von zigaretten und autos

ümmer ist mehr als immer. etwas geschlaucht von einem durchgedrehten rein-raus psychiatrie-abenteuer kam ich 2012 zuerst im bbb und dann im werbeservice an, um zu lernen, mich nicht mit dem kopf an die wand zu stellen, sondern leder, schrauben, wm-whiskey, kataloge oder hörfilter zu produzieren, verpacken und zu versenden.
auch wenn es mir zu beginn wie ein bergwerk vorkam, brachte die struktur doch schritte mit sich.

es bleibt unklar, wie kommunikation lösungsorientiert geführt wird. oh ja, ich habe zwei funktionsfähige datenbankanwendungen geschrieben, die auf SQL basierten, das war jedoch vor der zeit, als ich mich dem solid-projekt anschloss, und read-write-operationen nun mit GET, HEAD, POST, PUT, PATCH ausführt werden. der drucker ist geleast und ist – geschätzt – eine 70.000-euro-maschine. zum rauchen haben wir einen balkon.

humorbefreit leisten wir eine 36,5 (oder so) – stunden-woche in einem sogenannten lebenshilfe-raum-zeit-kontinuum. fehler passieren und werden aufgefangen. zwischen innerbetrieblichem warentransport, vorratshaltung, druckaufträgen, lagerarbeiten, mailingversand und schach ist vieles möglich, jedoch wirft die programmierung, die neben der jonglage und dem hörbuchvertrieb nebenberuflich geschieht, nur fehlermeldungen an stelle von ertrag ab.

der serverraum ist high-tech und die küche teilen wir uns. der parkplatz ist klein und das haus hat eine haustür, die einem entgegenschlägt und die an die sprechenden türen von douglas adams erinnert. “Sie haben eine einfache Tür sehr glücklich gemacht.” … wir werden zugegebenermaßen etwas vom industriellen produktionsdruck abgeschirmt, jedoch brennt auch bei uns manchmal die luft und phasen mit 10 schrauben wechseln sich mit phasen mit 5.000 briefen ab.

wichtiger als der jeweilige aktuelle lerninhalt ist der prozess des teamworks. das rechenzentrum mit der dedicated machine steht in strassburg. die verwaltung ist riesig und träge. die motivation ist tagesformabhängig. der krankenstand schwankt. praktika sind möglich. mittagessen kommt aus richtung norden. der arbeitsweg beträgt 2 kilometer und 10, 20 minuten. arzttermine wechseln sich mit social-media ab. papier ist viel da, sehr viel. was will man machen, 8 bis 12 prozent in einer halben stunde scheinen das höchste der gefühle zu sein.

bleiben Sie so vertrauensvoll wie möglich und nicht mehr misstrauisch als nötig. sommer in deutschland.

adamsverse

absolut normale viecher
rob mckenna, der regengott
der babelfisch
das handtuch
die geschichte vom grund
der pangalaktische donnergurgler
lernen zu fliegen
magrathea
die katze gott
das sofa auf dem kricketplatz
der unendliche unwahrscheinlichkeitsdrive
eines donnerstags
die vogonen
die herz aus gold
gottes letzte botschaft an seine schöpfung
die delphine
42
der vogel
der sandwichmacher
agrajag
die beiden mäuse
grosse gelbe buchstaben
der bademantel
der bulldozer
der computer und der tee
stavromula beta
die höhle und der allmorgendliche entsetzensschrei
die party in der dritten generation
desaster area
vorsicht krokodil
grösstenteils harmlos
das PAL-feld
wonko der verständige
slartibartfass

anonymized (datenschutz)

abc ist meine zweite hälfte
def hat seinen job gegen pizza getauscht
ghi ist unser gesündester
jkl wächst noch
mno ist unreflektiert
pqr ist entspannt
stu ist laut
vwx ist kognitiv gut
yza hat eine funktionierende family
bcd ist unser bester mann
efg geht gern auf konzerte
hij ruiniert unsere kaffeemaschine
klm ist sehr gewissenhaft
nop ist nach 10 minuten nach hause gegangen
qrs hat ein neues auto
tuv zählt
wxy wäre gern ubootkapitän
zab ist unser rollifahrer und raucht immer mit cde
cde ist leicht gehbehindert und raucht immer mit zab
fgh ist unser schauspieler
ijk kann einfach nicht unter stress arbeiten
lmn arbeitet ungefähr so, wie ich 1997
die chefin passt auf
der chef ist nicht da

Finanzielle Auskunft. Apokalypse. The Golden Age.

Hier sehen Sie, dass die Schrift grün ist.

Leider ist es unumgänglich, privat wie dienstlich sowohl bei der Bank als auch beim Alkoholkonsum zu trennen. Das W3C ist eine offizielle Einrichtung, die sich darum kümmert, dass alle Zugang zum fabulösen Netz bekommen und dass es sich im Sinne einer Konsensbildung zwischen treibenden Kräften weiterentwickelt. Öffentlicher Dienst heisst wohl, Sozialamt, LWL, das Gericht als auch Arbeitgeber haben gewisse Verwaltungspflichten und sind auskunftspflichtig. Schweigepflichten von Ärzten können wohl nur ausser Kraft gesetzt werden, wenn Gefahr im Verzug ist. Natürlich haben wir genug zu essen, Kleidung und ein Bett. Genug Material haben wir in den vergangenen zwölf Jahren bewegt. Unter anderem für Zimmerleute. Und leider ist es eine unendliche Geschichte. Linkedin interessiert die Tafel wohl eher weniger.

bleiben Sie neugierig ! excuse the language…..

P.P.P.S. : das Kommentarfeld wurde geändert.

to whom it may concern

12 Jahre wie ein Jahrhundert. Du bist angekommen dort wo wir alle eines Tages stehen werden. Du bist der Grund. Nicht die 42. Du bist Joe, Du bist das Wort, Du bist C.S.Lewis, Du bist Gary Floyd und Du bist die Liebe in mir, die ich so lange verdrängt habe. Du bist der Nichtraucher, Du bist die jahrelange Medikation. Kein Kitsch. Du bist der Leuchtturm. Du bist die Freiheit. Du bist der linke kleine Zeh von Jesus, Du bist der Fernfahrer bei Walkenhorst, Du liegst nicht dort. Du bist echt, Du lebst in mir, in Irmgard, in Reinhard und in Thorsten. Du bist Barbara. Du bist der Galaterbrief. Du bist Andrew Vachss und Du bist der, der ich immer sein wollte und nie war. Du bist jetzt. Du bist hier. Du bist mein Daumen, der den Kugelschreiber hält und das Körpersystem, von dem Du Dich befreit hast. Du bist das Forum, Du bist die Angst. Du bist das Baby, auf das Du jetzt aufpassen musst und Du bist Gulp. Danke, dass ich durch Dich Verantwortungsgefühl kennenlernen durfte. Danke für das Eis, das immer sauer geschmeckt hat. Danke für Tanja, Marlon, Eckhard, Ingo und Herrn Balsmeyer und Frau Gräf. Danke, dass Dein Zwillingsbruder noch lebt. Danke für das Foto mit den Bauklötzen und danke für Uschi. Danke für Sex, für Wahrheit << Das stimmt aber >>

Danke für Atempausen. Danke für Wissen. Danke für den Schmerz und danke für einzigartige, unverwechselbare Individualität. Danke für den Regenbogen an Papa’s Geburtstag und danke für 40 Jahre Ehe. Danke für den Tod. Du bist frei. Ich habe Dich immer geliebt. Danke für Musik. Danke fürs Forum und dafür dass ich heute abend weiss, wer ich bin. Ein Kind. Ein Atemzug. Ein Halbwissender. Ein Grenzgänger. Kein Looser. Ein ewig lächelnder Tor, der keine Ahnung hatte, was in ihm steckt. Ein Charlie Chaplin und ein Heinz Erhard. Ein unglaublich schmunzelnder Segelbär, der seinen Leutturm gefunden hat. Ein Bürger. Ein Feind. Ein Poet. Ein Selbst. Danke, dass Du immer da warst und immer da sein wirst, auch wenn das Öl auf unserem Planeten längst alle ist. Laudato, Si, O mi Signore.

Wie schmeckt Paris ?
Wohin fliegt der Norden, wenn es Herbst wird ?
Was träumt Grönemeyer ?
Wie ticken Frauen ?
Was möchtest Du Mama sagen ?

Bleib, wie Du bist. Lass uns wachsen und lernen. Was heisst Liebe auf Dänisch ? Welches Gedicht möchte Thorsten schreiben ? Danke für den Kaffee, den ich jetzt trinken werde, danke für alle ehemaligen und zukünftigen Jobs, und…

heptimielisierungsinspirationsgänsehautverwurzelungsgesundungsarztfreiheitsglobulirosenkohl.

Du riechst wie Phantasie. Warte auf mich. Bis neulich, grosse Schwester. P.S.: Grüß Feldmann. In Liebe, Matthias

(2007)

Der Reaktionär und die verkorkste Vergangenheit

Diese Woche sind wir aus der Rehabilitation aus Bad Kreuznach zurückgekehrt. Gut motiviert verbrachten wir einige Stunden des Folgetages. Gut zu wissen, dass der freie Wille auf unserer Seite ist. Unangenehm jedoch, sich eingestehen zu müssen, dass wir an einer schweren Nikotinsucht herumlaborieren. Sportlich haben wir 4 Kilometer in 31 Minuten abgerissen. Das Joggen steht auf der Agenda, ebenso wie Becks Blue. Der Ansprechpartner aus der Ex-Firma verteilt Weihnachtsgrüße im August. Nahrung und Kleidung sowie ein Obdach ist in ausreichendem Maße vorhanden. Auf der Haben-Seite ist also ein gesund überstandenes Rektumkarzinom sowie eine family-of-choice zu verzeichnen, auf der Soll-Seite die allseits bekannte Vergangenheit. Looserkoketterie bringt uns keinen Zentimeter weiter, also werden wir uns weiter mit den drei Pod-Providern beschäftigen.

Das Leben ist schön. Warum auch immer wir eine gewisse Bewusstseinsstörung entwickelt haben, gilt es zu beachten, dass Gesetze wie die Schwerkraft den Rahmen bilden, in dem wir uns bewegen können und dürfen. Grüße gehen an dieser Stelle nach Bersenbrück. Lassen Sie sich kein X für ein U vormachen, morgen hätte Daddy Geburtstag gehabt und in meiner Wohnung wird eine Kerze brennen. Emotionslos zu beobachten ist eine Erosion der Werte. Schulden gibt es keine. Das Verhalten wird durch endlose Beobachtungen und Prägungen gespeist und darf gern in eine veränderte Richtung gelenkt werden. Lektüre sowie Musik und Leidensgenossen und Vorbilder sind tief im Inneren abgespeichert. In diesem Text gibt es keine a-hrefs und nur allzubald werden wir weitere Content-Bereicherungen als brotloser Künstler und apolitischer Überlebender versuchen, an den Mann zu bringen.

Cheers.