Workaround

als Workaround bei einer Typo3-Installation auf einem Shared Hoster und nicht vorhandenem Image Processing konnte ich Graphics Magick an Stelle von Image Magick verwenden. Für wen es hilfreich sein mag…..

Technische Dameleien sollen nicht den eigentlichen Zweck dieses Blogs vernebeln.

Vielleicht ist es aber gerade die Mischung aus analogen und digitalen Senfabsonderungen, die der Leser, das unbekannte Wesen schätzen mag.

Noch einige analoge Anmerkungen:

– Das Familymeeting war für die Verhältnisse gesehen absolut zielführend und ist ohne Streit über die Bühne gegangen.

– Die Unterstützung durch rf wurde plangemäß verlängert.

– Ein Netzwerkgespräch und ein Ex_In-Info-Meeting stehen am Wochenende auf dem Programm.

– Bei erfolgreicher Aquirierung von 20 Öcken wird wieder ein Gewerbeschein an Land gezogen.

– Technisch werde ich Euch über die Programmierung der Produktionsüberwachung und die zu erstellende Typo3-Ver6 Seite unter inode0.net auf dem Laufenden halten

E-A-Rechnung

Einnahmen

521,40 Übergangsgeld
232,11 Rente
52,00 Wohngeld
61,30 Fahrkarte
—-
866,81

Ausgaben

Fixkosten

347,50 Warmmiete
7,38 Heiz- und Wasserzuzahlung Jahresdurchschnitt
25,00 Strom
25,00 Darlehen Sozi (bis Sept. 2013)
9,92 Haftpflichtversicherung
31,00 Flatrate
31,00 Mobilfunkvertrag (bis Apr. 2013)
15,66 Provider (Jahresdurchschnitt)
61,30 Fahrkarte
7,50 Sparkonto
—-
561,26

variable Kosten 30 Tage (Bemessungsgrundlage 6 Wochen)

102,36 Food
122,97 Tabak und Papers
44,85 Beer
15,83 essentials
67,63 nonsense
—-
353,64

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E 866,81
A 914,90
—-
-48,09
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also A > E, aber irgendwie bleibt am Monatsletzten immer ein Päckchen Tabak übrig…..

Mauritius Niederhol nimmt Ergonyl

Nachdem die heftigsten Gewitterattacken auf dem verschlammten Waldweg abgeklungen waren; es war dunkel, kalt und ungemütlich; erblickte Maurie vier riesige Windmühlenflügel, die sich zu seinem Erstaunen, unmerklich langsam zwar, aber dennoch drehten. Als er sich dem Gebäude aus dem vor- oder drittletzten Jahrhundert näherte, schauderte es ihn ob des Geruchs von Essensresten, Fahrzeugteilen, vermoderten Pilzen und verschiedenen Teesorten. Unerschrocken pirschte er sich an den kleinen Eingang heran. Aus dem Augenwinkel erblickte er eine kleine Filmdose, die er jedoch wohlweislich unangetastet liegenließ. Den Durchmesser eines Flügels maß er grob auf über fünfzehn Meter. Ungehindert stieß er die Tür auf und trat ein. Noch mehr Dunkel umgab ihn, aber wenigstens war es trocken. Mehr als alles andere dürstete es ihn nach einem frisch aufgegossenen Tee. Er tastete sich vorwärts, schließlich fiel ihm wieder ein, dass er ja mal Raucher gewesen war, folglich fand er in seiner rechten Hosentasche ein Feuerzeug mit benutzbarer LED. Zunächst die LED nur einmal kurz aufblitzen lassend und von weiß zuckenden Blitzen von draußen unterstützt sah er viele Säcke unbekannten Inhalts an der dem Eingang abgewandten Seite aufgestapelt. Nachdem er ihren Inhalt als eßbar identifiziert hatte, begann er, den Rest der alten Mühle zu untersuchen, um der rätselhaften Funktionstüchtigkeit und eventuellen weiteren Bedienungsmöglichkeiten auf die Spur zu kommen.

Nach einigen geistigen Notizen versetzte ich mich zurück ins hier und jetzt, dokumentierte ein ‘klack-ratsch’ und beamte mich für kurze Zeit raus.

‘Klack-ratsch’ machte es auch, als Maurie die nicht mehr vollständig besprosste Leiter zu dem Bedienungsdeck des Mühlfahrzeuges erklommen hatte und die Leiter unter seinen Füßen ins unerreichbare Erdgeschoß zurückfiel. Das Deck erwachte flackernd zum Leben. Nach einigen Stunden Erkundungs- und Testbedienungen mit Hilfe eines rot-weißen Rescue-and-check-modusses hatte Maurie die Sauerstoffzufuhr, den Mahltrieb, den Windgeschwindigkeitsmesser, die Eisboxen für die Fracht und die Kommunikationsanlage probehalber bedient und intuitiv rudimentär verstanden. Obwohl er zwar punktuell gern allein war, entschloss er sich doch, bis zur Rekrutierung oder Zusammenfindung mit ein oder zwei Gefährten oder Gefährtinnen beim Rescue-and-check-modus zu bleiben. Er vermisste seinen Hund Fridge. Im Deckkühlschrank samt umfunktionierter Icebox befand sich genug Nahrung von Pizza über Kuchen bis zu Bier, Kaffee und Tee, sodass er die Kommunikationsreichweite als Rufweite getrost verkraften konnte und endlich einen Tee trank, bevor er versuchte, Johann und Jane zu erreichen, notfalls per guter alter Post, Trommeln, Rauchzeichen oder Flaggensprache, da beide sich zu diesem Zeitpunkt in Blick- und Rufweite befinden mussten und auch noch würden, wenn der Tee vorüber war.
Blieb die Frage, ob die beiden erstens aufnahmefähig und zweitens willens und in der Lage waren, einen Startversuch zu unternehmen. Er konnte nicht mehr allein runter, ohne sich die Knochen zu brechen, aber sie könnten hochkommen und ihn, wenn schon nicht tatkräftig, so doch seelisch-moralisch unterstützen.

‘Gimme beer’, sagte Maurie.
Fridge schwieg. Genauer gesagt schwiegen alle drei Fridges. Der Hund Fridge hörte seinen Namen, hob kurz den Kopf und wandte sich dann desinteressiert ab. Alle drei Fridges waren Materialisationen oder Impersonifikationen aus demselben Paraversum. Der Kühlschrank Fridge begann einen Kühlungswärmeaustauschzyklus. Das Gesamtsystem des Windmühlencockpits hatte den Status ‘Künstliche Intelligenz’ hinter sich gelassen und konnte mit Fug und Recht als Natürliche Intelligenz bezeichnet werden. Auch es schwieg, weil das Bier zu Neige gegangen war. Ansonsten hätte es mit ‘Mehr Details, bitte’ geantwortet. Fridge brummte derweil lediglich etwas vor sich hin. Er brummte virtuell, da er keinen physischen Schädel besaß, der vom eingebildet inhalierten Alkoholkonsum brummen konnte, aber er war durch unzählige analoge Röhrenverstärker geflossen, so dass man mit Recht von brummen reden konnte. Maurie holte tief Luft, dachte an nix und fuhr den Siliziumanteil in der Glasfaserproduktion etwas nach oben.
Wir Informatiker hatten es geschafft, die Welt perfekt von der Maschine abhängig zu machen, die Programmiersprachen und Datenbanken, die Algorithmen und Datenstrukturen verschwammen zu Appointments, Googlemania, SMS-Schleudern mit Sexwerbung, wir vergaßen, was uns als Menschen eigentlich ausgemacht hatte, nämlich das zutiefst analoge Element des Vergessens, der Fehlhaftigkeit und des Versagens.

Das Vergessen könnte allerdings ebensogut auf über- und regelmäßigen Cannabisgenuss zurückgeführt werden, während die Fehlhaftigkeit jedwedem Leben sowie Bauteilen und Algorithmenfolgen potentiell immanent ist und das Versagen ist eine Übung, die auf alle, jeden und jede von uns wartet, Programm, Pflanze, Struktogramm, Tier, Atomkraftwerksummantelung, Verhütungsmittel, Kaffeedosenverschluss oder Mensch.

to be continued

Diabetikersocken oder warum ich rauche

Man muss sich heutzutage soviel bullshit anhören, dass einem ganz schwindelig wird. Sind Diabetikersocken nicht genau wie Spaghetti für Asthmatiker ? Zuviel Zeit habe ich momentan noch, darum rauche ich so viel. Der Job jedenfalls bindet einiges an Energie. Still possible to increase. Das Handy geht den Bach runter, soviel ist sicher. Ich versuche nonsense zu produzieren, es will mir aber nicht gelingen, mit der vermaledeiten Selbstreflektion aufzuhören. Also greifen wir den Faden von letzem Post auf und fabulieren über Glauben. Ich glaube, dass mein Arzt mich nicht belügt. Ich glaube, dass die Erde einer von 9 Planeten ist. Ich glaube nicht an ein heliozentrisches Weltbild. Warum auch immer Pluto über den Tellerrand gefallen ist, erschliesst sich mir nicht. Wer denkt an Rupert und wie kommen wir nach Hause ? Gibt es tatsächlich noch Leute, die sich an Mudhoney erinnern ? Fragen wie diese bleiben wie immer meistens offen und werfen neue Fragen auf. Was ist eigentlich aus den Celibate Rifles geworden ? Die wievielte Platte hat Edmund Kuepper kürzlich veröffentlicht ? Wann gelingt es, Judith Henske an Land zu ziehen ? Wer finanziert das Ex-In-Programm ? Wann erreichen wir Vollzeit ? Erwische ich meinen Flug auch rechtzeitig ? Was müssen wir tun, um im Jahre des Herrn 2018 volltrunken in SF zu landen ? Ist Gary noch aktiv ? Wie viele Millionen Facebookfreunde sind vollkommen überflüssig ? Wie geht es xyz ? und hat lmn inzwischen auch aufgehört zu rauchen ?

eine halbe Stunde lang.
Zigarette.

Quergedachtes eines Durchgequirlten oder das Wort zum Dienstag

Von emotionalem Mißbrauch über Armut in Equador bis zum Musikprogramm von WDR 2 reicht die Palette der möglichen Themen. Mangels Interesse an mainstreammedientauglichem Betroffenheitsgesabbel wird zurückgegriffen auf die ewig gleichen Themen eines therapieerfahrenen Egotrommlers. Wer bin ich, woher komme ich, wohin gehe ich und warum ist es so schwierig, sich zwischen Kaffee und Cappuccino zu entscheiden. Luka. Abseits des Arbeitshorizontes versuche ich von desolater Finanzlage, stupider Einpackerei von Hörfiltern und Alltagsjonglage zu abstrahieren und dem potentiellen Leser eine vergnügliche Zwischendurchlektüre zu bescheren.
Schwermütig.
Selbstmitleidig.
Zwar gut motiviert, aber auf dem dritten Arbeitsmarkt gefangen.
Die Plattensammlung fehlt seit gut zwei Jahren.
Eine potentielle Mutter fehlt in der Wahrheitsfindung.
Zuviel Kaffee, zu wenig Obst.
Schwer pornogeschädigt und [ehemaliger] bzw. sporadischer Gemeindegänger versucht seinen Weg zwischen Stumpfsinn und nicht zu tiefgängigem Psychologieautostudium zu finden. Weggenossen verließen das Sichtfeld. Froh und im Hier und Jetzt geerdet lamentiere ich durchgequirlt von positivem Denken über Ex-Freundinnen. Lassen wir die Weltgeschichte einen Moment ruhen und denken über wirklich wichtige Sachen nach. Zum Beispiel wie bezahle ich das Päckchen Tabak am einunddreißigsten oder welche Schuhe passen am besten zu einem unbeobachteten Spaziergang. Wie dem auch sei, als regelmäßige Kolumne wird ein roter Faden benötigt. Der findet sich nicht in Ablenkung, Abschweifung oder Um-den-heißen-Brei-Herumrederei.

Thema verfehlt, sechs, setzen.

notiz

Testimonium Flavianum Kap. 18, Vers 63,64 [93 U.Z.] {([unserer Zeitrechnung])}

„Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mann, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er vollbrachte nämlich ganz unglaubliche Taten und war der Lehrer aller Menschen, die mit Lust die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Dieser war der Christus. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesandte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorhergesagt hatten. Und bis auf den heutigen Tag besteht das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, fort.“

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Außerchristliche_Notizen_zu_Jesus_von_Nazaret
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butts

miss reef butts

this little note should be pretty easy to understand

To Boddah Speaking

from the tongue of an experienced simpleton who obviously would rather be an emasculated, infantile complain-ee. This note should be pretty easy to understand. All the warnings from the punk rock 101 courses over the years, since my first introduction to the, shall we say, ethics involved with independence and the embracement of your community has proven to be very true. I haven’t felt the excitement of listening to as well as creating music along with reading and writing for too many years now. I feel guilty beyond words about these things. For example when we’re backstage and the lights go out and the manic roar of the crowd begins, it doesn’t affect me the way in which it did for Freddy Mercury, who seemed to love, relish in the love and adoration from the crowd, which is something I totally admire and envy. The fact is, I can’t fool you, any one of you. It simply isn’t fair to you or me. The worst crime I can think of would be to rip people off by faking it and pretending as if I’m having 100% fun. Sometimes I feel as if I should have a punch-in time clock before I walk out on stage. I’ve tried everything within my power to appreciate it (and I do, God, believe me I do, but it’s not enough). I appreciate the fact that I and we have affected and entertained a lot of people. I must be one of those narcissists who only appreciate things when they’re gone. I’m too sensitive. I need to be slightly numb in order to regain the enthusiasm I once had as a child. On our last 3 tours, I’ve had a much better appreciation for all the people I’ve known personally and as fans of our music, but I still can’t get over the frustration, the guilt and empathy I have for everyone. There’s good in all of us and I think I simply love people too much, so much that it makes me feel too fucking sad. The sad little, sensitive, unappreciative, Pisces, Jesus man! Why don’t you just enjoy it? I don’t know! I have a goddess of a wife who sweats ambition and empathy and a daughter who reminds me too much of what I used to be, full of love and joy, kissing every person she meets because everyone is good and will do her no harm. And that terrifies me to the point to where I can barely function. I can’t stand the thought of Frances becoming the miserable, self-destructive, death rocker that I’ve become. I have it good, very good, and I’m grateful, but since the age of seven, I’ve become hateful towards all humans in general. Only because it seems so easy for people to get along and have empathy. Only because I love and feel sorry for people too much I guess. Thank you all from the pit of my burning, nauseous stomach for your letters and concern during the past years. I’m too much of an erratic, moody, baby! I don’t have the passion anymore, and so remember, it’s better to burn out than to fade away. Peace, Love, Empathy.

Kurt Cobain

Frances and Courtney, I’ll be at your altar. Please keep going Courtney, for Frances. For her life, which will be so much happier without me.

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kc

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Was will man machen, wenn man in der unterhaltungstechnischen Diaspora wohnt ? Da bleibt einem nur ein Sixpack. Ich habe kein spezielles Thema zu diesem Post. Der Autor hat 17 Jahre Psychiatrieerfahrung und ist irgendwie gestrandet. Was mit Murphy’ s Gesetz zusammenhängen kann, aber nicht muss. Nach 5 Jahren Arbeitslosigkeit ist zwar mittlerweile wieder eine Halbtagsstelle Bestandteil des sogenannten ‘Lebens’, jedoch wurde ich aufgrund eigener Unzulänglichkeit von einer meiner wichtigsten Peergroups getrennt. Das Projekt selbst jedoch lebt und prosperiert. Genug Grund, weiterzumachen und für ein Becks. Prost !