Diabetikersocken oder warum ich rauche

Man muss sich heutzutage soviel bullshit anhören, dass einem ganz schwindelig wird. Sind Diabetikersocken nicht genau wie Spaghetti für Asthmatiker ? Zuviel Zeit habe ich momentan noch, darum rauche ich so viel. Der Job jedenfalls bindet einiges an Energie. Still possible to increase. Das Handy geht den Bach runter, soviel ist sicher. Ich versuche nonsense zu produzieren, es will mir aber nicht gelingen, mit der vermaledeiten Selbstreflektion aufzuhören. Also greifen wir den Faden von letzem Post auf und fabulieren über Glauben. Ich glaube, dass mein Arzt mich nicht belügt. Ich glaube, dass die Erde einer von 9 Planeten ist. Ich glaube nicht an ein heliozentrisches Weltbild. Warum auch immer Pluto über den Tellerrand gefallen ist, erschliesst sich mir nicht. Wer denkt an Rupert und wie kommen wir nach Hause ? Gibt es tatsächlich noch Leute, die sich an Mudhoney erinnern ? Fragen wie diese bleiben wie immer meistens offen und werfen neue Fragen auf. Was ist eigentlich aus den Celibate Rifles geworden ? Die wievielte Platte hat Edmund Kuepper kürzlich veröffentlicht ? Wann gelingt es, Judith Henske an Land zu ziehen ? Wer finanziert das Ex-In-Programm ? Wann erreichen wir Vollzeit ? Erwische ich meinen Flug auch rechtzeitig ? Was müssen wir tun, um im Jahre des Herrn 2018 volltrunken in SF zu landen ? Ist Gary noch aktiv ? Wie viele Millionen Facebookfreunde sind vollkommen überflüssig ? Wie geht es xyz ? und hat lmn inzwischen auch aufgehört zu rauchen ?

eine halbe Stunde lang.
Zigarette.

Quergedachtes eines Durchgequirlten oder das Wort zum Dienstag

Von emotionalem Mißbrauch über Armut in Equador bis zum Musikprogramm von WDR 2 reicht die Palette der möglichen Themen. Mangels Interesse an mainstreammedientauglichem Betroffenheitsgesabbel wird zurückgegriffen auf die ewig gleichen Themen eines therapieerfahrenen Egotrommlers. Wer bin ich, woher komme ich, wohin gehe ich und warum ist es so schwierig, sich zwischen Kaffee und Cappuccino zu entscheiden. Luka. Abseits des Arbeitshorizontes versuche ich von desolater Finanzlage, stupider Einpackerei von Hörfiltern und Alltagsjonglage zu abstrahieren und dem potentiellen Leser eine vergnügliche Zwischendurchlektüre zu bescheren.
Schwermütig.
Selbstmitleidig.
Zwar gut motiviert, aber auf dem dritten Arbeitsmarkt gefangen.
Die Plattensammlung fehlt seit gut zwei Jahren.
Eine potentielle Mutter fehlt in der Wahrheitsfindung.
Zuviel Kaffee, zu wenig Obst.
Schwer pornogeschädigt und [ehemaliger] bzw. sporadischer Gemeindegänger versucht seinen Weg zwischen Stumpfsinn und nicht zu tiefgängigem Psychologieautostudium zu finden. Weggenossen verließen das Sichtfeld. Froh und im Hier und Jetzt geerdet lamentiere ich durchgequirlt von positivem Denken über Ex-Freundinnen. Lassen wir die Weltgeschichte einen Moment ruhen und denken über wirklich wichtige Sachen nach. Zum Beispiel wie bezahle ich das Päckchen Tabak am einunddreißigsten oder welche Schuhe passen am besten zu einem unbeobachteten Spaziergang. Wie dem auch sei, als regelmäßige Kolumne wird ein roter Faden benötigt. Der findet sich nicht in Ablenkung, Abschweifung oder Um-den-heißen-Brei-Herumrederei.

Thema verfehlt, sechs, setzen.

notiz

Testimonium Flavianum Kap. 18, Vers 63,64 [93 U.Z.] {([unserer Zeitrechnung])}

„Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mann, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er vollbrachte nämlich ganz unglaubliche Taten und war der Lehrer aller Menschen, die mit Lust die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Dieser war der Christus. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesandte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorhergesagt hatten. Und bis auf den heutigen Tag besteht das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, fort.“

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Außerchristliche_Notizen_zu_Jesus_von_Nazaret
—-

butts

miss reef butts

this little note should be pretty easy to understand

To Boddah Speaking

from the tongue of an experienced simpleton who obviously would rather be an emasculated, infantile complain-ee. This note should be pretty easy to understand. All the warnings from the punk rock 101 courses over the years, since my first introduction to the, shall we say, ethics involved with independence and the embracement of your community has proven to be very true. I haven’t felt the excitement of listening to as well as creating music along with reading and writing for too many years now. I feel guilty beyond words about these things. For example when we’re backstage and the lights go out and the manic roar of the crowd begins, it doesn’t affect me the way in which it did for Freddy Mercury, who seemed to love, relish in the love and adoration from the crowd, which is something I totally admire and envy. The fact is, I can’t fool you, any one of you. It simply isn’t fair to you or me. The worst crime I can think of would be to rip people off by faking it and pretending as if I’m having 100% fun. Sometimes I feel as if I should have a punch-in time clock before I walk out on stage. I’ve tried everything within my power to appreciate it (and I do, God, believe me I do, but it’s not enough). I appreciate the fact that I and we have affected and entertained a lot of people. I must be one of those narcissists who only appreciate things when they’re gone. I’m too sensitive. I need to be slightly numb in order to regain the enthusiasm I once had as a child. On our last 3 tours, I’ve had a much better appreciation for all the people I’ve known personally and as fans of our music, but I still can’t get over the frustration, the guilt and empathy I have for everyone. There’s good in all of us and I think I simply love people too much, so much that it makes me feel too fucking sad. The sad little, sensitive, unappreciative, Pisces, Jesus man! Why don’t you just enjoy it? I don’t know! I have a goddess of a wife who sweats ambition and empathy and a daughter who reminds me too much of what I used to be, full of love and joy, kissing every person she meets because everyone is good and will do her no harm. And that terrifies me to the point to where I can barely function. I can’t stand the thought of Frances becoming the miserable, self-destructive, death rocker that I’ve become. I have it good, very good, and I’m grateful, but since the age of seven, I’ve become hateful towards all humans in general. Only because it seems so easy for people to get along and have empathy. Only because I love and feel sorry for people too much I guess. Thank you all from the pit of my burning, nauseous stomach for your letters and concern during the past years. I’m too much of an erratic, moody, baby! I don’t have the passion anymore, and so remember, it’s better to burn out than to fade away. Peace, Love, Empathy.

Kurt Cobain

Frances and Courtney, I’ll be at your altar. Please keep going Courtney, for Frances. For her life, which will be so much happier without me.

~~~~
kc

untitled

Was will man machen, wenn man in der unterhaltungstechnischen Diaspora wohnt ? Da bleibt einem nur ein Sixpack. Ich habe kein spezielles Thema zu diesem Post. Der Autor hat 17 Jahre Psychiatrieerfahrung und ist irgendwie gestrandet. Was mit Murphy’ s Gesetz zusammenhängen kann, aber nicht muss. Nach 5 Jahren Arbeitslosigkeit ist zwar mittlerweile wieder eine Halbtagsstelle Bestandteil des sogenannten ‘Lebens’, jedoch wurde ich aufgrund eigener Unzulänglichkeit von einer meiner wichtigsten Peergroups getrennt. Das Projekt selbst jedoch lebt und prosperiert. Genug Grund, weiterzumachen und für ein Becks. Prost !