post-Post (Life is fine)

Rainer Ptacek

barefoot rock

Im Titel genannter Track ist auf verzeichneter Scheibe von Rainer Ptacek [R.I.P.] im Jahre 1986 erschienen. Der Song ist ein L-Song. Die Scheibe ist als Re-Release in meinem Besitz und läuft im Moment. Der Musiker mit dem schlichten Künstler- und echtem Namen Rainer weilt nicht mehr unter uns. Ich schmelze und werde klein, wenn ich diesen Song höre. Eine Ode an das Leben. Hier handelt es sich im besten Sinne des Wortes um barefoot rock. I could have died for love, but for living I was born. You may even see me cry. Der Autor identifiziert sich so stark mit gewissen Einflüssen aus Wort, Bild und Musik, dass einfach Assoziationen mit göttlichem Gedankengut aus den Tiefen des (Un-)Bewusstseins auftauchen müssen. Amen, ich sage Euch, der Weg, die Wahrheit und das Leben schmeißt nicht mit Steinen. Im bisherigen Urlaub wurde die Wohnung von Kleberesten an diversen Fenstern befreit und Dankbarkeit zwar nach der ersten Zigarette aber noch vor dem occasional Frühstück nach oben weitergeleitet. Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose. Die Stimmen, die einem Wertlosigkeit, Hass und Verachtung implementieren wollen sind zwar noch nicht ganz verstummt und in den Keller der Vergangenheit verbannt, jedoch wird die Färbung etwas positiver. 2 (zwei) Tage bis zur nächsten Psychotherapie, die ich hier und jetzt bewusst als Tsychotherapie beschreiben will. Hier handelt es sich nicht um einen Typ-O. Wenn man blind ist kann man vielleicht noch Farben schmecken, sicher scheint mir zu sein, selbst wenn man taub ist, kann man den Bass noch mit dem Bauch hören respektive *fühlen*.

Life is fine.

pre-Pre

http://configedit.wordpress.com/about/

—-

Dieses Blog begleitet den Autor nun auf wordpress gehosted auf seinem Weg durch die Institutionen dieser Republik.

Die Wohnbau in Herford, vergleichbar mit der BGW in Bielefeld oder der cds in Hamburg ist dabei seit über einem Jahr eine Station, die doch einen gewissen Rückzugsort bietet. In einem Pilotprojekt des Betreuten Wohnens der gGmbH ‘Die Klinke’ versucht der Autor seit nunmehr vier Wochen, sich als Mitglied der arbeitenden Bevölkerung zu bewähren. Verschiedene Versuche auf unterschiedlichen Gebieten führten doch bis dato zu oft ins Leere. An dieser Stelle sei angemerkt, dass das NICHTS, wie es allgemein bekannt ist, eine ebenso weitführende Untersuchung verdient wie die Rückerstattung einer Fahrkarte für 2,10 €. Nun will das Projekt also Formen annehmen. Auf und kommt ins Boot !

Der Erlenweg ist unbekanntes Territorium für 99,95 % der Grundgesamtheit.

—-

http://configedit.wordpress.com/about/