reverse thinking

try to look at it another way.
if you want the week to have been a good one on friday, you better do good work. to avoid frustration, don’ t fall in every each and ever same trap they put for you.

if you want the year to have been a good one in december you better enjoy your life the very best that you can.

if you want your life to have been worth living on your last day you better make every choice the very best that you can.

you better run for cover, man.

it’ s been my choice. the choice of LIFE.

the missing piece

for years and years you’ ve been sitting around in your room and finally worked and worked and slowly but certainly it is getting on your nerves. there’ s still a missing piece. could it be possible that you just need a partner ? perhaps too simple. me, too, felt the earth shaking under my feet when I first was exposed to the stooges. gary calls it ‘the empty space of freedom’. liberte, fraternite, egalite is welldone wishful thinking. I won’ t succeed in finishing this post without mentioning some quotes from songs. so all god’ s children are born free. when I first went psychic it was just sadness beyond words. but let it be. if it hadn’ t come this way it would have found another. the missing piece could be : joy in doing anything.
but frustration and disappointment are taking place when searching for deepness and meaning. so let’ s briefly summarize what we know about the past: it’ s a sad and tragic dream [Tarnation]

gentle creatures

gentle creatures

some names

*home*
*work*
*assistance*
*doc*
*family*

1. svenja, volker, anna, kim, martina, grischa, konstantin, petra, rene, jörg
2. piotr, ingolf, olaf, roman, alexander, mischka
3. nsundermann, msieks, aberger, sschüler, mlorenz, gmayer, rferrara
4. uschlüter, cesdar
5. tim, daniela, reinhard, thorsten, irmgard

just a quick rant…..

K-Freitagspost vorm Easter Monday

Liebe Freunde.

auf dem (in meinem Verständnis) höchsten Feiertag des Kirchenjahres ein kleines Post für die Lesergemeinde, das wie immer vollkommen sinnfrei ist. Little Axe bietet die Hintergrundmusik zu diesem kleinen Text. Diesen Feiertag begehe ich total christenfrei. Am Montag dann werden wir uns wie immer zurufen :

– Der Herr ist auferstanden

– Er ist wahrhaftig auferstanden

Nach neun Monaten Alltagsarbeit hatten sich gewisse nervliche Verschleißerscheinungen eingestellt, die durch 10 Tage (fast) Nichtstun hoffentlich wieder ausgeglichen werden konnten.

Hier gibt es eine rudimentäre Betreuung, so dass wir (Pluralis Zirkulensis) uns am Dienstag wieder in frischer Tatkraft üben können. Das vergangene Wochenende ist schon aus dem Gedächtnis gewichen. Am Montag dann bahnte sich eine Aggression – dein unbekannter Freund – seinen Weg aus dem stressgebeutelten Körper an die Oberfläche der Gemeinschaft, es war wie immer laut. Den Rest der Woche verbrachten wir mit Müßiggang, Billard- und Backgammon- sowie Dartspiel und Biergenuss. Heute ist Gammeltach. Wir sind zu elft.

Es ist nicht einzusehen, wieso man sich freiwillig diesem Betreuungsstress aussetzen sollte, wenn man doch nur in Ruhe Feierabend haben möchte. Darum werde ich die Betreuung (während der Woche) wohl noch weiter runterfahren. Die Gemeinschaftsmahlzeiten am Wochenende sind hiervon nicht betroffen, da sie sehr wohl sinnstiftend sind, muss man sich doch ab und zu auch mit seinen Mitmenschen auseinandersetzen. Das Datenbankprojekt im ISR werde ich wahrscheinlich einfach im Sande verlaufen lassen, bin ich doch froh, wenn ich nach der Audioservice-Produktion nach Hause kann und ein Pivo öffnen.

Kurva matsch, Frühling, komm !!!

vorsichtiger Ausblick

Auch wenn so gesehen zwischen diesem und dem letzten Blog-Eintrag nur zwei Stunden Schlaf liegen, so ist doch inzwischen nicht mehr Sonntagnacht sondern Montagmorgen. Zeit für einen vorsichtigen mittelfristigen Ausblick nach der PEST-Methode.

*P*
Politisch gesehen werde ich Anarchist bleiben. Was um mich herum geschieht und mich in meinen Grundfesten angeht, kann mir der Sozialschnitt und die Arm-Reich-Schere bis September 2014 reichlich egal sein, denn ich lebe zwar mit staatlicher Hilfe, jedoch ist das ÜG mit der Arbeit verknüpft und so sehe ich es als meinen Lohn an, auch wenn es keiner ist. Wenn ich unentschuldigt fehlen sollte, was nicht zu erwarten ist, werden mir 17 Euro täglich abgezogen.

*E*
Bis zu ebenjenem September 2014 ist meine finanzielle Lage gesichert. Siehe zwei Posts zurück.

*S*
Ein Umzug ist nicht zu erwarten. Freunde und Feinde werden den Weg kreuzen und das eine sowie das andere Lager mag schrumpfen oder wachsen, jedoch ist Lagerdenken schon lange überholt, so dass ich mich hier auf das engere, unmittelbare Umfeld beschränken darf. Wem auch immer ich mit der Gründung des Neuen Forums auf die Füße getreten sein mag, hätte sich ja frühzeitig melden können. Inzwischen sind knapp 6 Jahre ins Land gezogen. Arbeitskollegen sind Arbeitskollegen bleiben Arbeitskollegen und in unserer Hausgemeinschaft gibt es genügend Rückzugsmöglichkeiten, da die Betreuung nach dem Motto kann-soll-darf und nicht muß organisiert ist.

*T*
Das Entity-Relationship-Diagramm der Produktionsüberwachung wird zunächst so umgesetzt. Es sollten jedoch wöchentliche Zielüberprüfungen initiiert werden. So schwebt mir beispielsweise ein Treffen am Montag zur Zielsetzung und Überprüfung der Wochenendarbeit und eines am Freitag zum weiteren Resumee vor. Das SliTaz-System läuft wie eine eins. Die 10GB-Platte ist komplett ausreichend, ebenso wie das halbe Gig Speicher. Up- und Downloadgeschwindigkeiten lassen im Moment keine Wünsche übrig. Bleibt die Baustelle t5, auf der weitere Typo 3 – Erfahrungen gesammelt werden.
—-
Große Erwartungen an das anstehende antizipatorisch geprägte Netzwerktreffen habe ich nicht. Auch die EX-In-Info wird erstmal unverbindlich sein. Jedoch steht ein gefülltes Wochenende an, und die Arbeit ist auf dem besten Weg, den Platz eins des Augenmerks jedenfalls am Wochenende zu verlieren, da sie mehr und mehr zur Normalität wird.
—-
*pest*
-political
-economic
-social and cultural
-technical

first seen:hdnet-site

Workaround

als Workaround bei einer Typo3-Installation auf einem Shared Hoster und nicht vorhandenem Image Processing konnte ich Graphics Magick an Stelle von Image Magick verwenden. Für wen es hilfreich sein mag…..

Technische Dameleien sollen nicht den eigentlichen Zweck dieses Blogs vernebeln.

Vielleicht ist es aber gerade die Mischung aus analogen und digitalen Senfabsonderungen, die der Leser, das unbekannte Wesen schätzen mag.

Noch einige analoge Anmerkungen:

– Das Familymeeting war für die Verhältnisse gesehen absolut zielführend und ist ohne Streit über die Bühne gegangen.

– Die Unterstützung durch rf wurde plangemäß verlängert.

– Ein Netzwerkgespräch und ein Ex_In-Info-Meeting stehen am Wochenende auf dem Programm.

– Bei erfolgreicher Aquirierung von 20 Öcken wird wieder ein Gewerbeschein an Land gezogen.

– Technisch werde ich Euch über die Programmierung der Produktionsüberwachung und die zu erstellende Typo3-Ver6 Seite unter inode0.net auf dem Laufenden halten

E-A-Rechnung

Einnahmen

521,40 Übergangsgeld
232,11 Rente
52,00 Wohngeld
61,30 Fahrkarte
—-
866,81

Ausgaben

Fixkosten

347,50 Warmmiete
7,38 Heiz- und Wasserzuzahlung Jahresdurchschnitt
25,00 Strom
25,00 Darlehen Sozi (bis Sept. 2013)
9,92 Haftpflichtversicherung
31,00 Flatrate
31,00 Mobilfunkvertrag (bis Apr. 2013)
15,66 Provider (Jahresdurchschnitt)
61,30 Fahrkarte
7,50 Sparkonto
—-
561,26

variable Kosten 30 Tage (Bemessungsgrundlage 6 Wochen)

102,36 Food
122,97 Tabak und Papers
44,85 Beer
15,83 essentials
67,63 nonsense
—-
353,64

====
E 866,81
A 914,90
—-
-48,09
====
also A > E, aber irgendwie bleibt am Monatsletzten immer ein Päckchen Tabak übrig…..

Mauritius Niederhol nimmt Ergonyl

Nachdem die heftigsten Gewitterattacken auf dem verschlammten Waldweg abgeklungen waren; es war dunkel, kalt und ungemütlich; erblickte Maurie vier riesige Windmühlenflügel, die sich zu seinem Erstaunen, unmerklich langsam zwar, aber dennoch drehten. Als er sich dem Gebäude aus dem vor- oder drittletzten Jahrhundert näherte, schauderte es ihn ob des Geruchs von Essensresten, Fahrzeugteilen, vermoderten Pilzen und verschiedenen Teesorten. Unerschrocken pirschte er sich an den kleinen Eingang heran. Aus dem Augenwinkel erblickte er eine kleine Filmdose, die er jedoch wohlweislich unangetastet liegenließ. Den Durchmesser eines Flügels maß er grob auf über fünfzehn Meter. Ungehindert stieß er die Tür auf und trat ein. Noch mehr Dunkel umgab ihn, aber wenigstens war es trocken. Mehr als alles andere dürstete es ihn nach einem frisch aufgegossenen Tee. Er tastete sich vorwärts, schließlich fiel ihm wieder ein, dass er ja mal Raucher gewesen war, folglich fand er in seiner rechten Hosentasche ein Feuerzeug mit benutzbarer LED. Zunächst die LED nur einmal kurz aufblitzen lassend und von weiß zuckenden Blitzen von draußen unterstützt sah er viele Säcke unbekannten Inhalts an der dem Eingang abgewandten Seite aufgestapelt. Nachdem er ihren Inhalt als eßbar identifiziert hatte, begann er, den Rest der alten Mühle zu untersuchen, um der rätselhaften Funktionstüchtigkeit und eventuellen weiteren Bedienungsmöglichkeiten auf die Spur zu kommen.

Nach einigen geistigen Notizen versetzte ich mich zurück ins hier und jetzt, dokumentierte ein ‘klack-ratsch’ und beamte mich für kurze Zeit raus.

‘Klack-ratsch’ machte es auch, als Maurie die nicht mehr vollständig besprosste Leiter zu dem Bedienungsdeck des Mühlfahrzeuges erklommen hatte und die Leiter unter seinen Füßen ins unerreichbare Erdgeschoß zurückfiel. Das Deck erwachte flackernd zum Leben. Nach einigen Stunden Erkundungs- und Testbedienungen mit Hilfe eines rot-weißen Rescue-and-check-modusses hatte Maurie die Sauerstoffzufuhr, den Mahltrieb, den Windgeschwindigkeitsmesser, die Eisboxen für die Fracht und die Kommunikationsanlage probehalber bedient und intuitiv rudimentär verstanden. Obwohl er zwar punktuell gern allein war, entschloss er sich doch, bis zur Rekrutierung oder Zusammenfindung mit ein oder zwei Gefährten oder Gefährtinnen beim Rescue-and-check-modus zu bleiben. Er vermisste seinen Hund Fridge. Im Deckkühlschrank samt umfunktionierter Icebox befand sich genug Nahrung von Pizza über Kuchen bis zu Bier, Kaffee und Tee, sodass er die Kommunikationsreichweite als Rufweite getrost verkraften konnte und endlich einen Tee trank, bevor er versuchte, Johann und Jane zu erreichen, notfalls per guter alter Post, Trommeln, Rauchzeichen oder Flaggensprache, da beide sich zu diesem Zeitpunkt in Blick- und Rufweite befinden mussten und auch noch würden, wenn der Tee vorüber war.
Blieb die Frage, ob die beiden erstens aufnahmefähig und zweitens willens und in der Lage waren, einen Startversuch zu unternehmen. Er konnte nicht mehr allein runter, ohne sich die Knochen zu brechen, aber sie könnten hochkommen und ihn, wenn schon nicht tatkräftig, so doch seelisch-moralisch unterstützen.

‘Gimme beer’, sagte Maurie.
Fridge schwieg. Genauer gesagt schwiegen alle drei Fridges. Der Hund Fridge hörte seinen Namen, hob kurz den Kopf und wandte sich dann desinteressiert ab. Alle drei Fridges waren Materialisationen oder Impersonifikationen aus demselben Paraversum. Der Kühlschrank Fridge begann einen Kühlungswärmeaustauschzyklus. Das Gesamtsystem des Windmühlencockpits hatte den Status ‘Künstliche Intelligenz’ hinter sich gelassen und konnte mit Fug und Recht als Natürliche Intelligenz bezeichnet werden. Auch es schwieg, weil das Bier zu Neige gegangen war. Ansonsten hätte es mit ‘Mehr Details, bitte’ geantwortet. Fridge brummte derweil lediglich etwas vor sich hin. Er brummte virtuell, da er keinen physischen Schädel besaß, der vom eingebildet inhalierten Alkoholkonsum brummen konnte, aber er war durch unzählige analoge Röhrenverstärker geflossen, so dass man mit Recht von brummen reden konnte. Maurie holte tief Luft, dachte an nix und fuhr den Siliziumanteil in der Glasfaserproduktion etwas nach oben.
Wir Informatiker hatten es geschafft, die Welt perfekt von der Maschine abhängig zu machen, die Programmiersprachen und Datenbanken, die Algorithmen und Datenstrukturen verschwammen zu Appointments, Googlemania, SMS-Schleudern mit Sexwerbung, wir vergaßen, was uns als Menschen eigentlich ausgemacht hatte, nämlich das zutiefst analoge Element des Vergessens, der Fehlhaftigkeit und des Versagens.

Das Vergessen könnte allerdings ebensogut auf über- und regelmäßigen Cannabisgenuss zurückgeführt werden, während die Fehlhaftigkeit jedwedem Leben sowie Bauteilen und Algorithmenfolgen potentiell immanent ist und das Versagen ist eine Übung, die auf alle, jeden und jede von uns wartet, Programm, Pflanze, Struktogramm, Tier, Atomkraftwerksummantelung, Verhütungsmittel, Kaffeedosenverschluss oder Mensch.

to be continued