten; Harro Schulze-Boysen, zum 105ten; Peter von Oertzen, zum 90sten; Hal Ashby, zum 85sten; Jack Lang, zum 75sten; Tilman Zülch, zum 75sten; Frank Ripploh, zum 65sten; Paul Leni, 85ster Todestag; Ho Chí Minh, 45ster Todestag; (2. September)
Jean Jaurès, zum 155sten; Vivi Bach, zum 75sten; Jan Zábrana, 30ster Todestag; (3. September)

Ich habe in so vielen verschiedenen Leben gelebt und weiß, daß jedes so aussieht, als wäre es das scheinbar richtige.

Gottfried John; aus “Bekenntnisse eines Unerzogenen”, Berlin 2000

Gebe Gott uns allen, uns Trinkern, einen so leichten und so schönen Tod!

Joseph Roth, zum 120sten; aus: “Die Legende vom heiligen Trinker”, Amsterdam 1939

“Reue ist Verstand, der zu spät kommt.”

Ernst von Feuchtersleben, zum 165sten Todestag; z.n.w.
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Wiederkehrendes Trauerspiel – Zeit läuft | Stimmenrausch 2014-09-01

Alexander Nikolajewitsch Radischtschew, zum265sten; Anna Ebert, zum 125sten; Harry Meyen, zum 90sten; Caroline Cossey, zum 60sten; Ferdinand Lassalle, 150ster Todestag; Lucy Lloyd, 100ster Todestag; Wilhelm Bölsche, 75ster Todestag, Rocky Marciano, 45ster Todestag (31. August)

niedergang der demokratie in deutschland VIII:
kriegshetze ohne waffenhandel ist wie schnipo ohne schranke

deutsche waffen, deutsches geld,
morden mit in aller welt…
diese verdichtete formel trug in 70er&80ern im westen anklage & mahnung auf die straße.
die berliner republik legt noch ne schüppe drauf. hegt die alte kumpanei mit auto- & pluto-
kratischen systemen und versucht gleichzeitig mittels “humanitärer” waffenschiebereien,
schneisen durchs völkerrecht zu schlagen. hauptsache die brandherde der stellvertreter-
kriege rauchen weiter, versammeltes westkapital behält die korridore zu den ressourcen
und die absatzmärkte für deutsche schmieden bleiben stabil. sanktionen gegen rußland
müssen schließlich gegenfinanziert und auf verbraucher & kleinzahler abgewälzt werden.
jede wahlstimme für cdu/spd war und ist zustimmung für den profit mit opfern und ihren
mördern, soviel dürfte seit langem selbst in den tiefsten provinzen offenkundig sein. und
auch ‘grünes’ politikverständnis stellt sich sachzweckdienlichen argumenten nicht länger
in den weg. scheiß auf ethik. bürgerlich-liberal kommt heute ohne aus.
aber was ist, wenn der spießer nicht mehr mitmachen will?
elsterlinge & unterelbler haben jetzt entschieden. “fertsch!” das ist nicht nur sächsisch für
orgasmus sondern auch das schicksal der fdp. so hatte dieses ausgewählte deutschvolk
schon das aus des ‘sozialismus’ beschlossen und uns damit ‘wiedervereinigung’ beschert.
ob sie denn noch richtig ticken ist da nicht die frage. jedes dereguläre ticken ist starkes
anzeichen für protest. der sachse ist prädestinierend. wenn heute noch wo eine revolution
sich verzünden kann, dann zuerst am dresdner hof. till ich oder nich, nu bevor der seksch
revoluzzer zum attentäter explodiert, bleibt er doch lieber scheen auf seinem stuhl sitzen.
auch wenn’s stinkt, so protestiert die avantgarde der republik gegen den jüngsten, kanzel-
verordneten militaristischen gleichschritt. “hab glei fertsch.”
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Mauritius Niederhol nimmt Ergonyl

Nachdem die heftigsten Gewitterattacken auf dem verschlammten Waldweg abgeklungen waren; es war dunkel, kalt und ungemütlich; erblickte Maurie vier riesige Windmühlenflügel, die sich zu seinem Erstaunen, unmerklich langsam zwar, aber dennoch drehten. Als er sich dem Gebäude aus dem vor- oder drittletzten Jahrhundert näherte, schauderte es ihn ob des Geruchs von Essensresten, Fahrzeugteilen, vermoderten Pilzen und verschiedenen Teesorten. Unerschrocken pirschte er sich an den kleinen Eingang heran. Aus dem Augenwinkel erblickte er eine kleine Filmdose, die er jedoch wohlweislich unangetastet liegenließ. Den Durchmesser eines Flügels maß er grob auf über fünfzehn Meter. Ungehindert stieß er die Tür auf und trat ein. Noch mehr Dunkel umgab ihn, aber wenigstens war es trocken. Mehr als alles andere dürstete es ihn nach einem frisch aufgegossenen Tee. Er tastete sich vorwärts, schließlich fiel ihm wieder ein, dass er ja mal Raucher gewesen war, folglich fand er in seiner rechten Hosentasche ein Feuerzeug mit benutzbarer LED. Zunächst die LED nur einmal kurz aufblitzen lassend und von weiß zuckenden Blitzen von draußen unterstützt sah er viele Säcke unbekannten Inhalts an der dem Eingang abgewandten Seite aufgestapelt. Nachdem er ihren Inhalt als essbar identifiziert hatte, begann er, den Rest der alten Mühle zu untersuchen, um der rätselhaften Funktionstüchtigkeit und eventuellen weiteren Bedienungsmöglichkeiten auf die Spur zu kommen.

Nach einigen geistigen Notizen versetzte ich mich zurück ins hier und jetzt, dokumentierte ein ‘klack-ratsch’ und beamte mich für kurze Zeit raus.

‘Klack-ratsch’ machte es auch, als Maurie die nicht mehr vollständig besprosste Leiter zu dem Bedienungsdeck des Mühlfahrzeuges erklommen hatte und die Leiter unter seinen Füßen ins unerreichbare Erdgeschoss zurückfiel. Das Deck erwachte flackernd zum Leben. Nach einigen Stunden Erkundungs- und Testbedienungen mit Hilfe eines rot-weißen Rescue-and-check-modusses hatte Maurie die Sauerstoffzufuhr, den Mahltrieb, den Windgeschwindigkeitsmesser, die Eisboxen für die Fracht und die Kommunikationsanlage probehalber bedient und intuitiv rudimentär verstanden. Obwohl er zwar punktuell gern allein war, entschloss er sich doch, bis zur Rekrutierung oder Zusammenfindung mit ein oder zwei Gefährten oder Gefährtinnen beim Rescue-and-check-modus zu bleiben. Er vermisste seinen Hund Fridge. Im Deckkühlschrank samt umfunktionierter Icebox befand sich genug Nahrung von Pizza über Kuchen bis zu Bier, Kaffee und Tee, sodass er die Kommunikationsreichweite als Rufweite getrost verkraften konnte und endlich einen Tee trank, bevor er versuchte, Johann und Jane zu erreichen, notfalls per guter alter Post, Trommeln, Rauchzeichen oder Flaggensprache, da beide sich zu diesem Zeitpunkt in Blick- und Rufweite befinden mussten und auch noch würden, wenn der Tee vorüber war.
Blieb die Frage, ob die beiden erstens aufnahmefähig und zweitens willens und in der Lage waren, einen Startversuch zu unternehmen. Er konnte nicht mehr allein runter, ohne sich die Knochen zu brechen, aber sie könnten hochkommen und ihn, wenn schon nicht tatkräftig, so doch seelisch-moralisch unterstützen.

‘Gimme beer’, sagte Maurie.
Fridge schwieg. Genauer gesagt schwiegen alle drei Fridges. Der Hund Fridge hörte seinen Namen, hob kurz den Kopf und wandte sich dann desinteressiert ab. Alle drei Fridges waren Materialisationen oder Impersonifikationen aus demselben Paraversum. Der Kühlschrank Fridge begann einen Kühlungswärmeaustauschzyklus. Das Gesamtsystem des Windmühlencockpits hatte den Status ‘Künstliche Intelligenz’ hinter sich gelassen und konnte mit Fug und Recht als Natürliche Intelligenz bezeichnet werden. Auch es schwieg, weil das Bier zu Neige gegangen war. Ansonsten hätte es mit ‘Mehr Details, bitte’ geantwortet. Fridge brummte derweil lediglich etwas vor sich hin. Er brummte virtuell, da er keinen physischen Schädel besaß, der vom eingebildet inhalierten Alkoholkonsum brummen konnte, aber er war durch unzählige analoge Röhrenverstärker geflossen, so dass man mit Recht von brummen reden konnte. Maurie holte tief Luft, dachte an nix und fuhr den Siliziumanteil in der Glasfaserproduktion etwas nach oben.
Wir Informatiker hatten es geschafft, die Welt perfekt von der Maschine abhängig zu machen, die Programmiersprachen und Datenbanken, die Algorithmen und Datenstrukturen verschwammen zu Appointments, Googlemania, SMS-Schleudern mit Sexwerbung, wir vergaßen, was uns als Menschen eigentlich ausgemacht hatte, nämlich das zutiefst analoge Element des Vergessens, der Fehlhaftigkeit und des Versagens.

Das Vergessen könnte allerdings ebensogut auf über- und regelmäßigen Cannabisgenuss zurückgeführt werden, während die Fehlhaftigkeit jedwedem Leben sowie Bauteilen und Algorithmenfolgen potentiell immanent ist und das Versagen ist eine Übung, die auf alle, jeden und jede von uns wartet, Programm, Pflanze, Struktogramm, Tier, Atomkraftwerksummantelung, Verhütungsmittel, Kaffeedosenverschluss oder Mensch.

‘Kokosfett und Tiefseeschlamm in den Notfallkoffer !’ sagte Fridge.

Nachdem er diesen selbsterteilten Befehl akustisch und inhaltlich verstanden und bearbeitet hatte, legte er beide Dinge vorsichtig hinein. Er öffnete das Bullauge, sah eine Weile ins Leere, öffnete dann die Tür und ging los.

Als Fridge wieder zu sich kam, fühlte er, zunächst nur beinahe unmerklich, seine Füße und fragte sich einen Sekundenbruchteil, wer er war und was er tat und dachte.. ‘Ich gehe zu Fuß’, meldete sich sein Bewusstsein. ‘Woher, wohin, warum und was ist mein Ziel ?’ Er wurde von Gedanken überflutet, setzte aber trotzdem weiterhin eine Fuß vor den anderen.

In der Windmühle war alles auf Autopilot geschaltet. Das Überwachungsprogramm lief. Maurie beobachtete Fridge auf allen Bildschirmen. ‘Er hat’ s geschnallt.’ dachte Maurie. ‘Er braucht nur gehen.’

brandbrief flattert rein – Stimmenrausch 2014-08-30

Werner Gilles, zum 120sten; Erwin Scharf, zum 100sten (29. August)
Christiaan Cornelissen, zum 150sten; Charles Reznikoff, zum 120sten; Jirí Orten, zum 95sten; François Cheng, zum 85sten; John Peel, zum 75sten; Stefan Bollinger, zum 60sten; Lindsay Anderson, 20ster Todestag; Horst Stowasser, 5ter Todestag (30. August)

ANTWORT AN VITUS
Vitus, du fragst mich, warum ich trotz Mangels an Lesern und Hörern
schreibe. Den Musen und mir, Vitus, gehört mein Gedicht.

Janus Pannonius, zum 580sten

Das weiße Licht in seinem Haupte, das der Mensch Verstand nennt, wächst ebenfalls mit ihm von Jahr zu Jahr, bis er es schließlich für Vernunft oder Einsicht in die Notwendigkeit hält.

Ehm Welk, zum 130sten; aus: “Mein Land, das ferne leuchtet.” Berlin 1952

I wake up cold, I who
Prospered through dreams of heat
Wake to their residue,
Sweat, and a clinging sheet.
My flesh was its own shield:
Where it was gashed, it healed.
I grew as I explored
The body I could trust
Even while I adored
The risk that made robust,
A world of wonders in
Each challenge to the skin.

Thom Gunn, zum 85sten; aus dem Poem “The Man With Night Sweats’
—-
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