Erste Schritte

Sternzeit 1458,1

Nach dem nächsten Flash, der am folgenden Nachmittag nach einem ganz und gar unspektakulären Tag erfolgte, entschloss sich Maurie, das kleine Inselstädtchen zu erkunden. Er fand eine idyllische Ansammlung von Häusern an der korsischen Küste im Nordwesten und sein Landeplatz in der Festung, die über der Stadt thronte, schien gut gewählt. Als er nach mehreren Stunden wieder in seine Mühle zurückkehrte, hatte er sogar sein Französisch etwas aufgefrischt und sich sporadisch mit einigen Anwohnern unterhalten. Es schien keine Kommunikationsmöglichkeiten in die Heimat zu geben, so dass er erneut den nächsten Sprung abwarten musste. Er hatte erfahren, dass die Korsen nicht gerade gut auf die Tourismusindustrie zu sprechen waren. Mit Hilfe persönlicher Verbindungen hatte allerdings eine Vereinigung namens ‘Neues Leben’ – in Landessprache ‘Nouvelle Vie’ – eine Art Ferienburg errichtet. Dort wurde viel gesungen. Er öffnete sich ein Bier und schrieb einen Erfahrungsbericht, da er befürchtete, die frischen Erinnerungen könnten verblassen, wenn er zu lange mit der schriftlichen Niederlegung wartete.

Am Abend stellten John und Jane fest, dass die Flügel der Mühle sich nach wie vor im Wind drehten, es war allerdings nicht feststellbar, ob das etwas über die Mühle in der Parallelwelt aussagte. So gingen sie zusammen nach Hause und würden am nächsten Morgen erneut Bernies Rückkehr checken.

So stand also eine Windmühle nach wie vor in der ostwestfälischen Provinz und schien zu funktionieren, vielleicht wunderte sich der eine oder andere Anwohner über die Aktivitäten, und die zweite stand an der korsischen Küste. Und unsere Maurie war der einzige, der eine Verbindung zwischen beiden herstellen konnte. Mittlerweile schlief der allerdings tief und fest, nachdem er alle Maschinen heruntergefahren hatte.

Staunen

Sternzeit 1457,3

Maurie wunderte sich doch sehr, als er sich am Nachmittag desselben Tages plötzlich schlagartig wieder über dem Mittelmeer befand. Johann und Jane hatten ihn am späten Nachmittag wieder verlassen und er entschied sich zu einer Landung auf Korsika, das in erreichbarer Nähe war. Als Landeplatz wählte er den Hof einer mittelalterlichen Festung in Calvi im Nordwesten. Als er gelandet war, kochte er sich als erstes einen Tee und blieb bis auf Weiteres auf dem Deck in der ersten Etage der Mühle. Sein französisch schien ihm nicht gut genug, um Kontakt zu den Fremdenlegionären aufzunehmen. In den Logfiles fand er eine Lücke zwischen seiner Position in Ostwestfalen und seinem jetzigen Aufenthaltsort. Seine Landung musste doch bestimmt einiges an Aufregung ausgelöst haben. Als er schlafen ging, markierte er seine Position auf einer Karte und fügte die Uhrzeit hinzu. Er wusste nämlich nicht, ob er den Logfiles vertrauen konnte. Das war ja mal ein seltsamer Effekt gewesen. Am nächsten Morgen weckten John und Jane ihn wieder an seinem ursprünglichen Standort und wollten wissen, was geschehen war. Die Maschine schien sich gleichzeitig an beiden Orten zu befinden und von Zeit zu Zeit herüberzuswitchen, so dass er an zwei Positionen gleichzeitig war. John wollte ihm zunächst nicht glauben, als er die Festung jedoch genau beschreiben konnte, wichen die letzten Zweifel. John und Jane mussten ihn jedoch am Vormittag wieder verlassen, da sie beide im Gegensatz zu ihm einer geregelten Tätigkeit nachgingen. Dieses Mal wollte Maurie sich gut auf den Sprung vorbereiten und studierte die Karte der Insel genau. Doch nichts geschah, auch am späten Nachmittag stand er noch immer im tiefsten Ostwestfalen, die Flügel drehten sich allerdings langsam im Wind. Also eine Pizza. Vielleicht ein Bier. Warten. Vermutungen anstellen. Erst spät in der Nacht fiel er in einen unruhigen Schlaf, war er sich doch nicht gewiss, wo er am nächsten Morgen aufwachen würde.

Startversuch

Sternzeit 1456,9

Maurie beriet sich lange mit Johann und Jane, bevor er einen ersten Startversuch unternahm. Das Deck hatte mannigfaltige Kommunikations- und Transportmöglichkeiten. Johann warnte Maurie, Jane ermutigte ihn. Nachdem die Konferenz zu Ende war, startete Maurie die Engines (verzeihen Sie die Anglizismen). Die Windmühle schien sich nicht zu rühren. Obwohl sie nach wie vor in dem kleinen Städtchen stand und für alle Bewohner weithin sichtbar war, kam es Maurie vor, als startete er in den Orbit. Konnte es möglich sein, dass die Mühle an zwei Orten gleichzeitig war ? John und Jane amüsierten sich mittlerweile auf einer Party, als die Windmühle begann, ihre Flügel drehen zu lassen. Jane war gerade vor der Tür, eine Zigarette rauchen, als sie sah, dass Maurie offensichtlich Erfolg gehabt hatte. Das berichtete sie John umgehend. Sie freuten sich beide und wähnten Maurie auf dem Deck und in Sicherheit. Maurie besah sich die Stadt mittlerweile von oben. Er hatte etwas feste Nahrung zu sich genommen, den Autopiloten abgeschaltet und die Navigation selbst übernommen. Er flog Kurs Süd-Ost. Die Party ging ohne Zwischenfälle und mit neunzig Prozent alkoholisierten Kandidaten zu Ende und John und Jane traten den Nach-Hause-Weg an. Die Mühle stand einfach nur da. Am nächsten Morgen würden sie Maurie besuchen gehen. Der war schon über dem Mittelmeer, als er innehielt und auf ‘Position halten’ schaltete. Die Sonne war lange nicht mehr zu sehen und er riskierte einen Blick auf die Sternkarten, um sich die weitere Vorgehensweise geistig vor Augen zu führen, bevor er einen weiteren Kurs setzen würde. Er setzte sich in den Sessel. Dann erfolgte der Flash. Das Deck blinkte, die Sonne war urplötzlich im Osten zu sehen und John und Jane betrieten den kleinen Vorraum. Sie stellten die Leiter auf und kletterten auf das Deck, auf dem sie Maurie schlafend in seinem Sessel vorfanden. Es schien, als hätte die Mühle sich nicht vom Fleck gerührt. Die Flügel drehten sich allerdings nach wie vor. ‘Es hat wohl nicht geklappt.’ flüsterte John Jane ins Ohr, sie wollten Maurie nicht wecken. Der kratzte sich langsam an der Nase und wachte langsam auf. Er wunderte sich doch sehr über seinen Besuch. Wo war das Mittelmeer ? Er schaute aus dem Weitsichtbullauge und stellte seine Position fest. Was war denn das ? Als sie sich gegenseitig auf den neuesten Stand gebracht hatten, verließen die zwei Maurie wieder. Er öffnete den Kühlschrank, nahm sich einen Apfelsaft und konsultierte die Logfiles. Er war über dem Mittelmeer gewesen, ohne Zweifel. Das schien eine seltsame Windmühle zu sein.

first quarter average

in
546,93 üg
232,69 pension
43 wg
75,8 bus
—-
898,42

out fix
347,5 rent
39 electricity
42,31 phone/dsl
9,92 insurance
75,8 bus
—-
514,53

out var
89,74 food
132,37 tobacco
20,75 beer
87,52 essentials
91,36 nonsense
—-
421,74

sum
-37,85

these are average from january to march 2014

self esteem

startime 1455,7

Mauritius Niederhol kam nach Hause und schaltete Musik an. Er war auf einer Experimentalversammlung gewesen, in der es um Respekt und Achtsamkeit ging. In der Realität lief es meistens anders, er hatte seine Stimmen, die ihn fertigmachten noch nicht zu Ende domestiziert. Gut zwanzig Leute hatten sich getroffen, um einen Unterschied zu machen zu den Negativisten. Das war zwar lobenswert, die Selbsterforschung war allerdings ein Experiment, dessen Ausgang völlig unklar war. Gewiss, sie hatten genug zu essen und zu trinken, aber manche von ihnen hatten weder Geld noch Job. Deshalb versuchten sie immer wieder, sich gegenseitig Mut zuzusprechen. Gelacht wurde auch ab und zu, gewiss. Manche hatten Filter im Kopf. So wie der Kopf meistens überschätzt wurde. Kopf, Bauch und Herz reden mit lauter Stimme am Wesentlichen vorbei. Es handelte sich um eine seminarartige Fortbildung, die als Pilotprojekt und Experiment angesehen werden musste. Musste, was red’ ich. Die meisten kamen gern. Im Laufe der Zeit waren es schon ein paar weniger geworden. Nachdem er die Nachbereitung abgeschlossen hatte, drehte er einen Zacken lauter. Auf die Band aus Trondheim, Norwegen freute er sich schon. Bekannte Gesichter wiedersehen. Maurie machte seinen Job so gut er es eben hinbekam. Die Windmühlenreise hatte seinen Horizont tatsächlich erweitert. Maurie, hörst Du mich ? Beginne deine nächste Reise. Auf welchen Stern möchtest du jetzt ? Lass dir sagen, ich warte zu Hause auf dich, egal wie weit du gefahren sein wirst. Du wirst es finden.

untitled

soon to come : ‘herr der gezeiten‘ and ‘bernie the rat‘.

im BoD-Verlag [Verlagshomepage]
Die Druckvorlagen liegen als fertige Pdf-Dateien vor.
Es fehlt der Upload und das/die Cover.
Leider kann keine unmittelbar günstige Variante publiziert werden.
Aber da sich sowieso fast niemand für die Texte interessiert, kann das Projekt ruhig lediglich dem eigenen Archiv dienen.

Nach wie vor können alle Texte hier auf dem Weblog gelesen werden.

counting words in java

import java.io.*;
public class countwords_app {
public static void main (String[] args) {

String[] zeilenarray = new String[1000];
int i = 0;
int max = 0;
int j = 0;
int start = 0;
String[] hit = new String[1000];
int[][] liste = new int[1000][1000];
int zmax = 0;
int k = 0;
int[] help = new int[1000];
int l = 0;
int m = 0;

try {
BufferedReader in = new BufferedReader(new FileReader(“text.txt”));
String zeile = null;
while ((zeile = in.readLine()) != null) {
zeilenarray[i] = zeile;
i++;
}
} catch (IOException e) {
e.printStackTrace();
}
max = i;
for (i=0;i<max;i++) {
System.out.println(i+":"+zeilenarray[i]);
}
for (i=0;izmax) { zmax = zeilenarray[i].length(); }
for (j=0;j<zeilenarray[i].length();j++) {
if ((zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(" ")) ||
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals("-")) ||
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals("!")) ||
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(".")) ||
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(",")) ||
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(";")) ||
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals("'")) ||
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals('"')) ||
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(":")) ||
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals("”)) ||
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(“=”)) ||
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(“?”))) {
hit[l] = zeilenarray[i].substring(start,j);
liste[i][l] = hit[l].length();
l++;
start = j+1;
}
if ((j == zeilenarray[i].length()-1)&
(!((zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(” “))|
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(“-“))|
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(“!”))|
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(“.”))|
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(“,”))|
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(“;”))|
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(“‘”))|
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(‘”‘))|
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(“:”))|
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(“”))|
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(“=”))|
(zeilenarray[i].substring(j,j+1).equals(“?”)))))
{
hit[l] = zeilenarray[i].substring(start,j+1);
liste[i][l] = hit[l].length();
l++;
}
}
}
for (k=1;k<(zmax*max);k++) {
for (i=0;i<max;i++) {
for (j=0;j<zeilenarray[i].length();j++) {
if (liste[i][j] == k) { help[k] = help[k] + 1; m++;}
}
}
}
for (k=1;k<(zmax*max);k++) {
if (help[k] != 0) { System.out.println("Length "+k+" , Sum "+help[k]); }
}
System.out.println("total sum "+m);
}
}

prime time official media newsflash 2014-03-16

2014-03-16, 20:00:00 GMT+01 mit Jan Hofer

1. Referendum auf der Krim
2. Reaktionen von EU und USA
3. weitere Infos auf tagesschau.de
4. Parlamentswahlen in Serbien
5. Präsidentenwahl in der Slowakei
6. Flug MH370: Ermittlungen wegen Sabotage
7. Ausnahmen vom Mindestlohn
8. Kommunalwahl in Bayern
9. Besucherrekord bei Leipziger Buchmesse
10. Abschluß der Paralympics
11. Bundesliga, 25. Spieltag
12. Formel 1 Saisonauftakt in Melbourne
13. Wetter
14. nächste Sendung Tagesthemen 22:45 mit Caren Miosga

dogs under stress – inspired by Moe Tucker

Sternzeit 1309,3

Der Captain hatte Fridge, Pansies Bruder mit zu unserem Windmühlentreffen gebracht. Endlich war unsere Mannschaft komplett. Da waren wir also alle, der Ameisenbär und der Delphin, die Maulwurfine, Bernie, die Spinne, die Fledermaus, die Schildkröte, die Giraffe, der Octopus und der Frosch, der wie immer etwas später kam, weil er grad noch eine rauchen musste, die Mücke, der Grizzly, der Captain und Fridge aus Italien, ich als Forscher schrieb das Logbuch, und zu guter Letzt schwebte Günthers Geist durch die Räume, um uns an das Damoklesschwert zu erinnern, das über uns allen schwebte. Wir waren bereit zum Start in einen neuen Quadranten. Als wir die Maschine hochfuhren, knarrte es in Gebälk des mittelalterlichen Bauwerks. Wir erreichten den notwendigen Energiepegel. Zum Abschied hatten wir O.’ s Akte in meiner Hütte zurückgelassen, zusammen mit dem Radiergummi. Langsam erhob sich das Windmühlenraumschiff in die Lüfte, um langsam aber sicher in den Orbit von Alpha Centauri vorzustoßen. Dort umkreisten wir diesen Stern noch eine geschlagene halbe Stunde, bis der Captain den Kurs gesetzt hatte. Quadrant Omega neun war unser Ziel, dort erhofften wir uns Antworten zu finden. Der Ameisenbär machte uns mit Hilfe der K.I., also dem Grizzly darauf aufmerksam, dass es schon ein guter Anfang wäre, die richtigen Fragen zu stellen. Ich blätterte um und legte schriftlich nieder, dass bei unserem Start das schönste Wetter geherrscht hatte, das mit der fünfzehnprozentigen Regenwahrscheinlichkeit war also eine treffende Vorhersage gewesen. Wir beschleunigten ungemein und schalteten auf Autopilot. Zeit für eine Zigarette, eine Pizza, ein Bier oder was auch immer. Der Delphin schien seine Melancholie endlich für ein paar Tage überwunden zu haben. O. gab ein paar Anekdoten aus der Klinik zum Besten. Zum Beispiel, wenn man geweckt wurde, um seine Schlafmedikation einzunehmen. Wer weiss, vielleicht hatten sie ihre Gründe, sei’ s drum, das Kapitel war Vergangenheit. Ein Keks, ein Psalm. Es sah aus, als würde man bei Schneefall Auto fahren. Der Kurs war in den Tiefen des Navigationssystemes verankert worden. Der Grizzly lernte, sich in unserer Muttersprache auszudrücken. Normalerweise hätten wir ihn mit genügend Details gefüttert haben müssen. Uns würden weitere Lebensformen erwarten, da waren wir uns sicher. Als wir durch den mediterranen Plasmanebel von Gargonzola Tetra flogen, schalteten wir auch die Subraumverbindung zum Mond ab. Schliesslich kochte ich uns einen Kaffee, erinnerte alle nochmal an die Natur der neapolitanischen Mastiffs, legte ein Foto ins Logbuch, das um 17:05 Uhr aus dem Weitsichtbullauge aufgenommen worden war, schloss meinen Eintrag und verkündete Feierabend, da der Autopilot uns sicher in den Omegaquadranten leiten würde. Wir freuten uns, dass wir als dieser bunte Haufen animalischer Kreaturen nun bald wieder eine Experimentalversammlung einberufen konnten. Ich drehte mir eine und der Frosch gab mir Feuer. Der Octopus kümmerte sich als Nuklearmediziner um die notwendigen Gesundheitsuntersuchungen. Eine homöopatische Menge seines geliebten Krautes hatte er sich nicht ausreden lassen. Es sei.

Sternzeit 1309,7

Das Auto

Sternzeit 1308,0

Bernie hatte das Auto komplett zu Klump gefahren. Und nicht das erste.

Wir waren auf dem Weg zu O., als der Unfall geschah. Der Captain hatte uns rausgebeamt. Sie hatten also nur noch das Wrack finden können. Wenn man es sah, erschien es wie ein Wunder, dass aus der Karre noch jemand lebend rausgekommen war. Ich rauchte eine.

‘Lasst mich hier raus. Ich bin gesund.’, sagte O. Er hatte schon lange verstanden, dass man hier argumentieren musste und cholerische Anfälle hier fehl am Platz waren. O. hatte gestern um einen Termin gebeten, den sein Behandlungsteam ihm am Folgetag gern gewährte. Nuklearmedizin war O:’ s Spezialgebiet. Er wollte zwar nichts ähnliches versuchen wie der Postbote, aber er würde gut gewappnet sein. ‘Ich bin weder verstrahlt, noch habe ich Halluzinationen.’ eröffnete O. die Argumentation. ‘Sie haben Drogen genommen.’ erwiderte der Arzt. ‘Ich bitte Sie Doktor, in unseren Zeiten wird niemand ernsthaft die Gefährlichkeit von Zackenplankton in Erwägung ziehen. Wenn man in der Pubertät damit beginnt, könnte ich Ihnen noch folgen.’

‘Sie sind als Notfallpatient gekommen.’
‘Ich habe versucht mich umzubringen, korrekt.’
‘Werfen Sie uns einen Behandlungsfehler vor ?’
‘Keinesfalls. Ich möchte lediglich gehen.’
‘Morgen würden Sie das bereuen.’
‘Ich habe bereits eine Nacht drüber geschlafen und mein Entschluss steht fest.’
‘Sie haben im Klo gezündelt.’
‘Das steht im Bericht und der ist mehr als 8 Jahre alt.’
‘Schlafen Sie noch eine Nacht drüber.’
‘Sie kriegen meinen Karl-Heinz und dann bin ich weg.’
‘Denken Sie über Ihre Compliance nach.’
‘Geben Sie mir eine halbe Stunde.’
‘Gewährt.’

Der Captain fand, O. machte das sehr gut. Wir hatten eine stehende Subraumverbindung und die würde aufrechterhalten bleiben, wie auch immer O. sich entscheiden würde. Wir fütterten den Grizzly mit meteorologischen Daten. Wir brauchten eine Regenwahrscheinlichkeit. 15 Prozent, spuckte der Grizzly aus. Der Captain entschied, ihnen das Wrack zu überlassen und einen von uns zum Octopus reinzubeamen. Treffpunkt würde sowieso der Raucherraum sein. Die Maulwurfine übernahm die Aufgabe.

OM.

Das passte gut. Die Maulwurfine gab sich sofort zu erkennen. Als die halbe Stunde um war, spazierten beide in die Freiheit. Leider mussten sie den Bus nach Hause nehmen. Morgen würden wir uns also alle mit dem Captain in der Windmühle treffen. Ein Teammitglied würde uns dann vervollständigen.

Sternzeit 1308,5