Der Reaktionär und die verkorkste Vergangenheit

Diese Woche sind wir aus der Rehabilitation aus Bad Kreuznach zurückgekehrt. Gut motiviert verbrachten wir einige Stunden des Folgetages. Gut zu wissen, dass der freie Wille auf unserer Seite ist. Unangenehm jedoch, sich eingestehen zu müssen, dass wir an einer schweren Nikotinsucht herumlaborieren. Sportlich haben wir 4 Kilometer in 31 Minuten abgerissen. Das Joggen steht auf der Agenda, ebenso wie Becks Blue. Der Ansprechpartner aus der Ex-Firma verteilt Weihnachtsgrüße im August. Nahrung und Kleidung sowie ein Obdach ist in ausreichendem Maße vorhanden. Auf der Haben-Seite ist also ein gesund überstandenes Rektumkarzinom sowie eine family-of-choice zu verzeichnen, auf der Soll-Seite die allseits bekannte Vergangenheit. Looserkoketterie bringt uns keinen Zentimeter weiter, also werden wir uns weiter mit den drei Pod-Providern beschäftigen.

Das Leben ist schön. Warum auch immer wir eine gewisse Bewusstseinsstörung entwickelt haben, gilt es zu beachten, dass Gesetze wie die Schwerkraft den Rahmen bilden, in dem wir uns bewegen können und dürfen. Grüße gehen an dieser Stelle nach Bersenbrück. Lassen Sie sich kein X für ein U vormachen, morgen hätte Daddy Geburtstag gehabt und in meiner Wohnung wird eine Kerze brennen. Emotionslos zu beobachten ist eine Erosion der Werte. Schulden gibt es keine. Das Verhalten wird durch endlose Beobachtungen und Prägungen gespeist und darf gern in eine veränderte Richtung gelenkt werden. Lektüre sowie Musik und Leidensgenossen und Vorbilder sind tief im Inneren abgespeichert. In diesem Text gibt es keine a-hrefs und nur allzubald werden wir weitere Content-Bereicherungen als brotloser Künstler und apolitischer Überlebender versuchen, an den Mann zu bringen.

Cheers.

55xy (untitled)

wir treffen uns auf daddy’s birthday.

an einem schoenen Sommertag ging herr K. spazieren, waehrend das netz erst runter-, dann raufgefahren wurde und schliesslich editierbar wurde.

543210 proofread carefully to see if you any words out.

4055 (busload of faith)

passend zum titel dieses blogs möchte ich vom fortschritt der solid-experimente und sonstigem berichten. in den tagesjob habe ich mich wieder eingelebt. der solid-server steht und bookmarks wurden geschrieben. der gitter-chat gehört zum tagesablauf, und auch, wenn ich mich manchmal wie ein watchdog fühle, sind doch erste erfolgreiche experimente zum abschluss gebracht worden. nun, nach einem jahr dürfte man sich im groben eingearbeitet haben. dies ist case insensitive. im rahmen des möglichen könnte man heute mal wieder gary zitieren, diesmal mit ‘can’ t be satisfied’. solid ist eine echte fb-alternative, oder mausert sich allmählich dazu, auch wenn noch einiges technisches hintergrundwissen benötigt wird, um einen account anzulegen und diverse apps auszuprobieren. es ist eine echte datenhoheit zu verzeichnen, ob ich dort arztdaten hinterlegen würde, weiss ich nicht so genau, aber für den privaten, persönlichen gebrauch ist dieses projekt, das die daten von den anwendungen trennt, auf jeden fall zu empfehlen. englisch würde helfen. lolo ist auf lanzarote, es sind 30 bis 50 prozent krankenstand zu verzeichnen, manchmal geraten tag und nacht durcheinander, die familie ist gesund, das single-leben wird durch bier erträglicher, lebensmittel werden verbraucht, genuss ist eine baustelle, der schlaf ist wechselnd, die motivation ist donnerstags am besten und der hinterhältige tumor ist seit 3 jahren geschichte. das projekt in der heimatstadt wird nach wie vor unterstützt, sei es durch öffentlichkeitsarbeit oder finanzen. im wesentlichen bin ich aber von 21:00 bis 7:00 uhr privatmensch. es gilt zu berichten, dass ein ls -la immer ein guter anfang ist. auch wenn ich mich wiederhole. möglicherweise werde ich das projekt mal in der glug vorstellen. ostern sind 16 freie tage fest eingeplant. laudato. business.