3960 (twentytwenty)

herr_k_geht

Herr K. geht

Herr K. verließ das Haus um 6 Uhr dreißig wie an jedem Morgen.
Er hatte seine Aktentasche und einen Regenschirm dabei. Es war Herbst.
Regen war zu erwarten. Herr K. war Anfang 60 Jahre alt und auf dem Weg ins Büro.
Er arbeitete in der Verwaltung eines Stromversorgungsunternehmens, das Strom aus
regenerativen Energieformen gewann. Noch regnete es nicht.
Seinen BMW mußte er letzte Woche verkaufen, da er das Geld dringend zur Begleichung von
alten Schulden brauchte. Er bog um die Ecke der Kreuzung, an der ein altes, rotes Backsteingebäude stand, das früher einmal eine Schule war und jetzt leerstand.
Eine tote Taube lag auf dem Bürgersteig.
Eigentlich nichts besonderes, aber für Herrn K. änderte sich in dem Moment, als er sie sah
einiges, um nicht zu sagen alles. Eine ganz alte, fast vergessene, verdrängte Erinnerung aus
seiner Jugendzeit stieg in ihm auf und er konnte sich nicht dagegen wehren.
Das Erlebnis, an das er denken mußte, lag mindestens vierzig Jahre zurück und die
Erinnerung daran war der Macht der Gewohnheit, dem Alltag, dem ganz normalen Wahnsinn
der Büroarbeit gewichen.
Als Herr K. jung war, war er ein Punk.
Für diejenigen, die mit dem Begriff `Punk´ nichts mehr oder noch nichts anfangen können,
muß gesagt werden, daß Punk sein mehr bedeutete als kaputte Hosen, bemalte Leder-jacken, Dosenbier und gefärbte, chaotische Haarschnitte. Man unterstellte ihnen oft
`No-Future´-Einstellungen, Fuck Society. Aber die Punks damals hatten auch Werte, die ihnen wichtig waren. Sie teilten ihr letztes Bier mit einem wildfremden Menschen, der um die
Ecke kam, sich zu ihnen setzte und einfach zuhörte, erzählte, oder schweigend mittrank.
Der junge Herr K. war derjenige, der um die Ecke kam und sich dazusetzte.
Ein Typ hatte eine verletzte Taube in den Händen und beschützte sie oder er wollte einfach nicht einen Backstein nehmen und sie plattmachen. Sie würde in der nächsten halben Stunde sowieso sterben. Aber für diesen Typen war es lebenswichtig, diese Taube in Ruhe sterben zu lassen.
Den Grund dafür erzählte dieser Typ – nennen wir ihn Martin – dem jungen Herrn K.
Es war eine lange, schwer zu verstehende, anrührende, chaotische und unglaubliche
Geschichte. Martin erzählte noch, als die Taube schon lange tot war, die Leute um sie herum
kamen und gingen, und als der Sicherheitsbeamte um 22 Uhr den Platz am Brunnen räumte,
erzählte Martin immer noch. Sie waren beide inzwischen völlig Hacke, das heißt besoffen.
Der junge Herr K. mußte Martin richtiggehend abwimmeln. Martin wollte, daß der junge Herr K. mit zu seinem Stammplatz kam an dem er Platte machte, das heißt er war obdachlos.
Aber Herr K. hatte eine Wohnung. Er hatte ein Zimmer in einer WG und wollte nur noch ins
Bett, obwohl ihn die Geschichte doch gefesselt, fasziniert hatte. Aber die Wirkung des
Alkohols war stärker.
Als Herr K. nun die tote Taube sah – wir sind wieder zurück im 21. Jahrhundert – fiel ihm ein,
daß er gestern eine ungewöhnliche Todesanzeige in der Zeitung gelesen hatte.
Sie lautete : # für Martin, den Ex-punk
Herr K. hatte sich nichts besonderes dabei gedacht. Ein Spinner macht sich einen Scherz, hatte er gedacht.
Doch als er nun die Taube sah, setzten sich fragmentarische, bruchstück- und nebelhafte
Erinnerungen zusammen.
Herr K. schmiß seine Aktentasche und den Regenschirm weg und ging auf Wanderschaft.
Er ging und ging und ging.
Es begann zu regnen.

3955 (PEST 2019)

db0574d199eff37d8ecea63673c10864
—-

the year

political

  • no activities

economical

  • 11 thsd umsatz,
    budget 9 E daily

social

  • das jahr begann mit einer männerfreizeit und schob sich über eine reha, sommerurlaub in tönning, verschiedene fahrten und gespräche sowie über sechs koordinationen, den obligatorischen fischmarktbesuch und some food bis zum whiskey am einunddreissigsten.

technical

  • debian 9 / root-machine debian 8. filesystem geordnet. some failed solid-experiments. but 5.2.2 is up and running. inactive member of auth-panel. provided some documentation with the aim of sharing the experience. github 300 activities. not yet into the spec. paris negative. we will have two eyes wide awake at the project.

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3923 (here we go)

https://github.com/ewingson/solid.github.io/blob/master/pages/implement-a-pod.md
https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/HTTP/Methods
—-


connect root-server to net (depends on provider) (you will need ssh)<br />
* order vserver at provider of your choice<br />
assign FQDN to the machine<br />
* setup DNS properly<br />
get and deploy https certificate<br />
* ssh into the machine<br />
* deploy two certificates with letsencrypt/certbot (domain-cert and wildcard-cert)<br />
(you will need to edit a DNS-text-record depending on the challenge)
apache config<br />
* enable modules (ssl.conf, ssl.load, proxy.conf, proxy.load, proxy_html.conf, proxy_html.load, proxy_http.conf, proxy_http.load, rewrite.load, socache_shmcb.load)
* edit 000-default.conf
* edit default-ssl.conf
install nodejs and npm<br />
* https://crycode.de/installation-von-node-js<br />
install solid server<br />
* `$ npm install -g solid-server`<br />
init solid server (config)<br />
* ? Path to the folder you want to serve. Default is (./data) /var/www/your.host.example.org/data<br />
? SSL port to run on. Default is (8443) 8443<br />
? Solid server uri (with protocol, hostname and port) https://your.host.example.org<br />
? Enable WebID authentication Yes<br />
? Serve Solid on URL path /<br />
? Path to the config directory (for example: /etc/solid-server) (./config) /var/www/your.host.example.org/config<br />
? Path to the config file (for example: ./config.json) (./config.json) /var/www/your.host.example.org/config.json<br />
? Path to the server metadata db directory (for users/apps etc) (./.db) /var/www/your.host.example.org/.db<br />
? Path to the SSL private key in PEM format /etc/letsencrypt/live/your.host.example.org/privkey.pem<br />
? Path to the SSL certificate key in PEM format /etc/letsencrypt/live/your.host.example.org/fullchain.pem<br />
? Enable multi-user mode Yes<br />
? Do you want to set up an email service (y/N) N<br />
? A name for your server (not required) your.host.example.org<br />
? A description of your server (not requred) undefined<br />
? A logo (not required) undefined<br />
? Do you want to enforce Terms & Conditions for your service (y/N) N<br />
? Do you want to disable password strength checking (y/N) N<br />
? The support email you provide for your users (not required) undefined<br />
config created on /root/config.json<br />
Then, you need to create the paths that you entered. You would also need to copy the config.json file to where you indicated it should be.<br />
add user solid<br />
* `$ adduser –system –ingroup www-data –no-create-home solid`<br />
create /lib/systemd/system/solid.service<br />
* `[Unit]`<br />
`Description=solid – Social Linked Data`<br />
`Documentation=https://solid.inrupt.com/docs/`<br />
`After=network.target`<br />
`[Service]`<br />
`Type=simple`<br />
`User=solid`<br />
`WorkingDirectory=/var/www/your.host.example.org`<br />
`ExecStart=/usr/bin/solid start`<br />
`Restart=on-failure`<br />
`[Install]`<br />
`WantedBy=multi-user.target`<br />
create symlink<br />
* `$ ln -s /lib/systemd/system/solid.service /etc/systemd/system/multi-user.target.wants/`<br />
chown solid config directories<br />
* `$ cd /var/www/your.host.example.org/`<br />
`$ chown solid:www-data config/ data/ .db/`<br />
start service
* `$ systemctl start solid.service`