Everytime I listen to these old songs my heart goes weird. We have lived our entire lifes in these cellars and bunkers. Without music, I would be gone. I have drunk several beers and smoked some tea. My trials and tribulations are not worth to be posted on the fucking internet, but nevertheless. Gary’ s surgery was success. We are Taksim and Sao Paolo, Bieletown and Enger, Madagaskar and Washington, Seattle and Munich, Turkey and China, Oldinghausen and Hiddenhausen, Russia and Lebanon, Beijing and Berlin, Amsterdam and Herford, Ede and Achim, U.S. and South Afrika, La Corse and Alaska, Bad Salzuflen, Bad Oeynhausen and Bad Salzdetfurt, Red and Black. Stand quiet and go requesting your rights for freedom, peace and democracy. Global village. Hallelujah !
Author: configedit
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Wohnen
Arbeit
Betreuung
Arzt
Familie
Freizeit
Psychologie
Ausblick
Wohnen
Die Hausgemeinschaft im Erlenweg ist ein echtes Zu Hause geworden. Hier ist mein Rückzugsort und hier kann ich auftanken. Die Betreuung hat sich auf etwa 6,5 Fachleistungsstunden / Woche eingependelt. Hierzu zählen sowohl Einkaufsgruppen, Gemeinschaftsmahlzeiten am Wochenende als auch psychosoziale Zigaretten und kurzweilige Kickerspiele. Fest steht jedoch, dass der Erlenweg für mich nicht als weitergehend dauerhafte Wohnform angedacht sein soll. Ich möchte als nächsten Schritt in eine unbetreute Wohnung in Bielefeld ziehen. Der Zeitplan hierzu hängt in erster Linie von der Beschäftigung ab. Also muss man wohl in Jahren rechnen. Zur Not wird eine ambulante Wohnbetreuung von einem ähnlichen Verein wie die Klinke (in Bielefeld heißt es Lebensräume) akzeptiert.
Arbeit
Ich gehe in diesem Juni in meinen zwölften Monat. Seit 2 Monaten arbeite ich wieder Vollzeit. Das Praktikum kann allem Anschein nach bis zu den Sommerferien Ende Juli verlängert werden.
Der Tatsache, dass ich in 10 Monaten BBB2 bei Hrn. Jung gewisse Entwicklungen durchgemacht habe, wird durch das Praktikum und die graduell komplexeren Tätigkeiten Rechnung getragen. Vor einem Wechsel in den Arbeitsbereich sollen noch weitere Abteilungen durch Praktika erkundet werden. Vielleicht ist auch ein externes Praktikum möglich. Um nun aber nicht den zweiten Schritt vor dem ersten zu tun, muss angemerkt werden, dass im September 2013 zunächst das zweite Jahr Erprobungsstufe beantragt werden muss. Inhaltlich habe ich in 3 Wochen Praktikum sowohl Montagetätigkeiten, Mailings bearbeiten, Kontrolltätigkeiten sowie auch Druckaufträge und begrenzt umfassende Computertätigkeiten ausgeübt. Ein unentschuldigter Fehltag ist nicht angefallen, jedoch hatte ich gelegentlich mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Insgesamt fühle ich mich im Werbeservice recht wohl. Lediglich die Kaffe- und Zigarettenpausen bedürfen wohl eines wachen Auges.
Betreuung
Die Betreuung durch Hrn. Ferrara läuft nun seit knapp 3 Jahren und ist bis auf weitere 3 Jahre bestätigt. Die regelmäßigen Treffen einmal monatlich haben zu einer gewissen Konstanz der Hilfeplanung beigetragen. Bei Ämterangelegenheiten ist das Büro Ferrara eine unschätzbar wertvolle Hilfe. Die Beantragung von persönlichem Budget wurde zunächst in die Hände der Wohnbetreuer gegeben. Hier sind erste Widerstände von Seiten des LWLs zu verzeichnen. Die Qualifizierungsmaßnahme im Herbst steht jedoch weiter auf der Tagesordnung. Vielleicht ist es sinnvoll, bei den monatlichen Treffen gewisse Fortschritte schriftlich festzuhalten sowie eine Planung für das jeweils nächste Treffen vorzunehmen.
Arzt
Zu Fr. Dr. Esdar besteht ein echtes Vertrauensverhältnis. Medikation konstant. Hausarzt für Somatik.
Familie
Recht seltener Kontakt aufgrund von Nervensparmaßnahmen. Eltern Mitte 70 Bruder mit Freundin und Sohn (18.7. 2013 fünfter Geburtstag).
Freizeit
Mein Tag beginnt mit einer Zigarette. Das erste was ich tue, wenn ich nach Feierabend nach Hause komme, ist die Butterbrote für den Folgetag anzufertigen. Ohne Musik wäre ich schon lange tot. Von Zeit zu Zeit besuche ich Konzerte in einem der beiden Forums [Mehrzahl von Forum ?]. Wenn mir die Zeit zu lang wird, koche ich mir den nächsten Cappuccino und rauche die nächste Zigarette. Schließlich gibt es noch das Internet inklusive Facebook.
Psychologie
Der Teufelskreis der Drehtürpsychiatrie wurde zum ersten Mal seit Jahren aufgrund der Tätigkeit im ISR unterbrochen. Der stabilisierende Faktor der Arbeit ist also nicht zu unterschätzen. Ich bin gut über psychische Erkrankungen aufgeklärt, das bringen die Jahre so mit sich. Ich werte meine psychotischen Episoden als Grenzerfahrung. Die Medikamente habe ich zu oft auf eigene Faust abgesetzt, so dass ich sie nun schließlich wie ein Uhrwerk einnehme und mich an alle ärztlichen Instruktionen halte. Lediglich mit dem Alkohol übertreibe ich es wohl gelegentlich. Nach Cannabis mache ich mich nicht aktiv auf die Suche.
Dadurch, dass mein Erstkontakt mit der Psychiatrie erst im Erwachsenenalter von 27 Jahren stattfand, waren die Grundfesten meiner Persönlichkeit wohl schon vorher zementiert. Hierbei gilt es, anzumerken, dass durchaus ein Unterschied zwischen Persönlichkeit und Verhalten zu verzeichnen ist. Auch wenn die Persönlichkeit als einigermaßen verkorkst zu werten ist, kann man sich situationsangemessen verhalten. Somit sagt das Verhalten mehr über einen Menschen aus. Auch, wenn ich von Zeit zu Zeit noch Angst vor Gewalt habe, würde ich meine Schizophrenie als abklingend bezeichnen. Irgendwann muss diese Episode jedoch ganz abgeschlossen werden. Ich möchte es so formulieren : Der Teufelskreis muss nicht nur unterbrochen, sondern sogar beendet werden. Auch dies ist wohl ein Ziel, das in Jahren zu rechnen ist.
Ausblick
kurzfristig : Das (verlängerte) Praktikum wird bis zu den Sommerferien absolviert.
mittelfristig : Im September wird das zweite Jahr ISR begonnen, nach Möglichkeit in einer Abteilung, die durch das Praktikum kennengelernt wurde, also möglicherweise im Werbeservice.
langfristig : Der Lebensmittelpunkt wird nach Bielefeld verlagert. Dies ist nur mit Hilfe von Arbeit möglich. Ob dies eine Tätigkeit als Gebäudereiniger, Leergutsortierer, IT-Fachkraft oder Sozialbetreuer wird, vermag man heute noch nicht abschließend zu antizipieren. Eine weitere berufliche Qualifikation wird jedenfalls angestrebt. Denkbar ist es, außer dem Experienced-Involvement-Programm auch eine weitere Fortbildung auf dem IT-Sektor zu versuchen.
clean and sober, im Juni 2013, ewing
inodes and freemodes
occupy
untitled
Was zählt der Augenblick,
wenn es eine Ewigkeit dauert,
den Schmerz zu verwinden ?
Was zählt ein süßer Kuß,
wenn die Zeit danach
unendlich bitter schmeckt ?
Was zählt das Feuer einer Nacht,
wenn die Tage danach
eisig und kalt sind ?
Was zählt das Wort,
wenn die Taten
eine andere Geschichte erzählen ?
Was zählen die Taten,
wenn die Worte
sie zunichte machen ?
Was zählt die Geborgenheit,
wenn Einsamkeit
sie ummantelt ?
Was nährt die Hoffnung,
wenn die Realität
sie zerstört ?
Warum eine kranke Seele pflegen,
um sie dann
dem Alleinsein zu überlassen ?
Warum sich klammern
an eine längst verlorene Sache ?
FORTSETZUNG
Es zählt alles
Es zählt,
weil es uns am Leben erhält.
Der Augenblick zählt,
weil er die Vergangenheit reicher macht.
Der Augenblick zählt,
weil er der Phantasie Flügel verleiht.
Der Augenblick zählt,
weil er alles ist,
was wir besitzen.
Der Augenblick zählt,
weil er alles ist,
was wir in diesem Augenblick besitzen.
Der Augenblick ist das Fundament der Gefühle.
Der Augenblick ist vielleicht der letzte Schritt.
Der Augenblick ist vielleicht der letzte Eindruck,
den Du bei mir hinterläßt,
bevor Du gehst.
Der Augenblick ist es,
den ich als Bild von Dir behalten möchte.
A.S., AD2003
betr.:Römer11,33-36[2010]
Ich möchte heute ein Bild in Ihren oder Euren Köpfen entfalten, das aufzeigt, wovor wir uns schützen sollten. Ob ich dabei ohne Zitate aus der Bibel, Sekundär- und Tertiärliteratur, Songtexten und Gesprächsfetzen meiner einundvierzigjährigen Vergangenheit, die in Gottes Augen nur einen Lidschlag währt, auskomme, darf bezweifelt werden und wird sich in der kommenden Woche zeigen, beziehungsweise von heute aus betrachtet in der vergangenen Woche gezeigt haben.
Vierzig Tage lang wurde Jesus in der Wüste versucht, von wem und warum ?
1. Der Versucher nennt sich selbst Legion, Satan, Teufel, Diabolo, ist als Vater der Lüge bekannt und hat mannigfaltige Erscheinungsformen, wobei seine Macht vielleicht nur unserer Imagination entspringt und etwas mit Drogenkonsum, Alkoholexzessen, sexuellem und emotionalem Missbrauch, Ausredenerfindungsmechanismen oder schlichter, unverfälschter Angst vor Tod und Einsamkeit zu tun haben kann, aber nicht muss.
2. Es gibt beide Seiten.
Bei einem 10-minütigen Zigarettenspaziergang um den Block sah und hörte ich am vergangenen Pfingstmontag einen wartenden Handwerker an der besagten Kreuzung der ehemaligen Bäckerei Walkenhorst, ein sich küssendes Paar beim Nach-Hause-kommen, einen Jungen im Rollstuhl, Automobilverkehr in angemessener Geschwindigkeit, einen Rettungswagen mit Blaulicht aber ohne Sirene, eine Verabschiedungsszene und gutes Wetter, frische Luft, blühenden Pflanzenreichtum sowie anschließend ein Badezimmer und einen laufenden Fernseher, vor dem eine Mutter von 3 Kindern etwas Zerstreuung suchte.
Gut – böse, oben – unten, fröhlich – traurig, Mann – Frau, Kind – Greis, körperlich unversehrt / zu-Klump-geprügelt, entspannt oder etwas-verstrahlt-im-Raucherzimmer-einer-psychiatrischen-Klinik-sitzend sind nur einige Gegensätze unseres Daseins, die mir an dieser Stelle einfallen und die sich jeweils gegenseitig bedingen und zwischen denen man sich manchmal entscheiden kann-soll-muss-darf, die sich jedoch zuweilen unserer Entscheidungsfreiheit entziehen und von Wem-auch-immer, Gefühlswelt, Staatsmacht, höherer Gewalt, Determinismus oder akutem Selbstschutz aufgezwungen werden.
Hier sehen Sie einige Exemplare Homo-sapiens-sapiens (der wissende-wissende Mensch), die sich wegen eines akuten kulturellen Freizeitnotstandes getroffen haben, um diesen marginalen Fehler im Provinzgefüge zu beheben.
Sind sie … verwirrt und aus Second Life gemorpht oder realexistent und handlungswillig ?
Kehren wir zu den Quellen zurück und betrachten die heutigen vier Predigtverse :
Zitat Anfang Römer 11, 33 – 36, Gute Nachricht 1976.
33 Hier zeigt sich der ganze Reichtum Gottes. Wer ihn ausschöpfen und Gott begreifen will, kommt an kein Ende. Keiner kann Gottes Urteile begründen oder kann rechtfertigen, was Gott tut.
34 <>
36 Gott hat alle Dinge geschaffen.
Sie bestehen durch ihn und haben in ihm ihr Ziel.
Ihm sei Lob für immer und ewig. Amen.
Zitat Ende
Der Autor ist Paulus, der eine der ersten christlichen Gemeinden im feindlich besetzten Rom ermutigen will.
Es handelt sich um ein Gebet, das wir im Römerbrief an der Schnittstelle zwischen einigen Kapiteln über Werkgerechtigkeit und einigen abschließenden Kapiteln über göttliche Gnade finden.
Paulus hat eine gewisse Wandlung durchgemacht. Sein Herz brennt nun mit demselben Eifer für Jesus, mit dem er ihn zuvor verfolgt und bekämpft hat.
33: Der Reichtum, die Gnade und der Friede Gottes ist hier und heute unter uns anwesend. Jesus hat es versprochen. Denken Sie / Denkt an Gebirgsbäche, Gewitterregen, geküsste Bauchnäbel, fucking Radkappen, Naturspaziergänge, Euren Partner, Eure Eltern, Eure Kinder, unendlich reichende Vorstellungen Eurer Jugend von Liebesbeziehungen, Zungenküssen, Mensabesuchen, Blues Brothers, den ersten Sprung vom 3-Meterbrett, Badehosen und Bikinis oder das Fehlen derselben und an alles, was gut und gerecht ist.
Denkt nicht an den ersten Suff, Ohrfeigen oder Sado-Maso-Praktiken.
34: Eine rhetorische Frage ? Niemand, nicht einmal Spock kann bestreiten, dass die Römer die deutsche Wiedervereinigung nicht voraussehen konnten.
35: Wir sind aufgeschmissen, verraten und verkauft, wenn wir denken, wir könnten Gott, oder, was schlimmer ist, uns selbst in die Tasche lügen. Wir sind Staub, Asche, Haut und Knochen, die im Angesicht des Anblicks des Planeten aus dem Orbit oder im Anblick eines schlichten Birkenkreuzes erblassen, rot, blau und grün werden und uns eine Erdspalte wünschen, in der wir versinken möchten. Doch selbst in dieser Spalte wartet Jesus auf uns.
Er wartet am Boden ebendieser Erdspalte, wie der Vater auf Jesus gewartet hat, als er nach dem Aufschrei am Kreuz volle 3 Tage der Hölle, des Todes und des Getrennt-Seins erleben musste, ohne zu wissen, ob es ein Ostern geben würde. Er wartet auf jeden von uns.
Dass Gott für uns männlich und weiß ist, ist entweder purer Zufall oder ein Gehirnfurz. Vermutlich war Jesus dunkelhäutig. ER jedenfalls war ein Mann. Doch ebensogut können wir von einer Ur-Mutter, einer Nana von Nicki de St-Phalle oder Our Big Sister sprechen. Die Gesellschaft war vor gut 2000 Jahren nun mal patriarchalisch.
36: DURCH Ihn und IN Ihm.
Unsere Eltern schenkten uns das Leben. Wir haben es nicht verdient und sollen es folglich nicht selbst beenden. Eine zweite Chance gibt es nicht, sie entzieht sich unserer Kenntnis. Der Körper verrottet und verfault, verwest. Ist es möglich, dass niemand (es gibt [circa] 3 Todeserweckungen, die jedoch ein zweites Mal starben) außer Jesus uns sagen kann, wie es wird ? Wenn wir eine Agonie, das heißt einen Todeskampf, vermeiden wollen, müssen wir loslassen.
Jemand mag in besagter Stunde ringen und fragen : Du kennst mich nicht ?
Ein anderer fragt : Warum darf ich das sehen und erleben, ich habe dich immer verachtet…
IN ihm sind wir verbunden mit dem Leib unserer weltweiten Brüder und Schwestern und wissen uns in Sicherheit und geborgen. Ich bin ein Teil vom Ganzen und habe eine Aufgabe.
Meine Ausrüstung ist mein Geist und eine Gideon-Bibel. Psalmenhaft gesprochen möchte ich Folgendes versuchen :
Wo wartetest Du auf mich ?
Warum schenkst Du mir ein Lächeln ?
Wer folgt mir, wem folge ich ?
Du bist es, der mein Uhrwerk aufgezogen hat und Du wirst auch an jenem Tag auf mich warten.
Ich bin Staub und Du bist :
Glaube
Hoffnung
Liebe, Schönheit, Seufzen, Klagen, Jammern, Heulen und Zähneklappern und der einzige, der mir jetzt noch helfen kann.
Enttäusche mich nicht.
Nimm die Täuschung von mir und lass mich heil werden durch die Kraft Deiner Liebe und Deines Wortes.
Du BIST das Wort.
Ich habe nichts zu sagen und zu tun und bin Dein Werkzeug.
Friede mit Dir. Bin aing. Amen.
religiöse nachricht / H.D. Hüsch [R.I.P.]
RELIGIÖSE NACHRICHT
Als die Nachricht um die Erde lief,
Gott sei aus der Kirche ausgetreten,
wollten viele das nicht glauben.
»Lüge, Propaganda und Legende«, sagten sie,
bis die Oberen und Mächtigen in der Kirche
sich erklärten und in einem sogenannten Hirtenbrief
folgendes erzählten:
»Wir, die Kirche, haben Gott, dem Herrn,
in aller Freundschaft nahegelegt,
doch das Weite aufzusuchen,
aus der Kirche auszutreten und gleich alles
mitzunehmen, was die Kirche schon immer gestört hat.
Nämlich seine wolkenlose Musikalität,
seine Leichtigkeit und vor allem
Liebe, Hoffnung und Geduld.
Seine alte Krankheit, alle Menschen gleich zu lieben
seine Nachsicht, seine fassungslose Milde,
seine gottverdammte Art und Weise alles zu verzeihen
und zu helfen, –
sogar denen, die ihn stets verspottet;
seine Heiterkeit, sein utopisches Gehabe,
seine Vorliebe für die, die gar nicht an ihn glauben,
seine Virtuosität des Geistes überall und allenthalben,
auch sein Harmoniekonzept bis zur Meinungslosigkeit,
seine unberechenbare Größe und vor allem,
seine Anarchie des Herzens – usw. …
Darum haben wir, die Kirche, ihn und seine große Güte
unter Hausarrest gestellt,
äußerst weit entlegen, daß er keinen Unsinn macht,
und fast kaum zu finden ist.«
Viele Menschen, als sie davon hörten,
sagten: »Ist doch gar nicht möglich!
Kirche ohne Gott?
Gott ist doch die Kirche!
Ist doch eigentlich gar nicht möglich!
Gott ist doch die Liebe,
und die Kirche ist die Macht,
und es heißt: ,Die Macht der Liebe!´
Oder geht es nur noch um die Macht?!«
Andere sprachen: »Auch nicht schlecht,
nicht schlecht; Kirche ohne Gott!
Warum nicht, Kirche ohne Gott!?
Ist doch gar nichts Neues,
gar nichts Neues!
Gott kann sowieso nichts machen.
Heute läuft doch alles anders.
Gott ist out, Gott ist out!
War als Werbeträger nicht mehr zu gebrauchen.«
Und:
»Die Kirche hat zur rechten Zeit das Steuer
rumgeworfen.«
»Kirche ohne Gott!« das ist der Slogan.
Doch den größten Teil der Menschen
sah man hin und her durch alle Kontinente ziehn,
und die Menschen sagten:
»Gott sei dank!
Endlich ist er frei.
Kommt, wir suchen ihn!«
Hanns Dieter Hüsch
any questions ?
Tourdates
23.05. 2013 Mudhoney – Forum Bielefeld
2. – 3.08. 2013 Motorpsycho – Krach am Bach Festival / Beelen
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Another Life
Revenge is like any other religion: There’ s always a lot more preaching than there is practicing. And most of the preaching is about what not to practice.
“Vengeance is mine” translates to: “It is not yours.” The karma-peddlers will tell you how doing nothing is doing the right thing, reciting “What goes around comes around” in that heavy-gravity tone reserved for the kind of ancient wisdom you always find in comic books.
Every TV “counselor”, every self-help expert, every latte-slurping guru…they all chant some version of the same mantra: “Revenge never solves anything.”
Their favorite psalm is Forgiveness. And their hymn books are always open to the same page.
Get it ? When you crawl away, you’ re not being a punk; you’ re just letting the cosmos handle your business. Whoever hurt you, they’ ll get theirs, don’ t worry. Just have a little faith.
Down here, we see it different. We don’ t count on karma. But you can count on this: hurt one of us, we’ re all coming for you.
—-
Beginning of “Another Life” by Andrew H. Vachss




