some psycho-stuff

Zwei

Lucky the cat war wieder auf einen Besuch vorbeigekommen und hatte sich soeben auf eine nächtliche Expedition auf die Pfoten gemacht.

Hier die Links zu fünf Psychiatrien und einer übergeordneten Fortbildungseinrichtung:

http://evkb.de/ueber-das-evkb/kliniken-institute-zentren/nervensystem/psychiatrie-und-psychotherapie/startseite-klinik-fuer-psychiatrie-und-psychotherapie.html

http://www.klinikum-herford.de/kliniken/klinik-für-psychiatrie-psychotherapie-und-psychosomatik/willkommen/

http://www.marienhospital-hamm.de/klinik/fachabteilungen/fachabteilung.php?id=64

http://www.lwl.org/LWL/Gesundheit/psychiatrieverbund/K/lwl_klinik_guetersloh/

https://www.uke.de/kliniken/psychiatrie/

http://www.fokus-fortbildung.de
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https://www.minds.com/blog/view/515323500362211328/some-psycho-stuff
https://www.minds.com/ewing

our tribe

Don' t become a zombie, think for yourself !

Don’ t become a zombie, think for yourself !


we are nomads and hedonists. the only god we believe in is the planet. we travel from gig to gig, the case there is no work the next day. and even if it is, we go hungover. we’ re addicted to life. we care for our brothers and sisters all over the world. we use the net and the gadgets the 21st century holds for us in every thinkable way. we publish bullshit. we don’ t care for indoctrination and brainwashing.

Don’ t become a zombie, think for yourself !
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https://www.minds.com/blog/view/505780072649601024/our-tribe
https://minds.com/ewing

die Mühle

abgesehen von gelegentlich vorkommenden Ergüssen, die am Rande mit der Dark Shadow zu tun hatten, ging Bernie regelmäßig und mit unterschiedlicher Motivation im ZVQB arbeiten. An den Wochenenden genoß er ebenso regelmäßig seinen Gerstensaft. Nein, er übertrieb es nicht mehr wie in seinem letzten Leben. Über Inklusion hatte er viel gehört. Im Bus, im Supermarkt und im allgegenwärtigen Supernetz fühlte er sich in der Öffentlichkeit platziert. Kaffee und Zigaretten gab es ebenfalls genug. Auch Brötchen, Mais-Thunfischsalat und ab und zu ein paar Eier nahm er zu sich. Wo kamen denn die ganzen … her ? wer hatte sich … dabei gedacht ? Glaubten sie etwa, es würde … ? Warum Rache ? Jesus and Buddha. Gary Floyd.
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In der Zeitung steht auch nicht das Gelbe. Seit nunmehr vier Jahren wohnte ich in diesem sogenannten BeWo und seit mittlerweile drei Jahren arbeitete ich in der genannten WfbM. Ohne *das* gäbe es auch keinen Feierabend. Steuern. Cappu. TV. Music. Sozi.
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Man könnte sagen, sie sind eine Mischung aus Taxifahrer und Bewährungshelfer. Und es gibt 14 Chefs für 120 Leute. Sackgasse. Sommerfest. Praktika.
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the machine

Das Radiergummiexperiment (another one)

‘Juchhu – es fällt nach unten !’ schrie er und drehte sich im Kreis. Die Mannschaft hatte begonnen, den neuen Planeten, den sie Target getauft hatten, zu erforschen. Auf dem lebte offenbar eine sehr seltsame Spezies. Sie beobachteten einen Mann, der etwas nachlässig gekleidet war und ein Radiergummi fallenliess. Er schrie unablässig, vollführte Luftsprünge, drehte sich dann wieder im Kreis und hörte nicht auf zu schreien. ‘Eso es! Es fällt. Die Gravitation. Newton. Juchhu!’ schrie er. ‘Niemand weiss es, aber es stimmt!’. Das war für unsere zwölf Freunde natürlich ein alter Hut, aber anscheinend war das erste Individuum, das sie beobachteten ein Forscher und er hatte soeben die Gravitation durch ein Experiment nachgewiesen. ‘Ich fasse es nicht. Seit Jahrhunderten ist das bekannt!’, schrie der Mann. Unsere Freunde zogen sich zurück und überließen den Mann, die Spezies und den Planeten ihrem Schicksal. Als sie wieder in der Dark Shadow ankamen, überlegten sie die Sinnhaftigkeit der Nicht-Einmischungsdirektive. Zunächst jedoch verzeichneten sie alles genauestens im Logbuch. Ob es wohl weitere Individuen gab, die ähnlich spannende Dinge unternahmen ? Es schien eine Art Vorhof zu sein, in dem sie gelandet waren. Seltsame Bebauungsformen waren aneinandergereiht. Ein Zentrum war nicht auszumachen. Manche schirmten sich von der Aussenwelt ab. Auf den Wegen, die zwischen den Hütten umherführten war ihnen niemand begegnet. Wohl hatte der Planet zwar zwei Monde, aber es schien vollkommen unsicher, ob die Spezies diese erstens bereits beobachtete oder gar zweitens Schritte ins All unternommen hatte. Wir werden eine weitere Expedition starten. Es muss weitere Behausungen geben. Wer weiss, wie sie kommunizieren ? Zunächst werden wir Abendbrot essen und uns morgen direkt auf einen neuen Erforschungsspaziergang begeben. Immerhin forschten sie, immerhin. Good Night everyone and have a fine day tomorrow. Mission in progress, schrieben wir auf. Der Frosch klappte das Logbuch zu und rauchte eine.
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flitzpiepenspiele – Stimmenrausch 2015-01-22

schwarzer kaffee heißt heute nicht mehr negerschweiß,
und je wackliger die zähne, desto härter das brot.
nicht mehr ganz der alte, aber hier ist er nochmal.
nach einem guten lauf bis “raffiniert zu popfürzen” und
vermeintlichem comeback mit “donnerkeil über wind end”
der nächste versuch, stimmenrausch ins tagesgeschäft
zurückfinden zu lassen. denn: wir stehen nicht allein…
und sind auch gar nicht sooo schlecht aufgestellt!

Egon Bondy, zum 85sten; Achim Benning, zum 80sten; Georg Staudacher, zum 50sten; Adam Oehlenschläger, 165ster Todestag; Maximilian Werner, 140ster Todestag; John Ruskin, 115ter Todestag; Johannes Thimme, 30ster Todestag; Barbara Stanwyck, 25ster Todestag; Reinhold Finkbeiner, 5ter Todestag (20. Januar)
Horace Wells, zum 200sten; Duncan Grant, zum 130sten; Wanda Wasilewska, zum 110ten; Günter Lamprecht, zum 85sten; Kristian Schultze, zum 70sten; Silke Maier-Witt, zum Geburtstag; Jeff Koons (60); Jam Master Jay, zum 50sten; Wilhelm Flitner, 25ster Todestag; Theun de Vries, 10ter Todestag (21. Januar)

“Ich glaube, in dieser barbarischen Zeit muß man sich selber ganz treu bleiben und Zeugnis ablegen von dieser Dekadenz, dasein und versuchen zu sagen, was man im Rahmen seiner Bildung, seiner Generation sagen kann.”

Federico Fellini, zum 95sten; gemein

“Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.”

George Orwell, 65ster Todestag; z.n.w.

Y si al amor que los dictó, tú también lo desprecias,
otras soñarán con este amor que no fue para ellas.

Ernesto Cardenal, zum 90sten; aus seinem Gedicht “Claudia”
eugen gomringer, zum 90sten; aus: “vom rand nach innen”, Wien 1995,

Gib deine Hand, du schön und zart Gebild!
Bin Freund, und komme nicht, zu strafen:
Sei gutes Muts! ich bin nicht wild,
Sollst sanft in meinen Armen schlafen.

Matthias Claudius, zum 200sten Todestag; im Gedicht “Der Tod und das Mädchen” (1774)

Es ist so still, als könnte nichts geschehen.
Jetzt schweigt des Tages Lied vom Kampf ums Brot.
– Nur irgendwo geht einer in den Tod.
Und morgen wird es in der Zeitung stehen …

Mascha Kaléko, zum 40sten Todestag; letzter Vers aus “Spät nachts”

Jetzt fahrn wir ü – bern See, ü – bern See, jetzt fahrn wir ü – bern See,
mit ei – ner höl – zern Wur – zel, Wur – zel, Wur – zel
mit ei – ner höl – zern Wur – zel, ein Ru – der war nicht – dran.
Und als wir drüber war’n, drüber war’n, und als wir drüber war’n,
da sangen alle Vöglein, Vöglein, Vöglein, Vöglein,
da sangen alle Vöglein, der helle Tag brach – an.

Für Bernd Kramer, zum 75sten; von ihm zitiert in seinem Bericht “Hahnexpeditionen IV. Reise”, aus: Schwarzbuch Kreuzberg, Karin Kramer Verlag Berlin 2014

Samstag, 24. Januar – 16 Uhr

Geräusche, Gedichte und Getier für Alle –
Die wortwuselwelt präsentiert digitale Poesiespiele
zum Mitmachen für Kinder ab 6 Jahren und neugierige Erwachsene.

Mit dem Berliner Dichter Lars-Arvid Brischke, Brigitte Krämer und Nina Pagalies

im Rahmen der Ausstellung

COMICS ZUR LAGE DER WELT
mit 47 Künstlern aus 22 Ländern
kuratiert von Karoline Bofinger

Galerie Neurotitan
im Haus Schwarzenberg
Rosenthaler Str. 39
Berlin-Mitte

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Samstag, 24. Januar, 21 Uhr

live

URBAN BLUES QUAKE

T.W.Blum / Yref

Schon bei ‘Herr Blum’ haben sie gezeigt, dass der urbane, elektrische Blues in ihren Adern fließt.
Was aber kommt dabei heraus, wenn sich zwei Experimental-Gitarristen ganz dem Blues zuwenden?
Ein treibender, ineinandergreifender, spontaner Großstadtblues mit unwiderstehlichem Groove,
der durch tranceartige Passagen führt und in atonalen Ausbrüchen endet.

TRICKSTER
Oberbaumstraße 11
Berlin-Kreuzberg

Hinweise von
Stimmenrausch gesch. Marke des Büro für Gute Worte
Literatur- Text- Veranstalter- Presse- Online- Agentur
Tel.: XXXXXXXXX E-Mail: pfeifer@stimmenrausch.de

Olympia NO!

raffiniert zu popfürzen – Stimmenrausch 2014-12-10

Nicolas Born, 35ster Todestag; Manfred Jenning, 35ster Todestag (7. Dezember)
Camille Claudel, zum 150sten; Charles Amberg, zum 120sten; Elzie Crisler Segar, zum 120sten; Erich Hornsmann, zum 105ten; Ernst Hermanns, zum 100sten; Paul Rutherford, zum 55sten (8. Dezember)
Hape Kerkeling, zum 50sten; Paul Landers, zum 50sten; Viktor Agartz, 50ster Todestag; Max Bill, 20ster Todestag (9. Dezember)

“Erst als ich damit begann, die Fotos meiner mimischen Farces zeichnerisch zu überarbeiten, entdeckte ich Überraschendes. Lauter neue, unbekannte Menschen, die in mir lauerten, die aber meine Muskeln allein nicht formulieren konnten. So verband ich das schauspielerische und das graphische Ausdrucksmedium zu einer einzigen Kunstform, die mich seither jahrelang beschäftigt hat. Diese Anti-Jogas tragikomischer Posen, manierierter Clownereien und müder Haltungen ohne Grazie, Chic und Charme beanspruchen nicht, harmonischer Körperausdruck zu sein, sondern eine Suche nach den vielen möglichen und unmöglichen Menschen, die in uns allen stecken.”

Arnulf Rainer, zum 85sten; z.n.w.

“Zweifellos ist der Mensch immer der gleiche, ein unsichtbarer nexus verbindet den Säugling mit dem Greis, sie sind ein Mensch.”

“Was ist das menschliche Gehirn anders als ein kolossales Palimpsest? Mein Gehirn ist ein solches Palimpsest.”

Thomas De Quincey, zum 155sten Todestag; in: “Confessions of an English Opium-Eater” (1821), übersetzt von Walter Schmiele

“I’d rather have a free bottle in front of me than a prefrontal lobotomy.”

Tom Waits, zum 65sten; common

“Aber ich habe auch immer an meinen Ketten gerasselt. Ich wollte meine Begabung ausleben.”

Marie Marcks, hier zitiert nach Susanne Mayer

You wander late alone,
The flesh frets on the bone,
Your love fails in your breast,
Here is the pillow.
Rest.

Léonie Adams, zum 115ten; in her poem “Lullaby”, from Poems: A Selection, New York 1954; here quoted after Seamus Cooney

“As an artist, I feel that we must try many things – but above all we must dare to fail. You must be willing to risk everything to really express it all.”

John Cassavetes, zum 85sten; common

“Poetry is the deification of reality.”

Edith Sitwell, 50ster Todestag; common

es wird immer enger
im zusammenverrückt
wachsen deutsche ängste
einschläge werden häufiger
negerlümmel kommen näher
wie so viele poetische topoi
dichter werden
und nicht untergehen wollen
“die natur verhandelt nicht”
(grienpiss)
mein hysterisches gekicher
beim anhören der nachrichten
amüsiert mich selbst so wenig
wie das geplärre von erdmöbel
grönemeier oder kalkbrenner
oder fluffiger hipsterretrosoul

und das letzte wort haben mit dem
fußballwitz der woche

gestern in heilig-geist in wolfsburg:
“laß uns dranbleiben,”
nicklas bendtner zum gekreuzigten,
“wenigstens bis ostern.”

Mittwoch, 10. Dezember 20 ab 19 Uhr

A-Laden Experience (ALEx) im BAIZ:

Gustav Landauer
Konstruktionsversuch des Subjekts der Befreiung

Zwischen Fremdheit und höchster Aktualität schwankt heute die Wahrnehmung des Landauer’schen Werks. Wie aber sind diese Elemente darin zu trennen, um
aus der Erhellung einer historisch spezifischen Praxis ein gegenwartsbezogenes Anwendungswissen zu beziehen? Die Antwort hat Landauer seinen Texten selbst mitgegeben, wenn er sich darin gelegentlich als Spinozist zu erkennen gibt. Seltener explizit, aber immer in operativer Form ist Spinoza in Landauers Praxis gegenwärtig, um seine Interventionen zu orientieren. An diesem Abend soll es zunächst darum gehen, Landauers spinozistischen Anarchismus in einigen Grundzügen zu rekonstruieren, um darauf aufbauend eine aktualisierende Neuformulierung seines Projektes zu versuchen, das wesentlich Praxis der Befreiung ist und identisch mit der Konstruktion ihres Subjekts. Man versteht nun besser die seltsam sprechende Aktualität Landauers, der zu seiner Zeit überall die heute drängendsten Fragen berührt, die Fragen also nach der Orientierung, der Praxis und der Form der Einheit des politischen Subjektes der Befreiung.
Vortrag und Diskussion, Referent: Jan Rolletschek

BAIZ neu
Schönhauser Allee 26 A
Berlin-Prenzlauer Berg

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Donnerstag, 11. Dezember um 19 Uhr

Stadtteilversammlung in Neukölln

Zu viel Ärger – zu wenig Wut. Das war das Motto der Lärmdemonstration durch Neukölln im Oktober, und daran wollen wir nun anschließen. Denn zu viel Ärger gibt immer noch. Die Mieten steigen in immer neue Höhen – unter 10Euro ist hier im Kiez fast nichts mehr zu bekommen, und auch das städtische Wohnungsbauunternehmen Stadt & Land nimmt in den von ihnen neu zugekauften Häusern gerne Mieten, die weit über dem Mietspiegel liegen. Auch Modernisierungsankündigungen werden immer wieder dazu genutzt, um Mieter_innen zu vertreiben. Wie es mit dem Tempelhofer Feld nach dem gewonnenen Volksentscheid weiter geht, ist immer noch offen. Aber auch aktuelle Konflikte mit Hausbesitzer_innen sollen zur Sprache kommen. Wir wollen zum Jahresabschluss noch einmal ein Forum zum Austausch anbieten. Die Stadtteilversammlung lebt, wie sich schon in der Vergangenheit gezeigt hat, von den Beiträgen vieler Bewohner_innen aus dem Kiez. Deshalb kommt zur Stadtteilversammlung.

Inputs:
Einschätzung zur Lärmdemonstration und wie weiter?
Was wird mit dem Tempelhofer Feld?
Vorstellung von aktuellen Konflikten

Lange Nacht
Weisestraße 8 Ecke Selchower Straße
Berlin-Neukölln
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Donnerstag, 11. Dezember um 20:00

Lesung und Buchpräsentation mit PoinT

DIE HOODIES

In einem kleinen brandenburgischen Dorf tauchen ein paar fremde Jugendliche auf. Erst sind es nur wenige, aber dann werden es immer mehr. Keiner weiß, woher sie kommen und was sie wollen. Einzig auffällig sind ihre Kapuzen, weshalb die Kinder im Dorf sie auch die HOODIES nennen.
Mittlerweile sind es beängstigend viele geworden. Selbst auf den Häusern und Stromleitungen haben sie Platz genommen… Doch aus welchem Grund? Eine Geschichte über das Fremde und Unverständliche und die Frage: Nehmen wir es als Bedrohung wahr oder gelingt es uns, offen und zugänglich zu bleiben?

Eine spannende Neuentdeckung ist der noch junge Verlag Parallelallee, der Ende 2013 als kleiner, unabhängiger Verlag für Comics und illustrierte Literatur gegründet wurde.

neurotitan shop & gallery
im Haus Schwarzenberg
Rosenthaler Straße 39
Berlin-Mitte

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Donnerstag, 11. Dezember um 20 Uhr

Filmpräsentation von labournet.tv

Das Jahr 01 (L’an 01)

Das Jahr 01 ist einer der wenigen Spielfilme, die sich gründlich mit der Frage “wie wollen wir leben?” beschäftigt. Eine sozialistische Übergangsphase, ein Zentralkomitee oder sonstige Instanzen werden dafür nicht als nötig erachtet. An einem Tag um 15:00, ist es soweit: “Wir stoppen alles, denken nach und es ist echt nicht traurig!” Von nun an wird alles mögliche umgewälzt oder abgeschafft (entfremdete Arbeit, Geld, Privateigentum, Knäste…). Das Spiel, die Lust, die Wissenschaft, die Kunst wird von jedem, der es möchte, angeeignet.
Das Jahr 01 basiert auf dem gleichnamigen Comic und wurde Anfang der 70er Jahre überwiegend in Frankreich gedreht. Wer die Regisseure sind, ist – auch wenn sie teilweise Karriere gemacht haben – vollkommen unwichtig. Es ist ein kollektives Spiel, ohne Hauptdarsteller_innen. Deshalb kann man im Vorspann keine Namen lesen: “Es sind so viele und sie werden sich schon erkennen”.
labournet.tv hat die ersten deutschen Untertitel erstellt. Auszug unter: http:​//de.​labournet.​tv/video/6635/das-jahr-01​. Die Deutschen Untertitel werden im Rahmen der Veranstaltung zur Verfügung gestellt.
Anschließend möchten wir gerne über den heutigen Sinn und Unsinn dieses Werkes diskutieren.

TRICKSTER
Oberbaumstraße 11
Berlin-Kreuzberg

Hinweise von
Stimmenrausch gesch. Marke des Büro für Gute Worte
Literatur- Text- Veranstalter- Presse- Online- Agentur
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Abo pfeifer[at]stimmenrausch[dot]de

einfach machen…

dieses Motto der Targobank habe ich soeben an exponierter Stelle aufgehängt. Zwei Wochen Praktikum in der Akutpsychiatrie und eine Woche Arbeit gegen eine Wand liegen hinter mir. Was lernt uns das ? Wohin wollen wir ? Warum sind keine Nudeln mehr da ? Ex-In ist weitläufig unbekannt. Erfahrungen, auch Krisenerfahrungen wollen gemacht und als Herausforderung begriffen werden. In Hamm spielt der Informationsfluß wohl eine Schlüsselrolle. Irgendwie ist jeder einzelne wichtig, aber Gemeinsamkeiten und Kategorisierungen sind zu verzeichnen und wollen analysiert werden. Die Zeit. Bei meiner momentanen Tätigkeit bekommt man ein ganz und gar seltsames Verhältnis zu ihr. Nackte Quantität der Arbeit ist unwichtig und mindestens sekundär. Was jedoch ist dann wichtig ? Eishockey wohl… Ernährung und Schlaf sind auch nicht zu vernachlässigen. Schließen wir dieses sinnfreie Posting mit einer Geschichte von Bernie: Ein unbändiger Freiheitswille prägte unser Biberratteneichhörnchen. Ein Kaffee. Als Bernie nach Hause kam, stand seine Tür weit offen und jemand hatte seine Dusche benutzt. Nicht, dass das weiter schlimm gewesen wäre, aber man hätte ja auch fragen können. Nachdem er zwei Brötchen gefrühstückt hatte und seiner Aufgabe als Netizen nachgekommen war, starrte er wieder seine Wände an. Musik. Er las im Logbuch. Der Farn kennzeichnete sein Fortkommen in dem Buch. Sein Fahrrad. Der Forscher. Irgendwie war es ihm fast schon wieder alles egal, aber das war ein Zustand, den er nur allzugut aus unzähligen Abenden und Nächten kannte. Ohne Montag kein Freitag und vice versa. Er würde kein größeres Aufhebens um den dösigen Tag machen. Ein kleiner Umtrunk hatte zu genügen. Er redete nicht drüber. Einfach machen…