Author: configedit
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Was zählt der Augenblick,
wenn es eine Ewigkeit dauert,
den Schmerz zu verwinden ?
Was zählt ein süßer Kuß,
wenn die Zeit danach
unendlich bitter schmeckt ?
Was zählt das Feuer einer Nacht,
wenn die Tage danach
eisig und kalt sind ?
Was zählt das Wort,
wenn die Taten
eine andere Geschichte erzählen ?
Was zählen die Taten,
wenn die Worte
sie zunichte machen ?
Was zählt die Geborgenheit,
wenn Einsamkeit
sie ummantelt ?
Was nährt die Hoffnung,
wenn die Realität
sie zerstört ?
Warum eine kranke Seele pflegen,
um sie dann
dem Alleinsein zu überlassen ?
Warum sich klammern
an eine längst verlorene Sache ?
FORTSETZUNG
Es zählt alles
Es zählt,
weil es uns am Leben erhält.
Der Augenblick zählt,
weil er die Vergangenheit reicher macht.
Der Augenblick zählt,
weil er der Phantasie Flügel verleiht.
Der Augenblick zählt,
weil er alles ist,
was wir besitzen.
Der Augenblick zählt,
weil er alles ist,
was wir in diesem Augenblick besitzen.
Der Augenblick ist das Fundament der Gefühle.
Der Augenblick ist vielleicht der letzte Schritt.
Der Augenblick ist vielleicht der letzte Eindruck,
den Du bei mir hinterläßt,
bevor Du gehst.
Der Augenblick ist es,
den ich als Bild von Dir behalten möchte.
A.S., AD2003
betr.:Römer11,33-36[2010]
Ich möchte heute ein Bild in Ihren oder Euren Köpfen entfalten, das aufzeigt, wovor wir uns schützen sollten. Ob ich dabei ohne Zitate aus der Bibel, Sekundär- und Tertiärliteratur, Songtexten und Gesprächsfetzen meiner einundvierzigjährigen Vergangenheit, die in Gottes Augen nur einen Lidschlag währt, auskomme, darf bezweifelt werden und wird sich in der kommenden Woche zeigen, beziehungsweise von heute aus betrachtet in der vergangenen Woche gezeigt haben.
Vierzig Tage lang wurde Jesus in der Wüste versucht, von wem und warum ?
1. Der Versucher nennt sich selbst Legion, Satan, Teufel, Diabolo, ist als Vater der Lüge bekannt und hat mannigfaltige Erscheinungsformen, wobei seine Macht vielleicht nur unserer Imagination entspringt und etwas mit Drogenkonsum, Alkoholexzessen, sexuellem und emotionalem Missbrauch, Ausredenerfindungsmechanismen oder schlichter, unverfälschter Angst vor Tod und Einsamkeit zu tun haben kann, aber nicht muss.
2. Es gibt beide Seiten.
Bei einem 10-minütigen Zigarettenspaziergang um den Block sah und hörte ich am vergangenen Pfingstmontag einen wartenden Handwerker an der besagten Kreuzung der ehemaligen Bäckerei Walkenhorst, ein sich küssendes Paar beim Nach-Hause-kommen, einen Jungen im Rollstuhl, Automobilverkehr in angemessener Geschwindigkeit, einen Rettungswagen mit Blaulicht aber ohne Sirene, eine Verabschiedungsszene und gutes Wetter, frische Luft, blühenden Pflanzenreichtum sowie anschließend ein Badezimmer und einen laufenden Fernseher, vor dem eine Mutter von 3 Kindern etwas Zerstreuung suchte.
Gut – böse, oben – unten, fröhlich – traurig, Mann – Frau, Kind – Greis, körperlich unversehrt / zu-Klump-geprügelt, entspannt oder etwas-verstrahlt-im-Raucherzimmer-einer-psychiatrischen-Klinik-sitzend sind nur einige Gegensätze unseres Daseins, die mir an dieser Stelle einfallen und die sich jeweils gegenseitig bedingen und zwischen denen man sich manchmal entscheiden kann-soll-muss-darf, die sich jedoch zuweilen unserer Entscheidungsfreiheit entziehen und von Wem-auch-immer, Gefühlswelt, Staatsmacht, höherer Gewalt, Determinismus oder akutem Selbstschutz aufgezwungen werden.
Hier sehen Sie einige Exemplare Homo-sapiens-sapiens (der wissende-wissende Mensch), die sich wegen eines akuten kulturellen Freizeitnotstandes getroffen haben, um diesen marginalen Fehler im Provinzgefüge zu beheben.
Sind sie … verwirrt und aus Second Life gemorpht oder realexistent und handlungswillig ?
Kehren wir zu den Quellen zurück und betrachten die heutigen vier Predigtverse :
Zitat Anfang Römer 11, 33 – 36, Gute Nachricht 1976.
33 Hier zeigt sich der ganze Reichtum Gottes. Wer ihn ausschöpfen und Gott begreifen will, kommt an kein Ende. Keiner kann Gottes Urteile begründen oder kann rechtfertigen, was Gott tut.
34 <>
36 Gott hat alle Dinge geschaffen.
Sie bestehen durch ihn und haben in ihm ihr Ziel.
Ihm sei Lob für immer und ewig. Amen.
Zitat Ende
Der Autor ist Paulus, der eine der ersten christlichen Gemeinden im feindlich besetzten Rom ermutigen will.
Es handelt sich um ein Gebet, das wir im Römerbrief an der Schnittstelle zwischen einigen Kapiteln über Werkgerechtigkeit und einigen abschließenden Kapiteln über göttliche Gnade finden.
Paulus hat eine gewisse Wandlung durchgemacht. Sein Herz brennt nun mit demselben Eifer für Jesus, mit dem er ihn zuvor verfolgt und bekämpft hat.
33: Der Reichtum, die Gnade und der Friede Gottes ist hier und heute unter uns anwesend. Jesus hat es versprochen. Denken Sie / Denkt an Gebirgsbäche, Gewitterregen, geküsste Bauchnäbel, fucking Radkappen, Naturspaziergänge, Euren Partner, Eure Eltern, Eure Kinder, unendlich reichende Vorstellungen Eurer Jugend von Liebesbeziehungen, Zungenküssen, Mensabesuchen, Blues Brothers, den ersten Sprung vom 3-Meterbrett, Badehosen und Bikinis oder das Fehlen derselben und an alles, was gut und gerecht ist.
Denkt nicht an den ersten Suff, Ohrfeigen oder Sado-Maso-Praktiken.
34: Eine rhetorische Frage ? Niemand, nicht einmal Spock kann bestreiten, dass die Römer die deutsche Wiedervereinigung nicht voraussehen konnten.
35: Wir sind aufgeschmissen, verraten und verkauft, wenn wir denken, wir könnten Gott, oder, was schlimmer ist, uns selbst in die Tasche lügen. Wir sind Staub, Asche, Haut und Knochen, die im Angesicht des Anblicks des Planeten aus dem Orbit oder im Anblick eines schlichten Birkenkreuzes erblassen, rot, blau und grün werden und uns eine Erdspalte wünschen, in der wir versinken möchten. Doch selbst in dieser Spalte wartet Jesus auf uns.
Er wartet am Boden ebendieser Erdspalte, wie der Vater auf Jesus gewartet hat, als er nach dem Aufschrei am Kreuz volle 3 Tage der Hölle, des Todes und des Getrennt-Seins erleben musste, ohne zu wissen, ob es ein Ostern geben würde. Er wartet auf jeden von uns.
Dass Gott für uns männlich und weiß ist, ist entweder purer Zufall oder ein Gehirnfurz. Vermutlich war Jesus dunkelhäutig. ER jedenfalls war ein Mann. Doch ebensogut können wir von einer Ur-Mutter, einer Nana von Nicki de St-Phalle oder Our Big Sister sprechen. Die Gesellschaft war vor gut 2000 Jahren nun mal patriarchalisch.
36: DURCH Ihn und IN Ihm.
Unsere Eltern schenkten uns das Leben. Wir haben es nicht verdient und sollen es folglich nicht selbst beenden. Eine zweite Chance gibt es nicht, sie entzieht sich unserer Kenntnis. Der Körper verrottet und verfault, verwest. Ist es möglich, dass niemand (es gibt [circa] 3 Todeserweckungen, die jedoch ein zweites Mal starben) außer Jesus uns sagen kann, wie es wird ? Wenn wir eine Agonie, das heißt einen Todeskampf, vermeiden wollen, müssen wir loslassen.
Jemand mag in besagter Stunde ringen und fragen : Du kennst mich nicht ?
Ein anderer fragt : Warum darf ich das sehen und erleben, ich habe dich immer verachtet…
IN ihm sind wir verbunden mit dem Leib unserer weltweiten Brüder und Schwestern und wissen uns in Sicherheit und geborgen. Ich bin ein Teil vom Ganzen und habe eine Aufgabe.
Meine Ausrüstung ist mein Geist und eine Gideon-Bibel. Psalmenhaft gesprochen möchte ich Folgendes versuchen :
Wo wartetest Du auf mich ?
Warum schenkst Du mir ein Lächeln ?
Wer folgt mir, wem folge ich ?
Du bist es, der mein Uhrwerk aufgezogen hat und Du wirst auch an jenem Tag auf mich warten.
Ich bin Staub und Du bist :
Glaube
Hoffnung
Liebe, Schönheit, Seufzen, Klagen, Jammern, Heulen und Zähneklappern und der einzige, der mir jetzt noch helfen kann.
Enttäusche mich nicht.
Nimm die Täuschung von mir und lass mich heil werden durch die Kraft Deiner Liebe und Deines Wortes.
Du BIST das Wort.
Ich habe nichts zu sagen und zu tun und bin Dein Werkzeug.
Friede mit Dir. Bin aing. Amen.
religiöse nachricht / H.D. Hüsch [R.I.P.]
RELIGIÖSE NACHRICHT
Als die Nachricht um die Erde lief,
Gott sei aus der Kirche ausgetreten,
wollten viele das nicht glauben.
»Lüge, Propaganda und Legende«, sagten sie,
bis die Oberen und Mächtigen in der Kirche
sich erklärten und in einem sogenannten Hirtenbrief
folgendes erzählten:
»Wir, die Kirche, haben Gott, dem Herrn,
in aller Freundschaft nahegelegt,
doch das Weite aufzusuchen,
aus der Kirche auszutreten und gleich alles
mitzunehmen, was die Kirche schon immer gestört hat.
Nämlich seine wolkenlose Musikalität,
seine Leichtigkeit und vor allem
Liebe, Hoffnung und Geduld.
Seine alte Krankheit, alle Menschen gleich zu lieben
seine Nachsicht, seine fassungslose Milde,
seine gottverdammte Art und Weise alles zu verzeihen
und zu helfen, –
sogar denen, die ihn stets verspottet;
seine Heiterkeit, sein utopisches Gehabe,
seine Vorliebe für die, die gar nicht an ihn glauben,
seine Virtuosität des Geistes überall und allenthalben,
auch sein Harmoniekonzept bis zur Meinungslosigkeit,
seine unberechenbare Größe und vor allem,
seine Anarchie des Herzens – usw. …
Darum haben wir, die Kirche, ihn und seine große Güte
unter Hausarrest gestellt,
äußerst weit entlegen, daß er keinen Unsinn macht,
und fast kaum zu finden ist.«
Viele Menschen, als sie davon hörten,
sagten: »Ist doch gar nicht möglich!
Kirche ohne Gott?
Gott ist doch die Kirche!
Ist doch eigentlich gar nicht möglich!
Gott ist doch die Liebe,
und die Kirche ist die Macht,
und es heißt: ,Die Macht der Liebe!´
Oder geht es nur noch um die Macht?!«
Andere sprachen: »Auch nicht schlecht,
nicht schlecht; Kirche ohne Gott!
Warum nicht, Kirche ohne Gott!?
Ist doch gar nichts Neues,
gar nichts Neues!
Gott kann sowieso nichts machen.
Heute läuft doch alles anders.
Gott ist out, Gott ist out!
War als Werbeträger nicht mehr zu gebrauchen.«
Und:
»Die Kirche hat zur rechten Zeit das Steuer
rumgeworfen.«
»Kirche ohne Gott!« das ist der Slogan.
Doch den größten Teil der Menschen
sah man hin und her durch alle Kontinente ziehn,
und die Menschen sagten:
»Gott sei dank!
Endlich ist er frei.
Kommt, wir suchen ihn!«
Hanns Dieter Hüsch
any questions ?
Tourdates
23.05. 2013 Mudhoney – Forum Bielefeld
2. – 3.08. 2013 Motorpsycho – Krach am Bach Festival / Beelen
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Another Life
Revenge is like any other religion: There’ s always a lot more preaching than there is practicing. And most of the preaching is about what not to practice.
“Vengeance is mine” translates to: “It is not yours.” The karma-peddlers will tell you how doing nothing is doing the right thing, reciting “What goes around comes around” in that heavy-gravity tone reserved for the kind of ancient wisdom you always find in comic books.
Every TV “counselor”, every self-help expert, every latte-slurping guru…they all chant some version of the same mantra: “Revenge never solves anything.”
Their favorite psalm is Forgiveness. And their hymn books are always open to the same page.
Get it ? When you crawl away, you’ re not being a punk; you’ re just letting the cosmos handle your business. Whoever hurt you, they’ ll get theirs, don’ t worry. Just have a little faith.
Down here, we see it different. We don’ t count on karma. But you can count on this: hurt one of us, we’ re all coming for you.
—-
Beginning of “Another Life” by Andrew H. Vachss
so what
das wochenende plätschert so vor sich hin, man bringt die zeit mit kühlem becks oder wahlweise cappuccino zum vergehen.
beim job wird man RAMMDÖSIG.
die arminia wird aufsteigen.
11/6/14/80/5
edegoestocuba
mostly harmless
igelbiber an hasenbär : bitte melde dich
P.S.: Man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte…..
The goddess of democracy – David Munyon, Beijing Dreams
(David Munyon / S.P. Standley) This song is dedicated to all who seek democracy. I musta been dreamin’ on in Beijing, China On a dark night, Tiananmen Square I could hear a million Chinese mothers cryin’ And I believe I could hear Buddah swear I saw the people with their own rock n’ roll music I saw the people gettin’ free of ‘dem chains I saw the people with several pair of Levi’s I saw the people put the Party to it’s shame It’s a long road home And I think the Hope’s begun The Goddess of democracy She proved Mightier Than The Gun I musta been dreamin’ in Beijing, China On a fast bike, wind in my hair There’s a Lincoln, Lafayette and Thomas Jefferson There’s troops and APC’s in Washington’s glare ’cause ya’ wanna see children laughing and singing ’cause ya’ wanna earn more than fifteen bucks a month ’cause ya’ wanna be happy as a human being ’cause ya’ wanna have whatever you want for lunch – Chorus – I musta been dreamin’ in Beijing, China I was standing near a man with a freedom flag I was singin’ of his brave determination He was standing there intimidating a tank There’s a change being born to a Nation The roughest rain will bring it’s own reward You can try to beat the tar out of a spirit but the dreams in Beijing… they won’t be ingnored It’s a long road home and I think we already won The Goddess of democracy, she proved mightier than the gun I musta been dreamin’ in Beijing, China On a dark night Tiananmen Square I could hear a million Chinese Mothers weeping An’ I believe I could hear Buddah’s tears… David Munyon: Vocals, Acoustic Guitars Dony Wynn: Drums Anthony Crawford: Guitar, Background Vocals Dave Pomeroy: Fretless Bass



