4781 (Pod Provider)

Becoming a Solid IDP

  • deploying CSS on a remote machine means you are a public accessible Pod Provider
  • the pure installation of CSS is relatively simple (a couple of npm commands) but there is more needed, e.g. the certificates, the underlying web server (if wanted) or the configuration of the server, the service and the setup of the webroot
  • detailed steps can be seen here https://gist.github.com/ewingson/dbfee4d329c803aed0b0bd87e7a2fa00 but this may vary depending on the hosting service provider and the booked virtual server (this must be a root machine, means you need ssh-access as user root)
  • I’m not really sure, if using the SSL-options of the provider can simplify the process, I doubt that
  • I’ll try to get into the details now
  1. sign the domain name at a hosting service provider
  2. sign the server package at a hosting service provider (here it is called “virtual server” and you get along with 10 bucks a month) (this may be a different provider as 1., but for simplicity I’ll recommend booking both on the same service)
  3. OS: Debian 10 (or if possible 11)
  4. the price of 1. depends on the Top Level Domain, the price of 2. depends on the booked (virtual) hardware (vCores, storage, memory)
  5. you don’t need to book SSL cause that’s handled by letsencrypt
  6. configure a root-password for the vServer (accessed by IP or FullyQualifiedDomainName)
  7. connect the IP of 2. to the domain name, this means setup of DNS (IPv4 and IPv6) and a configuration in the customer GUI of the provider
  8. ssh into the machine (console: ssh root@ip, then confirm storing the key on the local machine)
  9. install node and npm (I’ll find out my versions, maybe possible to use nvm to handle different versions, but I chose to go without) ((>= node 12.7 is needed, I use node 12.22.7 and npm 6.14.15 but this is, because I have NSS and CSS running on the same machine, for CSS I’ll recommend @latest of node and npm))
  10. decide whether using an nginx (web server) with solid or ONLY the solid server (I’ll recommend using nginx because we need a reverse proxy, as which nginx can act)
  11. https://certbot.eff.org/ to install certbot (possibly using pip)
  12. run certbot command
  13. leave the certbot command hanging and open a parallel browser window with the DNS settings of the hosting service provider
  14. DNS-Challenge works with deploying two DNS-Text-Records in a parallel window, call them both _acme-challenge I think, detailed instructions how to call the file in the instructions of the terminal of 12.
  15. wait a minute or 2, if want to be sure 5, but that’s a bit paranoid
    1. will tell you where the keys are stored
  16. delete the text records
  17. install nginx latest (if I remember right including a thing or option called “express”)
  18. npm install -g @solid/community-server
  19. proceed with https://gist.github.com/ewingson/dbfee4d329c803aed0b0bd87e7a2fa00
  20. check and install https://github.com/solid/community-server-recipes for mashlib, adjust the service command
  21. I think this gives an impression of the complexity
  22. be careful with the steps, cause one single mistake can fuck up the whole system

4730 (autodidact pins down the progress)

some more thoughts

  • NSS running 5.6.8
  • ^5.6.9 possibly needing node ^6.0 (resolved, use nvm)
  • CSS running 1.1.0
  • both on the same machine
  • a possible solution would be nvm
  • refactoring the auth-upgrade
  • new index.html template
  • auth-panel-meetings too much of it
  • wednesday SolidOS
  • umai and media-kraken working fine with CSS
  • webclip working fine with solidcommunity.net
  • databrowser needs an entry-point within its own context
  • monitor npmjs

4634 (accompanying solid…)

here we go.

eine halbpädagogische seite, die solid etc. erklärt, wurde ins leben gerufen. die sprache ist deutsch und es sind einige primer, eine linkliste sowie contact zu solidweb enthalten. wir treffen uns im cyberspace unter https://gitter.im/solid/chat und es gibt zur zeit 10 Pod-Provider, die man https://ewingson.solidcommunity.net/public/ttl/pod-provider.ttl hier als linked data in turtle findet. das solidoverse wächst. für 168 öcken geht es zum beispiel im november weiter, wenn alles gutgeht.

ein screenshot ist angefügt.

solid server project
https://www.serverproject.de/t7/

https://www.serverproject.de/t7/

4548 (Einführung in Solid)

tuesday

Gut zu wissen, dass wir nun auch ein Diversity, Equity and Inclusion Team haben und die ganze Sache organisatorisch und technisch vorankommt. Die “Sache”, die hier gemeint ist, ist natürlich das Project Solid, das Sir Tim 2015 oder 2016 am Massachusetts Institute of Technology ins Leben gerufen hat und nun mit dem Startup Inrupt und einer äußerst agilen, technisch sehr versierten und bunten Community vorantreibt. Es handelt sich hierbei auf den tieferen Blick gesehen um einen Server. Einen Standard. Eine Spezifikation. Ein Identity Management. Ein Linked Data Projekt. Eine Storage-Lösung. Einen Provider für persönliche, sichere Webseiten. Eine Community von Enthusiasten, die zusammenarbeiten. All das ist Solid. Doch es ist mehr, so wie ein Ganzes mehr ist als die Summe seiner Teile. Synergien sind entstanden und werden ausgebaut. Es wird programmiert, diskutiert, organisiert und koordiniert. Lasst mich darum einige interessante Entrypoints hinterlassen, um Euch ein Bild zu verschaffen.

Lasst es mich so versuchen: Ihr erhaltet einen persönlichen Webserver, also Webspace mit einem gesicherten Login. Dies sind die sogenannten Pods. Euer Login, die sogenannte WebID benutzt Ihr, um ALLE Eure Apps zu authentifizieren. Die Apps sind interoperabel, also stellt Euch vor, Ihr müsst Eure persönlichen Daten wie Name, Email, Adresse, Telefon oder Bank Account nur einmal eingeben, und jede Eurer Apps erhält (natürlich nur wenn Ihr das wünscht, also Consent ausdrückt) Zugriff darauf. Und Ihr seid Eigentümer der Daten. Also die Apps (oder die Firmen, oder die Provider, oder die Regierungen, oder die Organisationen oder whoever) müssen fragen: Darf ich das ? Das stellt natürlich die gängige Praxis bei den bekannten Data Silos auf den Kopf. Ihr könnt Fotos, Kommentare, Musik, Videos, Präsentationen, whatever in Eurem Pod speichern, jedoch was Solid besonders macht, ist dass es sich um Linked Data handelt, also wir weben alle gemeinsam am semantischen Netz mit, die Daten sind human- und machine-readable, mit Metadaten versehen und in Triples oder Quads organisiert.

Wenn Euch das zuviel Fachchinesisch war, in kurz: EURE DATEN GEHÖREN EUCH!!!

Notiert Euch zwei Termine:

https://jackson.solidcommunity.net/public/solid-networking/05-2021.html

und

see you out there…

4539 (Future, mother tongue)

Außer bei gewissen Singularitäten kann man die Naturgesetze nicht außer Kraft setzen. Das Web besteht jetzt seit circa 32 Jahren und hat sich mehrfach radikal gewandelt, nicht immer zum Besseren. Der erste Browser war auch ein Editor. Wenn man eine Korrektur für notwendig erachtet, sollte man sich ernsthaft mit Solid auseinandersetzen. Webseitenübergreifende Logins, Interoperabilität, eine Verbesserung der Privatsphäre durch echte Datenhoheit sowie Protokolle und Spezifikationen die die wahren Möglichkeiten von http(s) ausloten rücken in erreichbare Nähe. Wie ist es möglich, dass 1969 Videos bis zum und vom Mond gesendet wurden, uns allerdings 2020 das Teilen einer einfachen Bilddatei zwischen zwei 11 Kilometer entfernten Rechenzentren als technischer Fortschritt verkauft wird, wie durch Facebook und Google bzw. LinkedIn geschehen ? Als einigermaßen wacher Beobachter und mit einer gewissen Vorstellungskraft versehen merkt der User doch leicht, dass uns hier ein Apfel als Pferd verkauft wird, und es mal freundlich auszudrücken. Dass wir uns in einer Pandemie befinden, in der das Teilen von medizinischen Daten (unter anderem somatischer Art) notwendiger als jemals zuvor ist und wir uns mit der Ausgestaltung unserer Zukunft in einer post-pandemischen Welt auseinandersetzen sollten, ist eine greifbare Notwendigkeit. Die Bekämpfung von Hass und Verachtung in sozialen Netzwerken sowie die Schaffung und Veröffentlichung von nachprüfbaren Fakten ist nicht nur ein Sideeffect und eine Vision von spinnerten Computerfreaks, die sich in Tunneln und Echokammern mit Bits und Bytes beschäftigen sondern kann von Jedermann und Jederfrau leicht als wünschenswerter Fortschritt deklariert werden und sollte in der Phantasie und der Imagination unserer (digitalen) Zukunft bereits hier und heute stattfinden. Es darf auch erwähnt werden, dass Strukturen und Usability durchaus vereinfacht werden können, allerdings durch das Verweben des semantischen Netzes und der komplexen Natur des Sachverhaltes einiges an Nachdenken und Durchdringung durch gedankliche Beschäftigung notwendig ist.

Fortbildung heißt nicht, dass man sich durch die Bildzeitung bildet und das Gehirn anschließend fort ist.
Psychische und physische Gesundheit sind kein elitärer Club sondern unveräußerliche Menschenrechte.

1) https://solidproject.org
2) https://ex-in.de