2060

Arbeitstitel: Der Freie Wille aus psychiatrischer Sicht

0.1 Inhaltsverzeichnis

0.9 Materialsammlung Seite 2
0.9.1 Materialsammlung extended Seite 3
1.0 Einleitung Seite 8
2.0 Hinführung aus autodidaktischer Sicht Seite 11
3.0 Medizinisch-psychologische Sichtweise Seite
4.0 Philosophische Sichtweise Seite
5.0 Arbeitshypothese Seite
6.0 Beispiele Seite
7.0 Ausnahmen Seite
8.0 Entwicklung des Themas (Hauptteil der Arbeit) Seite
9.0 Der freie Wille in Kunst und Literatur Seite
10.0 Zusammenfassung Seite
11.0 Literaturliste Seite
12.0 Nachwort Seite

Es wird versucht, sich aus philosophisch-psychiatrisch-klinischer Sicht dem Thema ‘Freier Wille’ aus eigener Erfahrung zu nähern. Wir beginnen mit einer Materialsammlung oder einem Brainwriting.

0.9 Materialsammlung

Entscheidungsfindung
Stimmenhören
Suizidalität
Autoaggressionen
Neurosen
Zwangsstörungen
Bipolarität
Sucht in prägenden Phasen
Emanzipation
Befehl und Gehorsam
Spiritualität
Selbstverletzung
Autoritäten
Körperpflege und Ernährung
Sport
Sublimation
Kaffee und Zigaretten im Raucherraum
Unterscheidung analog/digital
Musik
bewusstseinserweiternde Substanzen
Hypnose
Notfallkoffer
Sicherer Ort
Psychoedukation
Erfahrungswissen, das nicht bewusst zugänglich ist
Vertrauenspersonen (Holders of Hope)
sich als Behandler selbst überflüssig machen
Schutzbefohlene
Vaterfiguren
Deutungshoheit
ein Tropfen im Ozean
Texte als Lerngrundlage
Selbstorganisation
die Bedeutung von Arbeit
Körpersprache
Behandlungsvereinbarungen
Psych KG
Zwangsmedikation
Ausschleichen
Erhaltungsdosis
Trialog
Rehabilitation

0.9.1 Materialsammlung extended

•{([Synonyme])}
•{([Mnemonics])}
•{([Der Akkumulator])}
•{([bedingte Sprünge])}
•{([Medikamente])}
•{([Tiefenpsychologie])}
•{([Alkohol und Drogen])}
•{([Co-Abhängigkeit])}
•{([Abstraktion])}
•{([Techniken der Kontemplation])}
•{([Graphische Darstellung])}
•{([Sonderfälle])}
•{([Die Kommandozeile])}
•{([Virtuelle Techniken und Hypervisoren])}
•{([Rechteverwaltung])}
•{([Rekursionen])}
•{([Netzanbindung])}
•DMZ {([Demilitarisierte Zone])}
•{([Akustik])}
•{([Motivation])}
•{([Stromversorgung])}
•{([Alternative Techniken])}
•{([Redundanz])}
•{([Definitionen])}
•{([Hirntod])}
•{([Palliativmedizin])}
•{([SI-Einheiten])}
•{([Physik, Chemie und Biologie])} {([Physik])} {([Chemie])} {([Biologie])}
•{([Neuronale Netze])}
•{([Künstliche Intelligenz])}
•{([Naturwissenschaftliche Grundlagen])}
•{([Infinitesimalrechnung])}
•{([Algorithmen und Datenstrukturen])} {([Algorithmen])} {([Datenstrukturen])}
•{([Datensammlungen])}
•{([Dateiverwaltung])}
•{([Dateisicherung])}
•{([Betriebssysteme])}
•SQL-Dialekte {([Structured Query Language])}
•{([Arbeitszeiten])}
•{([Familie und systemische Therapie])}
•NLP {([Neurolinguistische Programmierung])}
•{([unixoide und linuxoide Systeme])}
•{([Linguistik])}
•{([Muttersprache])}
•{([kulturelles Umfeld])}
•{([soziokulturelle Widrigkeiten])}
•{([Variablen und Konstanten])} {([Variablen])} {([Konstanten])}
•Verteiltes Rechnen {([Grid-Computing])}
•{([Daemons])}
•{([cronjobs])}
•{([anac(h)ronistic cron])} {([anacron])}
•{([fork])}
•{([exec])}
•{([Datenverlust])}
•{([Reproduktion aus dem Gedächtnis])}
•{([Dedicated Denial of Service])}
•{([growing biological services])}
•{([grassroot movement])}
•{([rainbow people])}
•{([Diagramme])}
•{([Copyright])}
•{([Public Domain])}
•{([Tabellen])}
•{([open])}
•{([read])}
•{([speak])}
•{([listen])}
•{([store])}
•{([connect])}
•{([kill])}
•{([turn])}
•{([input])}
•{([get])}
•{([come])}
•{([increase])}
•{([decrease])}
•{([cut])}
•{([dedicate])}
•{([grow])}
•{([destroy])}
•{([terminate])}
•{([Triangulation])}
•{([Lysergsäurediethylamid])}
•{([Reptilien])}
•{([Insekten])}
•{([Menschenaffen])}
•{([Knochen])}
•{([Hund])}
•{([Wolf])}
•{([XML])}
•{([Schmerzen])}
•{([Kommilitone])}
•{([Ausbildung])}
•{([Altruismus])}
•{([Knie])}
•{([Soziopath])}
•{([Rot-Grün-Schwäche])}
•{([Polizei])}
•{([Jesus])}
•{([Fanatismus])}
•{([Religion])}
•{([Sucht])}
•{([Tag])}
•{([Wohlfühlen])}
•{([Pudding])}
•{([Nahrungsaufnahme])}
•{([Militär])}
•{([Zensur])}
•{([Atmung])}
•{([Luft])}
•{([Fahndung])}
•{([Gold])}
•{([Bor])}
•{([Friede])}
•{([Nase])}
•{([Wasser])}
•{([Gesundheit])}
•{([Physis])}
•{([Psyche])}
•{([Trinität])}
•{([Enger])}
•{([China])}
•{([Pause])}
•{([Ehrlichkeit])}
•{([Verhalten])}
•{([Charakter])}
•{([Assoziation])}
•{([Suche])}
•{([Volltextsuche])}
•{([Artikel])}
•{([Sprache])}
•{([Hilfe])}
•{([Tabak])}
•{([Cannabis])}
•{([Route])}
•{([Wasserstoff])}
•{([Kohlehydrate])}
•{([Gesicht])}
•{([Diagnose])}
•{([Kaffee])}
•{([Staat])}
•{([Kirche])}
•{([Buddha])}
•{([Judas Iskariot])}
•{([Vernunft])}
•{([XSLT])}
•{([Nacht])}
•{([Wolle])}
•{([Nahrung])}
•{([Hemmschwelle])}
•{([Reflex])}
•{([Sport])}
•{([Ausdauer])}
•{([Person])}
•{([Mord])}
•{([Rechtschreibung])}
•{([Blei])}
•{([Plutonium])}
•{([Gewalt])}
•{([language])}
•{([schmutzig])}
•{([integer])}
•{([double])}
•{([float])}
•{([lang])}
•{([klein])}
•{([weiblich])}
•{([Krieg])}
•{([Unterdrückung])}
•{([Selbstzweifel])}
•{([Hoffnung])}
•{([Bilanz])}
•{([Motor])}
•{([Sterlingmotor])}
•{([Adjektiv])}
•{([Weltschmerz])}
•{([Eis])}
•{([Prophylaxe])}
•{([Sohn])}
•{([Tochter])}
•{([Liebe])}
•{([Zweifel])}
•{([Perfektion])}
•{([Dialog])}
•{([Monolog])}
•{([Trialog])}
•{([Hammer])}
•{([Sammlung])}
•{([Nordsee])}
•{([Baltrum])}
•{([Leben])}
•{([richtig])}
•{([Mutter])}
•{([Vater])}
•{([männlich])}
•{([Mars])}
•{([Venus])}
•{([Saturn])}
•{([Jupiter])}
•{([Pluto])}
•{([Merkur])}
•{([Neptun])}
•{([Uranus])}
•{([Masturbation])}
•{([Onanie])}
•{([Regenbogen])}
•{([Mensch])}
•{([Meinung])}
•{([Aschenbecher])}
•{([Tisch])}
•{([Farbe])}
•{([Gebet])}
•{([rot])}
•{([grün])}
•{([weiß])}
•{([gelb])}
•{([schwarz])}
•{([Teufel])}
•{([Satan])}
•{([Diavolo])}
•{([Diabolo])}
•{([Legion])}
•{([Asterix])}
•{([Gut])}
•{([Böse])}
•{([Misstrauen])}
•{([Dusche])}
•{([Sex])}
•{([blau])}
•{([Selbstmord])}
•{([Meer])}
•{([Enkel])}
•{([Ende])}
•{([Planet])}
•{([Erde])}
•{([Sonne])}
•{([Mond])}
•{([Gicht])}
•{([Gedicht])}
•{([Sonnensystem])}
•{([Milchstraße])}
•{([Betrug])}
•{([Zielfahndung])}
•{([Geburtsdatum])}
•{([Ozean])}
•{([Waffe])}
•{([Waffel])}
•{([Tier])}
•{([Pflanze])}
•{([Klassifizierung])}
•{([Rheuma])}
•{([Arzt])}
•{([Kugelschreiber])}
•{([Filter])}
•{([Netz])}
•{([Vernetzung])}
•{([Psychiatrie])}
•{([Einsamkeit])}
•{([Name])}
•{([Ort])}
•{([Langeweile])}
•{([Alter])}
•{([Intuition])}
•{([Milch])}

1.0 Einleitung

Der freie Wille als gedankliches Konstrukt verdient eine ausführliche Betrachtung. Entscheidungen werden bei gesunden Menschen trotz unbewusster Prozesse meist mit dem Bewusstsein und bei klarem Kopf getroffen. Die Prozesse, die zur Entscheidungsfindung führen, sind allerdings trotz Argumentationsketten und Vor- und Nachteilsbetrachtungen sowie Überlebensstrategien meist durch Gefühle als Motor geleitet. Versuchen wir, das Problem herunterzubrechen und ein Beispiel aus dem Alltag zu finden, das den freien Willen zunächst wohlwollend voraussetzt.

Ich habe einen Brief geschrieben. Die Person, an den er adressiert ist, ist mir wichtig und Umstände führen dazu, dass ich kein Porto habe. Jedoch muss die Person schon morgen über die Organisation einer Reise in Gewahr gesetzt werden. Sende ich den Brief ohne Porto ab, versuche ich, elektronischen oder fernmündlichen Kontakt aufzunehmen, plane ich einen Blitzbesuch oder setze ich mich aufs Sofa und denke: es wird schon irgendwie ? Wie entscheide ich mich, welche Faktoren führen zur Entscheidung und geht es jetzt ohne Briefmarke oder nicht ? Gibt es eine Möglichkeit, den Empfänger das Porto bezahlen zu lassen, was er allerdings tun müsste, ohne bereits den Inhalt des Briefes zu kennen ?

Welche Handlungsmöglichkeiten habe ich und werde ich eine Entscheidung treffen ?

1. Ich sende den Brief ohne Porto ab und versuche, ihn anderweitig anzukündigen.
2. Ich fahre die Person besuchen.
3. Ich versuche andere Kommunikationswege.
4. Ich bleibe untätig.
5. Ich versuche Rauchzeichen oder Trommeln, was im engeren Sinne bereits in Punkt 3 genannt wurde.

Wenn ich nun an einer schweren Depression leide, scheint Punkt 4 wahrscheinlicher zu sein als bei psychisch gesunden Menschen. Dies macht deutlich, dass der freie Wille, wenn schon nicht außer Kraft gesetzt, mindestens in gewissen Fällen etwas eingeengt erscheint. Über Bilanzsuizide dürfen wir in dieser frühen Phase der Arbeit noch nicht nachdenken, jedoch seien sie vorsichtshalber bereits erwähnt.

Wie gerate ich in Aktion ?
Welche Gedanken sind hilfreich und zielführend ?
Sage ich ja, vielleicht oder nein oder verschiebe ich die Entscheidung ?
Welche Prägung bedingt meine Entscheidungsfindung ?
Denke ich analog oder digital, eher gefühlsbetont oder nüchtern-sachlich ?
Welche Faktoren führen dazu, dass ich meinen freien Willen benutze ?

Fokussieren wir uns nun auf die zunächst vorausgesetzte Existenz des freien Willens. Wie mache ich also von ihm Gebrauch ?
Ich darf glauben, was ich möchte
Wir leben in einer Demokratie und einem Sozialstaat, der so attraktiv ist, dass wir Zulauf bekommen
Grundsätzlich weiss ich, was mir gut tut und was mir eher schadet
Es gibt keinen Weg zurück
Kleine Schritte auf einem endlos erscheinenden Weg sind nicht zu unterschätzen
Was macht mir Hoffnung und Mut ?
Wie übe ich, die positiven Seiten nicht zu übersehen ?
Wie lerne ich, langfristig zu denken ?
Welche Unterstützung wünsche ich mir ?
Wo möchte ich heute, morgen, nächstes Jahr, irgendwann hin ?
Woran würde ich merken, dass sich bereits etwas geändert hat ?

{([mir ist durchaus bewusst, dass wir uns noch in der Einleitung befinden und das Thema vorsichtig entwickelt werden muss. An dieser Stelle möchte ich mich gern mit 3 (drei) Teilaspekten beschäftigen und erste Literaturhinweise geben.])}

Macht und Kommunikation

Mindestens im Falle eines PsychKGs hat jemand anderes (der Arzt, das Gericht oder ‘das System’) Macht über mich. Ebenso, wenn ein Betreuer Recht von seinem Aufenthaltsbestimmungsrecht macht. Wie gehe ich nun damit um ? Ordne ich mich unter oder versuche ich die vorhandenen Rechtsmittel oder Beschwerdemöglichkeiten auszuschöpfen ? Verläuft meine Kommunikation problemorientiert oder lösungsorientiert ? Sind eventuelle Zwischenfragen zielgerichtet ? Arbeite ich an meiner Gesundung mit ? Versuche ich, alte Handlungsmuster zu überwinden ? Fragen wie diese müssen erlaubt sein. Im besten Falle ist mein Verhalten konstruktiv und hoffnungsverbreitend.

Autoritäten und Gehorsam

Weil Ärzte einen weißen Kittel tragen, werden sie als Autoritäten erachtet. Was besagt der hippokratische Eid ? Habe ich genügend Urvertrauen um sie als Hilfeleistung zu akzeptieren ? Vertraue ich der Medikation ? Sehe ich den Arzt als Partner oder als Feind ?

Kleine Schritte und Lebensfreude

Eine Chilischote im Notfallkoffer kann wertvolle Dienste leisten. Ebenso hilfreich kann folgende Instruktion bei Panikattacken sein: Suchen Sie 5 Dinge, die Sie sehen können, 4 Dinge, die Sie hören können, 3 Dinge, die Sie anfassen können, 2 Dinge, die Sie riechen können und ein Ding, das Sie schmecken können. Ein Patentrezept, gewiss, aber es kann helfen. Praktisch gesehen kann ein Fischbrötchen ebenso hilfreich sein wie eine Bedarfsmedikation.

{([Literatur:
Douglas Adams – Per Anhalter durch die Galaxis
Douglas Adams – Das Restaurant am Ende des Universums
Douglas Adams – Das Leben, das Universum und der ganze Rest
Douglas Adams – Macht’ s gut und danke für den Fisch
Douglas Adams – Einmal Rupert und zurück
Douglas Adams – Der elektrische Mönch
Douglas Adams – Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele
Douglas Adams, John Lloyd und Sven Bötcher – Der tiefere Sinn des Labenz
Douglas Adams, Neil Gaiman – Keine Panik
Douglas Adams, Mark Carwardine – Die Letzten ihrer Art
Douglas Adams – Lachs im Zweifel
Andrew Vachss – Kata
Andrew Vachss – Strega
Andrew Vachss – Bluebelle
Andrew Vachss – Hard Candy
Andrew Vachss – Blossom
Andrew Vachss – Kult
Andrew Vachss – Tief im Abgrund
Andrew Vachss – Schritte des Falken
Andrew Vachss – Verrat
Andrew Vachss – Safe House
Andrew Vachss – Choice of Evil
Andrew Vachss – Dead and Gone
Andrew Vachss – Pain Management
Andrew Vachss – Only Child
Andrew Vachss – Down here
Andrew Vachss – Mask Market
Andrew Vachss – Terminal
Andrew Vachss – Another Life
Kurt Vonnegut – Zielwasser
Kurt Vonnegut – Zeitbeben
Kurt Vonnegut – Mann ohne Land
Kurt Vonnegut, Lee Stringer – Like shaking hands with God
])}

Zu Musik von Mark Lanegan versuche ich, einen zielführenden Gedanken zu entwickeln. Ein Suizidversuch kann laut eigener Erfahrung als Hilfeschrei interpretiert werden. Die Realität, wie wir alle sie kennen, kann ebenso durch Drogen wie durch eine akute Psychose verschoben werden.

Leise angemerkt sei, dass Cannabiskonsum nicht verharmlost werden soll, eine vereinzelte Tüte allerdings einem Erwachsenengehirn keinen größeren Schaden zufügt wie eine Tasse Tee. Alkohol scheint mir dagegen weitaus gefährlicher und mit einem mindestens ebenbürtigen Suchtpotential versehen zu sein.

Vernebelte Gehirne tendieren allerdings dazu, die ach so vermaledeite Realität zu verkennen und sich selbst etwas vorzumachen, also seinem Gegenüber oder im schlimmeren Fall sich selbst in die Tasche zu lügen. Der Wille kann trainiert und gelenkt werden. Im Falle einer klinischen Aufnahme ist es wichtig zu wissen, dass man in Sicherheit ist.

{([Ein kurzes Wort zur ordnenden Struktur des Inhaltsverzeichnisses. Es ist als Richtschnur für die Arbeit gedacht und kann ggf. nochmal überarbeitet werden. Nicht umsonst wird das Thema freier Wille gern in verschiedenen Arten von Science Fiction behandelt. Diese Arbeit soll eine Simulation einer Hausarbeit werden und eine wissenschaftliche Arbeitsweise implementieren. Implementation ist ein Wort aus der Informatik. Ob die Materialsammlung so verwendet werden kann, scheint wegen der informationstheoretischen Einfärbung mindestens fraglich. Sie ist als Hilfe und Anschub für die Kreativität gedacht. Es soll nicht verleugnet werden, dass es sich um eine autodidaktische Herangehensweise handelt. Möglicherweise werden die Kommentare zur besseren Lesbarkeit des Textes weiterhin {([so])} gekennzeichnet. Da es sich nicht wirklich um eine universitäre Arbeit handelt sondern eine solche lediglich simuliert, kann eventuell mit mehr Freiheiten gearbeitet werden. Eine Begleitung der Arbeit durch einen professionellen Mitarbeiter scheint sinnvoll.
http://www.spektrum.de/news/unser-wille-ist-doch-nicht-so-unfrei/1397002%5D)
2.0 Hinführung aus autodidaktischer Sicht

Lernfähigkeit im kognitiven und intuitiven Sinne ist eine Voraussetzung für die Überwindung psychischer Krisen. Wenn das bereits Bekannte und Alltägliche des Lebens so nicht mehr gültig scheint, müssen neue Wege gegangen werden.

2057

als bernie den ersten der drei kreise durchschritt, konnte er bereits bis zum horizont des planeten blicken. die beiden sonnen wärmten ihn genügend. er zog seine schuhe aus. wie im traum setzte er fuss vor fuss. etwas irritiert war er über die unebenheiten des bodens. als er an die grenze zum zweiten kreis kam, machte er eine kurze pause. wellen aus licht fluteten sein bewusstsein. die richtung war ihm klar. er durchschritt den zweiten kreis. von weitem meinte er, ein gebirge zu erkennen. dort musste es weitere geben. als er zum dritten kreis kam, konnte er bereits den höhleneingang erkennen.
—-
flash
—-
der forscher hatte den protokollierungsserver manipuliert, um bernie etwas extrazeit zu verschaffen. sie bewegten sich auf dünnem eis, das war allen klar. der grizzly verlangte nach wasser.
—-
flash
—-
als bernie den höhleneingang erreichte, machte er feuer. morgen würde er weitersehen.

2055 (bus_baby/vorabveroeffentlichung)

Die Buslinie 502-A2 kam pünktlich am 6.1.2016 um 09:45 um die Ecke gebogen. Im Cockpit des Busses saß eine wechselnde Mannschaft, an diesem Morgen öffnete Hermann Heidemann die vorderen Türen und ich stieg mit meinem vom Sozialamt gesponsorten Ticket ein, so dass ich nicht wie früher schwarzfahren musste und mich mit reinem Gewissen auf die Reise in die Stadt Salutogenua machen konnte. Der Bus war voll. Viele Gestrandete teilten sich die 24 Sitz- und 5 Stehplätze. Manche schliefen, manche aßen, manche tranken Tee (weil sie sich krank fühlten), manche redeten, in der oberen Etage des Busses gab es sogar ein Gerät für Lungenfunktionstests, das Gravitationswellen aussendete, die in Nikotin umgewandelt wurden. Für das Du und das Sie unter dem Ordnungspersonal und den Passagieren gab es keine festen Regeln. Gewiss, alle waren erwachsen.

Die Indianer unter den Passagieren hatten es sich im hinteren Teil der unteren Etage bequem gemacht. Eine Gruppe von Forschern – Deprologen – interviewte sich gegenseitig. Ein Punk hörte Hardcore auf Kopfhörern und belästigte seinen Nachbarn damit. Ein Kaffeejunkie legte sich seine nächste Infusion. Der Reiseführer wünschte sich ein Zeugnis für meine 3-monatige Reise. So zog ich mich aufs Klo zurück und arbeitete an meinem nächsten Papier.

Motivation 8
Zusammenarbeit im interdisziplinären Team 10
Mutmachungsfaktor 7
Nervenstärke 10
IT-System 7
Medikationshörigkeit 5
Informationsaustausch 9
Ergotherapieerfahrungen 6
Gruppenteilnahme 7
Titanometrie 5
Psychohygiene 5
Rückmeldekultur 8

(0-10 Punkte)

Nicht oder nicht ausreichend beurteilt werden kann:
Nachtwachen
Einzelgespräche
Hypnose
Entlassplanung und Anschlussperspektiven
Arbeitszeiten des Pflegeteams
Zusammenarbeit mit der Polizei
Suizidprophylaxe

Ich schaltete in den vermaledeiten Realitätsmodus und verfasste den letzten Absatz.

In den Übergaben wurde mir regelmäßig schwindelig. Da jedoch der Informationsfluss eine Schlüsselrolle spielt, ist es wohl so notwendig. Das Pflegedienstteam habe ich immer als Basis empfunden. Ich hatte wohl den Eindruck, jeder weiss was er/sie tut und alle fühlten sich der Gesamtaufgabe verpflichtet. In der Ergotherapie war Raum für Reflexion beim kreativen Prozess und die Zeiten ausserhalb der Station können durchaus als Entlastung betrachtet werden. Ich nahm an einer Therapieplanung und an einigen Gruppen teil, an Visiten nur sporadisch. Ob es Kontaktschwierigkeiten geschuldet ist oder nicht, die schiere Anzahl der Patienten und die Tatsache, dass ich nur eine gute halbe Woche gearbeitet habe, machte es nicht einfacher. Gewiss hatte ich das Gefühl, dass das Team uneingeschränkt in meinem Rücken stand und das ist auch wichtig und gut so. Es bleibt zu wünschen, dass das Projekt Ex-In gegebenenfalls mit anderer Besetzung weitergeführt wird. Die meiste Kommunikation findet durch unzählige Bewusstseinsfilter statt und das ist auch notwendig. Ehrlichkeit und Humor sind jedenfalls gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit. Keinesfalls nehme ich das Gefühl, gescheitert zu sein mit, es hat halt nicht gepasst. Wertvolle Erfahrungen habe ich gesammelt und zu gegebener Zeit werde ich entscheiden, ob es für mich als Informatiker oder als Genesungsbegleiter weitergeht. Ich möchte mich herzlich für den Blick hinter die Kulissen bedanken.

2053 (sestriera golon)

die dark shadow landete sanft auf dem boden von sestriera golon. hier gab es blaue mäuse, die den planeten bevölkerten und die von luftmolekülen lebten. ein paradies für den forscher. zwei exemplare betraten die windmühle. hier beobachtete jeder jeden. der delphin machte eine rolle. piep.piep.pieep.pieeep. ein baum wuchs aus dem kühlschrank. der grizzly identifizierte ihn als ahorn. sub-k.i.-sieben verzeichnete das wetter. laurel und hardy stiegen aus dem fernseher. die mondbasis meldete nahrungsnotstand. bernie jedoch kletterte mit einer zigarette im mundwinkel die stufen hinunter und ging spazieren. die maulwurfine verteilte kekse. die mücke und die spinne pokerten eine runde. als der ameisenbär aus der hypnose erwachte, war ihm kalt. der forscher vermaß maus eins. maus zwei vertilgte ihren keks samt umgebungsluft. als bernie seine hängematte aufgehängt hatte, beobachtete er aus dem augenwinkel den start der dark shadow. sie verließen ihn. hier war also endlich sein zielgebiet.

2051

http://www.serverproject.de/
http://www.serverproject.de/t3/
http://www.serverproject.de/t3/index.php?id=74
http://www.serverproject.de/t3/index.php?id=75
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http://www.serverproject.de/t3/index.php?id=77
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http://www.serverproject.de/t5/
http://www.serverproject.de/t5/index.php?id=6
http://www.serverproject.de/t5/index.php?id=7
http://www.serverproject.de/t5/index.php?id=8
http://www.serverproject.de/t5/index.php?id=9
http://www.serverproject.de/download/hoerprobe-herr-der-gezeiten.htm
http://www.serverproject.de/download/also-sprach-gardobaldo.htm
http://www.serverproject.de/download/herr-der-gezeiten.htm
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http://www.serverproject.de/files/abizeitung_wge1989.pdf
http://www.serverproject.de/files/also_sprach_gardobaldo.pdf
http://www.serverproject.de/files/bernie_the_rat.pdf
http://www.serverproject.de/files/crg_algorithmus
http://www.serverproject.de/files/herr_der_gezeiten.pdf
http://www.serverproject.de/files/hoerprobe_herr_der_gezeiten.mp3
http://www.serverproject.de/files/karl_marx_das_kapital.pdf
http://www.serverproject.de/files/keywords.txt
http://www.serverproject.de/files/lewis_carrol_alice_in_wonderland.pdf
http://www.serverproject.de/files/platon_der_staat.pdf
http://www.serverproject.de/files/readme.txt
http://www.serverproject.de/files/sugardope_down_in_the_zero.mp3
http://www.serverproject.de/etc/sourcefile.php

2047 (positionspapier genesungsbegleiterpraktikum)

1. Bestandsaufnahme/Probleme
2. Chancen/Ausblick

1. – (Sammlung/ausformuliert)

Team im Rücken
Pünktlichkeit/Disziplin
Rollenverständnis
Essensausgabe
Gesprächsgehalt
Gruppen
eigene Schwachpunkte
Rückmeldekultur
Leerlaufzeiten

Die Erinnerung an eigene Patientenzeiten steht gleichzeitig manchmal im Weg und bietet ebenso die größten Chancen. Bis auf Weiteres verstehe ich mich als Pflegedienst ‘light’. Selbständiges Denken und Handeln steht in einer WfbM (auch wenn Computerarbeiten erledigt werden) nicht gerade im Vordergrund. Egozentrik sowie Beziehungsideen dominieren nicht mehr den Alltag, sind jedoch nicht vollständig verschwunden und können sowohl als Symptome als auch als integrale Bestandteile der Persönlichkeit verstanden werden. Verhalten ist aussagekräftiger als Diagnosen. Ein Ende des eigenen Rehaverlaufes ist nicht in Sicht.

2. – (dito)

Enttabuisierung
Spiritualität
Kausalität
Co-Moderation
Genesungsbegleitergruppe
Hausarbeit
Peer-Support-Worker-Ausbildung

Ermutigung und Unterstützung kann lediglich angeboten werden, die Nutzung von Entlastung kann angenommen wie ausgeschlagen werden. Radikales Akzeptieren der Realität ist ebenso desillusionierend wie notwendig. Der Fokus liegt auf dem Individuum. Auf Körperpflege und Ernährung zu achten sind Basisfähigkeiten. Krise und Chance sind im Chinesischen äquivalent.

Zweifel sowohl am System wie an den eigenen Fähigkeiten sollen nicht verleugnet, können allerdings im besten Falle ausgeräumt oder transformiert werden. Ein Hineinwachsen sowie persönliche Recovery-Schritte gehen bei dem erlebten Prozess Hand in Hand. Die eigene Betroffenheit ist ebenso hinderlich wie die größte Chance. Als Open-Source-Informatiker fühle ich mich in schlechten Momenten wie eine Parkbank, in guten Momenten kann durch die bloße Existenz bereits Hoffnung vermittelt werden.

Der Weg vom Survivor zum Transcender ist lang und steinig, er führt jedoch zu einem Bergsee aus Phantasie.

2045 (x)

der nachtschlaf bekommt heute 75-80 erholsamkeitspunkte.
1. wfb
2. station
3. wege
4. bewo
5. wochenenden

1. serienbrieffunktionen und druckaufträge, montagetätigkeiten. die allzu motivierendsten 3 1/2 jahre waren das nicht. der ehrlichkeit halber muss erwähnt werden, dass es glücklicherweise am rauchen nicht gemangelt hat. mittlerweile noch an zwei wochentagen einfache tätigkeiten. sozialdienst, psychologin. bekommt 50.

2. die rollenentwicklung ist noch voll im gange. flurrumsitzerei, reflexion, psychosoziale zigis, therapieplanung, visiten nur sporadisch und eine wochenabschlussgruppe. nothing about us without us. der pflegedienst ist die basis. informationsaustausch gut, rückmeldekultur soweit übersehbar auch gut. wir sind *alle* individuen. gefeedbackte 62.

3. morgens autopilot, abends mit zeit. kann mich in bielefeld frei bewegen. schuhbeobachtungen. verschiedene wartezonen eingerichtet. zum glück keine lästige parkplatzsucherei oder angst vor vandalismus am auto. drehung kein problem. 90.

4. kaffee zigi mit bezugsbetreuung. rückbau. home. 70.

5. time, time, time. beer, tea and black van nelle. ab und zu ne pizza. 55.
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2043 (sleepless again)

schlaflos sitzt der autor vor einem weissen blatt papier oder einem leeren formular. die figuren weigern sich, etwas zu unternehmen. müde der endlosen reflexion sucht er nach worten, die etwas aussagen. genug geschrieben, das thema will sich nicht fassen lassen. ein satz. ein wort. ein buchstabe. ein gedanke. ein gefühl. ein auftrag. ein gegenüber.

weiss
schwarz
oben
unten
mann
frau
fröhlich
traurig
rechts
links
nichts
etwas
unmotiviert
maniform
zu wenig
genug
leise
laut
mono
stereo
—-

ls -la (wort zum dienstag)

superior.
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insgesamt 88
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